Kvelertak

31.07.-01.08.2015 – Photos Mini-Rock-Festival (Horb am Neckar)

Friday, August 14th, 2015
31.07.-01.08.2015 – Photos Mini-Rock-Festival (Horb am Neckar)
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31.07.-01.08.2015 Mini-Rock-Festival (Horb am Neckar)

Saturday, August 1st, 2015
31.07.-01.08.2015 – Photos Mini-Rock-Festival (Horb am Neckar)
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Ende Juli, Anfang August – wie immer Zeit fürs Mini-Rock-Festival in Horb! Oder sollte man in diesem Jahr eher “Mini-Hip-Hop-Open” sagen? Das war wohl bei vielen der erste Gedanke beim Blick aufs Line-Up, zumindest am ersten Tag. Genetikk und Trailerpark als Co-Head und Headliner auf der Hauptbühne … und das erste Konzert, das ich am ersten Tag mitbekam, war Fatoni – also auch Hip Hop.

Mini Rock 2015Aber kein Grund zur “Sorge”! Wie immer hat es das Mini Rock geschafft, eine sehr abwechslungsreiche Mischung an Bands zu buchen, die live allesamt tolle Shows abliefern. Von den Bands, die am Freitag spielten, kannte ich vorab gerade mal zwei – aber jede Befürchtung, dass der Tag vielleicht ein wenig zäh werden könnte, war voll und ganz unnötig. Mal wieder ist es dem Booking-Team gelungen, Bands an Land zu ziehen, die man nicht kennen muss, um sie toll zu finden!

Und da ich meine Berichte von Jahr zu Jahr ja gerne mal verschieden aufziehe, um nicht immer wieder dasselbe zu schreiben (außer natürlich, dass das Mini Rock ein ganz tolles und sympathisches Festival mit fantastischer Live-Musik ist!), nehme ich in diesem Jahr mal die kontroverse Variante: Bewertungen. 1 ist mies, 6 ist grandios, und alle Bands, die nicht auftauchen, habe ich entweder nicht gesehen oder als völlig belanglos empfunden. Und jede Bewertung ist natürlich total subjektiv. 😉

Freitag, 31. Juli

Fatoni

Ein Rapper, allein auf der Bühne mit seinem DJ-Koffer. Gute Texte (und problemlos zu verstehen) und eine unterhaltsame Show – der Trick, das Publikum mit Schokolade vor die Bühne zu locken, ist doch deutlich subtiler als ein gejammertes “nun kommt doch mal näher …!” (OK, nicht dass man das beim Mini Rock bräuchte, aber das konnte er ja nicht wissen. *g*)

Auch sonst: Ein unterhaltsamer Freestyle-Part über die “Viva con Agua”-Flagge, diverse Kopfbedeckungen und Kuscheltiere, Jonglieren mit Äpfeln – ein guter Start! Und dann die Patzer: Erst bringt er das Publikum ohne jeden Grund zum salutieren (“Ich will aber keinen Hitlergruß sehen!” – aber salutieren? Warum bitte schön überhaupt?!), und dann ein “Das Sample ist von einem Typen aus England, der macht so schwule Musik … Also, ‘schwul’ jetzt nicht im Sinne von Sex, sondern … äh … das ist ein schwieriges Thema.” Mini Rock 2015Was ist so schwierig daran zu sagen “Hups, jetzt ist mir ‘schwul’ als Schimpfwort rausgerutscht, war nicht so gemeint, sorry”?! So ging das gar nicht, und bestätigte leider leider das Klischee des dummen Rappers. =:-(

3/6

Adam Angst

Eigentlich hatte ich vor, diesmal hauptsächlich Fotos vom Publikum zu machen und nur bei wenigen Bands nach vorne in den Graben zu gehen. Adam Angst kamen auf die Bühne (ja, “kamen” – die Band heißt Adam Angst, nicht nur der Frontmann), und nach den ersten paar Sekunden war ich auf dem Weg Richtung Graben, denn das musste festgehalten werden. 😉

Ein grandioser Auftakt für ein absolut überzeugendes Konzert! Extrem viel Energie auf der Bühne, die Band klar angeführt vom charismatischen Frontