Die Ärzte
Friday, December 30th, 2011
Ein Konzert nur für Mädels… ähm ja. Okay. Man hat ja nicht die Wahl, zu welchem der Konzerte man geht, ne? Dazu nehme man dann noch einen großen Topf schlechter Stimmung, Weihnachts- und sonstigen Stress, schlechtes Wetter und fünf Stunden Anfahrt, die – natürlich – mit einem Stau beginnen. Hrmpf.
Nun ja. Insgesamt lief die Hinfahrt dann doch sehr gut, das Hotel war vielversprechend, und wir eröffneten den Abend in äußerst netter Gesellschaft im Kentucky Schreit Ficken (mit Rotkäppchen, versteht sich, schließlich ging’s zum Mädelskonzert!). An der U-Bahn-Station Westfalenhalle dann der erste Wow-Moment: ausschließlich Mädels auf den Rolltreppen. Bis auf die Schwarzhändler, die vergeblich versuchten, noch irgendwo einen Euro rauszuschlagen, höhöhö.
An und in der Halle setzte sich das alles dann fort. Bis auf ein paar Verkäufer und einige wenige Securities, die aber allesamt höchst amüsant verkleidet waren, echt nur Frauen! Und: eine tolle Atmosphäre. Gut, am Anfang fiel das nicht weiter auf, aber später im Konzert dann. Kein Gedränge, kein Geschubse, kein Gepöbel. Ich schlängelte mich nach dem Fotografieren von ganz hinten bis direkt hinter den Wellenbrecher vor, ohne mich irgendwo durchdrücken zu müssen und ohne auch nur einmal blöd angemacht zu werden. Nicht mal das Mädel, dem ich mich fast vor die Nase gestellt hab, hatte irgendwas dagegen; schließlich konnte sie ja trotzdem noch sehen. Trotzdem total ungewohnt, ich hätte echt ein paar böse Worte erwartet! *g*
Nach ein paar Liedern verriet uns einer der Securities (im Blümchenkleid *g*), dass wir noch vorne reinkönnen, wenn wir außenrum gehen. Gesagt, getan, und so standen wir wie immer vorne links, massenweise Platz, perfekte Sicht zur Bühne, yay!
Und obwohl ich ein absolut uninteressantes und mich null beeindruckendes Konzert erwartet hatte: Das war toll! Es war einfach ein sehr schönes Konzert. Endlich wieder die ärzte, so wie man sie kennt (oder zu kennen meint *seufz*) und liebt (oder mal geliebt hat…). Der Funke ist übergesprungen, die Setlist war toll, die Atmosphäre super. Man hat an der Publikumsreaktion kaum gemerkt, dass nur Mädels da waren (zumindest nicht mit Ohrstöpseln) – es mag ein wenig leiser und ein wenig höher gewesen sein, aber deutlich weniger auffällig, als ich es erwartet hätte. Toll fand ich dafür einige Reaktionen des Publikums: Sobald DÄ zu sehr ins Machohafte abrutschten oder wenn irgendwelche Sprüche einfach anderweitig daneben waren, gab es NULL Resonanz. Also nicht mal Buh-Rufe, sondern einfach Stille. Für die Herren auf der Bühne wohl nicht so angenehm, aber hey – endlich mal ein funktionierender Niveau-Checker… *lol*
Gut, mit den Herzchen, Federn, Luftballons, Konfetti und was weiß ich noch alles haben sie natürlich sehr sehr tief in die Klischee-Kiste gegriffen, und es waren viele Balladen in der Setliste, sowie außerdem noch tolle Hits wie Deine Schuld, Ist das alles und Manchmal haben Frauen (allesamt Hasslieder!), aber man muss ja auch mal Zeit haben, kurz ins Forum zu gucken (oder aufs Klo oder zum Bierstand zu gehen – wenn man denn ein Bändchen für den vorderen Bereich gehabt hätte). Das Reinschweben am Anfang hab ich aus dem Fotograben nicht mitgekriegt, den Hubschrauber am Ende fand ich doch ein wenig ZU dick aufgetragen, aber die knapp drei Stunden dazwischen waren definitiv toll. Und tanzbar. Aber warum Mädels in der Zugabenpause Fußball-White-Stripes-Chöre anstimmen, ist mir ziemlich unbegreiflich, ehrlich gesagt. *g*
Inhaltlich kann ich keine Details mehr aufzählen, dafür ist das Konzert jetzt doch schon ein wenig zu lange her. Und offenbar gibt’s ja wohl irgendwann eine DVD davon. Fakt ist, dass das Konzert richtig, richtig Spaß gemacht hat, was ich absolut nicht erwartet hatte. Woraus ich folgere, dass die drei es konzerttechnisch durchaus noch draufhaben und auch die Konzerte im kommenden Jahr wohl sehr unterhaltsam sein werden… =:-)
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Thursday, April 28th, 2011
Mein zweites und letztes Konzert der Laternen-Joe-Tour, diesmal in Ulm. Und diesmal bin ich ohne den Hintergedanken “Waah, ich muss berichten, ich muss mitschreiben, ich muss alles mitkriegen” reingegangen – und wups hat es mir um Klassen besser gefallen. Wobei es auch objektiv besser war, allerdings nur teilweise. Das Gequatsche war in Graz eigentlich amüsanter. Dafür griffen DÄ – äh, Verzeihung, LJ natürlich! – tiefer in die Schatzkiste alter Lieder und gruben viele Perlen aus. Die zwar größtenteils nur kurz angespielt wurden, aber hey: Currywurst, Wie ein Kind, Lied über Zensur, Rettet die Wale, Was hat der Junge doch für Nerven, Erna P… ok, letzteres war ganz “normal” im Set, toll ist es aber trotzdem!
Los ging’s schon damit, dass Bela (also, Julia, is’ klar… *g*) dem LJ-Intro-Song ein paar weitere Strophen hinzufügte. Das war doch schon mal vielversprechend! Im weiteren Verlauf passierte aber ungefähr… gar nichts. Sie spielten Lied nach Lied runter, das war nett, das war okay, die Stimmung war gut, aber es war halt absolut nichts Besonderes. Und dann kündigten sie das letzte Lied an, es war klar, dass Unrockbar folgen würde – und plötzlich war nichts mehr wie vorher. Plötzlich fingen sie wild an rumzuimprovisieren, es wurde richtig viel gequatscht, und ab dem Moment wurde das Konzert genial! Es gab Lady in Black – das Publikum sang mit. Daraufhin wurden weitere Uriah-Heep-Songs angespielt – das Publikum sang mit. Und auch diverse andere Oldies kamen super an. Irgendwann später, wir sind jetzt schon beim lustigen Astronauten, verschwand Rod plötzlich von der Bühne, und die beiden anderen sahen sich an: “Du, Farin, wir sind allein auf der Bühne!!” Farin wusste sofort Bescheid und es folgte Die Einsamkeit des Würstchens… waaah! Und danach ein wildes Medley mit allem Möglichen – u.a. Sultans of Swing und Dolannes Melodie. Hach, bin ich froh, dass ich die NUK-Tour verpasst habe. *lol*
Gut, das alles war auch u.a. deshalb so amüsant, weil direkt vor mir zwei Mädels standen, die bei genau zwei Liedern mitgesungen haben: bei Lied vom Scheitern und Himmelblau. (OK, vermutlich auch noch bei Junge, aber da hatte ich sie noch nicht wahrgenommen.) Und ja: Man konnte das Unverständnis und die Verwirrung sehen. *lol*
Beim Gequatsche ging’s diesmal hauptsächlich darum, dass die Band offenbar recht wenig Schlaf bekommen hatte, denn neben dem Hotel quäkten irgendwelche Seehunde oder Robben. (Die Lokalpresse erklärte das mit dem Circus Krone nebenan…) Und über Farins Zimmer war jemand zwei Stunden lang mit einem Stepper zugange… Klar, dieser “jemand” war natürlich Bela, und daraus lassen sich viiiieeeele Kalauer reimen und in Liedern unterbringen! Ach ja, und die Robben war natürlich auch nicht echt, sondern das war in Wirklichkeit Rod. *g*
Außerdem waren LJ dieses Mal natürlich aus Reutlingen, und Farin resp. Jealousy dolmetschte die Ansagen vom Berlinerischen ins Schwäbische. Was er zugegebenermaßen deutlich besser hinbekommen hat als Bela. Wobei das nicht schwer war. =;-)
Und falls sich irgendwer fragt, was der Unterschied zwischen Krautrock und Heavy Metal ist – das können LJ erklären. Beim Krautrock dauern die Lieder 18 Minuten (“Geil, da müssten wir nur drei Lieder spielen!”) und beginnen mit einem gesprochenen Intro auf Englisch mit deutschem Akzent. Und je nachdem, in welcher Tonlage dieses Intro gesprochen wird, handelt es sich um Krautrock oder Metal.
A propos gesprochen – Unrockbar sollte es eigentlich in gesprochener Version geben, allerdings scheiterte Bela dabei grandios. Und das kurz nachdem er seinen eigenen Text nicht mehr wusste, er Farin aber auch das Vorsagen verboten hatte… *hüstel*
Ach ja, und die Freundin hat die Außerirdischen als Freunde geadded, nachdem sie statt eines Briefes einen Tweet geschickt hat. =;-)
Und das Fazit: Insgesamt hat das Konzert 20 Minuten gedauert – aber jede davon war 10 Euro wert!
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Saturday, April 23rd, 2011
Und mal wieder ein “Doppelbericht” – die detaillierte Konzertbeschreibung gibt’s vermutlich in der nächsten Prawda; die schreib ich jetzt nicht noch mal. Daher vielleicht eher das subjektive Empfinden, denn das war… hmm… ich weiß auch nicht?
Graz war toll – wunderbares Wetter, ein prima Hotel (obwohl’s eigentlich ein Jugendgästehaus war), strahlender Sonnenschein (hab ich mit “wunderbares Wetter” zwar eigentlich schon abgedeckt, aber es war so toll, dass man’s zweimal sagen muss *g*) und noch genug Zeit vor dem Konzert, um sich was Essbares zu suchen und sogar noch ein Eis hinterherzuschieben. Denn das muss bei solchen Sommertemperaturen einfach sein!
Dann ging’s zum Orpheum. Das Publikum passte klar zum Ärzte-Konzert, ich fühlte mich “zu Hause”, drinnen war’s winzig, aber nicht überfüllt – und dennoch, ich war so gar nicht in Ärzte-Konzert-Stimmung… Und das war insgesamt mein Problem mit dem Konzert. Objektiv betrachtet war das Konzert klasse. Ich hab ja gerade den “Detailbericht” geschrieben, und hey – die drei waren in bester Quatsch- und Laberlaune, und es war echt zum Schreien komisch. Und ja, ich hab mich amüsiert. Und ich war auch nicht genervt vom Publikum um mich rum, was mir sonst oft Konzerte versaut, wenn ich gerade nicht in Konzertstimmung bin. Nein, eigentlich war alles super… aber irgendwie fragte ich mich mittendrin mehrfach, was ich hier eigentlich mache… =:-/
Ich vermute, dass das zumindest teilweise mit der Kaizerstour zusammenhängt, die gerade zu Ende gegangen ist. Denn Kaizers- und Ärzte-Konzerte könnten unterschiedlicher nicht sein, und ich bin eben noch im Kaizermodus… Kaizers nehmen das, was sie auf der Bühne tun, zu 100% ernst und setzen ihre volle Energie ein, um dem Publikum eine perfekte Show zu bieten. Die Ärzte kommen auf die Bühne und unterhalten mit Schwachsinn und Dilettantismus. Um’s jetzt mal ganz krass zu formulieren. =;-) Das ist zwar auch super, und hey – ich liebe diese Band!, aber irgendwie… im Vergleich zu “echten”, ernsthaften Bands mag das unterhaltsam sein, aber auch irgendwie unfair. Ach mann, ich weiß auch nicht, einfach seltsam…
Andererseits kann es auch daran liegen, dass ich wahnsinnig viel Zeit und Arbeit in diese Band investiere. Und wenn die dann nach ausgiebiger Pause endlich zurückkommt und mit 90-Minuten-Konzerten quasi Arbeitsverweigerung betreibt (denn ja, gemessen wird an früheren Leistungen!) und ich mich außerdem mit Teilen der Fans weder identifizieren kann noch identifizieren will, dann frage ich mich schon ab und an, ob es das noch wert ist. Und ob es nicht viel einfacher wäre, nur auf Konzerte in der näheren Umgebung zu gehen, statt mal kurz nach Graz zu fahren (wobei der Auslöser dafür ja ehrlich gesagt in nicht unerheblichem Maße das hier war *hüstel*), und das Konzert einfach nur mit ausgeschaltetem Hirn zu genießen, statt im Hinterkopf zu haben, dass man ja darüber berichten muss und besser mitbekommen sollte, was passiert und gesagt wird und was wie ankommt und wie das Publikum reagiert und und und.
Hrmpf. Resultat war jedenfalls, dass ich nach dem Konzert einerseits begeistert war, da es objektiv betrachtet ein wirklich tolles Konzert war, dass ich subjektiv aber keinen Bock auf weitere Konzerte hatte; ohne wirklich zu wissen warum. Sehr seltsam. Mal gucken – vielleicht ist das nach dem Ulm-Konzert anders. Ich HOFFE ja, dass es simpel und einfach am Kaizers-Tourloch liegt, dass das Ärzte-Konzert nicht so gezündet hat… denn irgendwo liebe ich DÄ ja doch, ganz klar. Und jetzt denke ich erst mal über das kleine Babykamel nach! =;-)
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Saturday, April 23rd, 2011
Manno… da schreibt man über Jahre hinweg für jedes Ärzte-Konzert einen Bericht. Und dann gerät man ins Fanclub-Team und schreibt nach Konzerten “offizielle” Berichte – und zweimal übers gleiche Konzert schreiben ist ja irgendwie doof. =:-/
Daher fasse ich mich kurz, denn hier gibt es ja schon einen ausführlicheren Bericht.
Nein, wir wussten wirklich von nichts. Im Nachhinein betrachtet ist es fast peinlich, dass wir selbst als wir schon vor der Columbiahalle standen noch nicht wirklich gerallt haben, was jetzt passieren wird – denn da war es ja doch _eigentlich_ offensichtlich. Aber nu ja, “eigentlich” halt nur. =;-)
Über Bonaparte hab ich mich sehr gefreut – die hatte ich damals beim Sonnenrot verpasst und mir danach vorgenommen, sie mir unbedingt mal anzugucken, was aber bisher nicht möglich war. Heute sollte es dann also soweit sein – und um gleich mal vorzugreifen (wer sagt eigentlich, dass Konzertberichte chronologisch sein müssen?): Sie waren definitiv klasse. Leider war der Tag zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig lang, ich entsprechend fertig und mein Hirn nicht mehr wirklich aufnahmefähig, daher empfand ich das Konzert ganz klar als “too much”. Obwohl, ob das Hirn da irgendwas mit zu tun hat? Ohne Hirn (also z.B. nachts um drei auf einem Festival) sind Bonaparte vermutlich genau die richtige Band, um abzufeiern. Also, bei normalen Konzerten wahrscheinlich auch, aber da sind sie mir halt doch einfach eine Spur zu chaotisch und wild. Reizüberflutung. Wenn man vor lauter Action auf der Bühne die Musik nicht mehr wahrnimmt, ist es einfach zu viel… Das ist jetzt aber absolut nicht negativ gemeint, denn mir hat das Konzert sehr gut gefallen, auch wenn ich es anstrengend fand. =:-)
Aber eigentlich war für mich ja doch eher das Vorprogramm das Hauptprogramm. Wir kamen rein, Blick zur Bühne: Schweden und Fahrstuhl auf den Gitarrenverstärkern. Damit war’s klar! OK, man hätte natürlich auch nach dem Skelett am Schlagzeug gucken können, und der Neue hat sicher auch irgendwelche eindeutig identifizierbaren Details, aber nu ja… *gg*
Los ging’s mit einem Einzug durchs Publikum, wo unter anderem auch Zu spät angespielt wurde und wo insbesondere Farin sich ein wenig unwohl zu fühlen schien. Aber egal, da mussten sie durch. =;-) Und auf der Bühne war dann auch gleich alles wie immer! =:-)
Die Setlist bot keine größeren Überraschungen – die Wikingjugend war eine, Mysteryland freute mich auch – aber klar, einem Überraschungspublikum müssen natürlich die Standardlieder präsentiert werden. Und ich war überrascht, wie sehr ich mich doch über den Opener Himmelblau gefreut habe… Also, weder über das Lied selbst noch darüber, dass sie das Konzert wieder mit diesem Lied begonnen haben, aber es war halt ein Sprung zurück zur letzten Tour, und das ist doch immer toll! =:-) Allerdings war das auch der einzige Moment, wo ich so richtig “geflasht” war. Es war toll, sie wieder auf der Bühne zu sehen. Und beim Gequatsche lag ich vor Lachen am Boden und war begeistert. Aber die Lieder hätten sie von mir aus alle weglassen können… *hüstel*
Das lag vermutlich auch zumindest teilweise daran, dass ich gerade von einer Kaizerstour zurück war und daher total im Konzertmodus – aber das waren halt nicht Kaizers, die da standen, sondern die Ärzte, und dann mit Standardliedern. Daher blieb die absolute Begeisterung und das willenlose Ergebensein aus. Das wurde aber durch den Überraschungseffekt (denn klar, wir haben uns NATÜRLICH gedacht, dass wir einen Warm-Up-Gig zu sehen bekommen würden, aber man glaubt es ja nicht, bevor es passiert, ne? *g*) und die Vorfreude auf die Laternen-Joe-Konzerte voll und ganz wieder ausgeglichen!
Ein wenig erschreckend war allerdings, wie wenig ich nach dem Konzert noch von den Sprüchen und Überleitungen zusammengekriegt habe. *hüstel* Das muss sich ändern! Wie soll ich sonst Berichte (jeweils zwei *argh*) über die Konzerte in Graz und Ulm zusammenkriegen?!?
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Saturday, July 4th, 2009
Gnaah… Jetzt hab ich 75 Konzertberichte geschrieben, und dieses Mal hab ich’s einfach… vergessen? Oder verdrängt? Oder keine Zeit gehabt? Von allem ein bisschen. Und dazu kommt natürlich noch, dass ich mir ja einen Mitschnitt-USB-Stick gekauft habe. Und mit Mitschnitt erübrigt sich natürlich das Mitdenken – oder sich gar etwas vom Konzert zu merken. *hüstel*
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Tags: Die Ärzte, Linz, Review, Stadion/Linz Posted in Berichte, Events, Konzerte | Comments Off
Friday, July 3rd, 2009
Hmpf… Ich war mir nicht wirklich sicher, ob ich überhaupt Lust auf die Konzerte in Linz hätte. Und die sechs Stunden Fahrt halfen da auch nicht wirklich weiter.. Aber immerhin kam ich problemlos zum Hotel, obwohl das im abgesperrten Bereich ums Stadion lag, und das Wetter blieb auch trocken und warm genug. Das war also dann doch recht vielversprechend. Im Stadion angekommen, sah es dann gleich wieder anders aus: Viel zu groß, die Ränge abgesperrt, geschlossener Wellenbrecher mit Bändchen. Und Deichkind hatten auch schon angefangen… Ich hab dann gleich beschlossen, mir den Wellenbrecher-Stress nicht zu geben und es dafür ruhig angehen zu lassen. Das war auch absolut okay so, allerdings hab ich selten so wenig verstanden bei einem Ärzte-Konzert. Nicht mal so sehr akustisch (wobei, das auch teilweise), aber oft stand ich einfach mit großem Fragezeichen im Gesicht da, wenn DÄ plötzlich in größtes Gelächter ausbrachen. Keine Ahnung, ob das an der Entfernung zur Bühne lag und ich manche Sachen einfach nicht gesehen habe? Oder ob ich einfach zu müde war und einiges nicht mitgekriegt habe? Oder haben DÄ wirklich ständig mit Insidern rumgeschmissen, die man nicht verstehen konnte?
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Friday, June 19th, 2009
Zuletzt war ich 2005 beim Southside. Danach habe ich mir geschworen, da nie wieder hinzufahren, wenn ich bezahlen muss. OK, das musste ich diesmal nicht, also – warum nicht einen Tag hinfahren?
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Tags: Die Ärzte, Review, Southside Festival, Tuttlingen Posted in Berichte, Konzerte | 1 Comment »
Wednesday, June 17th, 2009
So, nach monatelanger Planung und richtig viel Stress war es nun also endlich Zeit für das “geheime Geheimkonzert” der Gurkentruppe aus Spree-Athen! Der Bericht hier wird knapp ausfallen, weil ich den Krams alles schon mal geschrieben habe und es ja nicht wirklich sinnvoll ist, ein und denselben Text doppelt zu schreiben – aber jetzt hab ich bisher zu jedem Ärzte-Konzert was geschrieben, dann mach ich das auch weiter. *g*
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Saturday, August 30th, 2008
Jetzt also das letzte Ärzte-Konzert für dieses Jahr – juchhu! (Ähem… *g* Ich glaube, ich werde nie wirklich Tourer bei die Ärzte. Und ausnahmsweise endet eine Tour, ohne dass ich auch nur ansatzweise ein Tourloch befürchte. =;-))
Konstanz stellte sich als überraschend nah heraus – dennoch war ich aufgrund von Trödelei und Stau erst gegen halb drei vor Ort. Aber schon um drei wirklich am Stadion! Also, auch wenn viele über die Organisation gemeckert haben, von mir ein klares Daumen hoch. Denn einen Busshuttleservice, bei dem man keine zwei Minuten warten muss, um in einen Bus reinzukommen, der außerdem nichtmal total vollgestopft ist, das ist schon klasse. Auf dem Rückweg musste man natürlich etwas warten, aber auch da lief alles sehr gut organisiert und koordiniert ab. Insgesamt also echt klasse!
Ich kam also mitten im Deichkind-Auftritt rein. Und die waren schon sehr unterhaltsam! In der prallen Sonne wurde mir dann aber auch schnell klar, dass ich den Wettervorhersagen vielleicht doch hätte Glauben schenken sollen (aber hey, nach zwei Wochen mit arschkalten Festivals bin ich dann doch lieber vorsichtig). Deichkind hab ich mir trotzdem erstmal fertig angesehen, bevor ich dann mal im Schatten diversen Leuten hallo sagte. Die Plain White T’s sah ich mir dann von hinten an, und ich erkannte die Lieder vom Highfield sogar wieder. Also, nicht übel die Band, aber live jetzt auch nicht so umwerfend, dass ich sie mir mal “richtig” angucken müsste…
Danach kamen dann Bad Religion – die Helden meiner Jugend! Sie sahen aus wie immer, sie wirken auf der Bühne so total gelangweilt wie immer, und der Sound war zumindest vorne echt grausig. Spaß gemacht hat’s trotzdem, auch wenn ich nur die Hälfte der Lieder kannte und sie Generator nicht gespielt haben. =;-)
Iggy und die Stooges hab ich dann größtenteils ignoriert, weil ich langsam dann doch mal was Essbares brauchte und die Essensbeschaffung äußerst chaotisch ablief. Zuerst brauchte man Bons – okay, da hatte ich Glück, da bis zu den Stooges die Schlangen doch deutlich kürzer geworden waren. Oder genauer gesagt standen die Leute alle an der einen Hälfte des Bon-Standes an, während an der anderen Seite die Verkäufer drauf warteten, dass bei ihnen auch mal jemand was kaufen will. Herdentrieb ist praktisch, wenn man nicht mitmacht. =;-) An den Essensständen selbst herrschte dann das heillose Chaos bzw. das Recht des Stärkeren. Na ja, wenn’s ums Essen geht, kann ich mich zum Glück gut durchsetzen. *g*
Den Rest vom Iggy-Konzert fand ich dann stinklangweilig, das hat mich so gar nicht gepackt. Die Stinkefinger im Publikum hätten trotzdem nicht sein müssen. Aber das kennt man ja von Ärztefans… *seufz*
Dann war es Zeit für die Ärzte, und sie begannen (10 Minuten zu früh!) mit “Stick it out/What’s the ugliest…”. Yippieh! Und das war nicht die einzige Überraschung in der Setlist – statt Ägypter wurde in Blumen diesmal Lest die Prawda eingebaut, vor dem halben Lovesong spielte Rod tatsächlich mal Lady, nach der Zugabenpause gab es Zum Bäcker (wenn auch in drei verschiedenen Tonarten gleichzeitig *g*) und am Ende, als DÄ einfach noch nicht von der Bühne runterwollten, den Anfang von Vorbei ist Vorbei in einer a-cappella-Version, Dauerwelle vs. Minipli und Gute Nacht. =:-)
Kurz zusammengefasst also: Ein tolles Abschlusskonzert! Das einzige, was ein bisschen gefehlt hat, waren die Streiche der Crew – aber die haben sie ja schon in Berlin abgeliefert.
Sonst hab ich gar nicht so viel zu berichten, auch wenn eigentlich viel gequatscht wurde. Beim Angeber gab’s gleich ein richtiges Wettrennen rund ums Schlagzeug, als außer Bela auch noch Farin und einer von der Crew mitliefen. Nordic Walking wurde abgefeiert mit diversen Sprechchören (“Ein Nordic Walking, es gibt nur ein…”). Wir mussten diverse Klatscharten ausprobieren, inklusive oben, unten, vorne, hinten, links vom Kopf und in Kooperation mit dem Nebenmann. Wellen gab es auch, z.B. bei Unrockbar, jedesmal dann, wenn das Wort “unrockbar” fiel. Bei Pflegeleicht antworteten die Männer mit “Danke”, daraufhin die Frauen mit “Bitte, gern geschehen” (Zitat Bela: “Nee, ich war mir sicher, das traust du dich nicht!”). Klappte aber nicht, die Frauen waren zu leise, und lauter kriegt man sie dadurch, dass man sie kreischen lässt. Und das klang dann auch recht überzeugend. Statt Zugabe sollten wir die White Stripes singen, und zwar mit dem Text “Bela, Rod und Farin” – gute Idee, aber da wollte das dann plötzlich keiner mehr singen?!? Nu ja, vielleicht, weil Bad Religion sich vorher über die Plain White Stripes lustig gemacht hatten. =;-)
Perfekt wurde kurzfristig in “Warum kann’s nicht pervers sein” umgedichtet, und daraufhin sang dann FU den ersten und Rod den zweiten Teil, bevor Bela wieder übernahm. Aber vorher wurde noch ausgetestet, in welcher Version man das Lied denn spielen sollte. Ska und Rockabilly wurden von Bela nicht so gern gesehen, und beim Publikum kam eh die Slayer-Version am besten an. *g*
Vorm Grafen wurde es dann sentimental – Bela erklärte, dass das die beste Tour seit 10 Jahren gewesen wäre. Worauf Farin zu ihm hinlief und ihm ein Küsschen auf die Wange drückte. =;-) Und bei Zu Spät machte Bela (nachdem er lange erklärt hatte, dass er Farin diesmal ja ganz sicher NICHT ins Wort fallen würde) FU auf Knien einen Heiratsantrag. Den der dann allerdings ablehnte, denn schließlich hat er ja seinen Willi (der Willi, der Willi, der Willi…). Nebenbei wurde Rod noch als Bassisten-Arschloch bezeichnet, kriegte das aber nicht wirklich mit. Dafür gab’s dann später von Bela noch sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz in Form eines dicken Kusses.
Ja, ja, sie lieben sich also wirklich. =;-) Sehr schönes Abschlusskonzert! Und hätten sie nicht um viertel nach elf wirklich von der Bühne gemusst, wäre das sicher noch eine ganze Weile weitergegangen… *gg*
Tags: Bodenseestadion/Konstanz, Die Ärzte, Konstanz, Review, Rock am See Posted in Berichte, Festivals | Comments Off
Wednesday, August 20th, 2008
OK, vom Sommer in Prag wieder zurück in den Instant Spätherbst, diesmal an den Chiemsee. Dass ich meine Gummistiefel hätte anziehen sollen, ahnte ich nach 50 Metern, nach dem Kilometer oder so Marsch bis zum Eingang war ich mir dann sicher, aber zu faul, um wieder zurückzulaufen. Und überhaupt war ich schon zu spät dran und hatte eh schon Dúné verpasst, menno, dabei wollte ich doch gerade die unbedingt sehen. =:-( Aber nein, wer rechnet denn auch damit, dass es so früh losgeht – ich bin davon ausgegangen, dass die Vorbands (wie in Losheim) um 18 Uhr anfangen. *grmbl* Und Less than Jake hatte ich schließlich vor ein paar Tagen erst gesehen, und Tiger Army fand ich völlig inspirationslos und uninteressant. Dúné dagegen hab ich sogar von draußen sofort erkannt und hätte sie echt gern gesehen… *seufz*
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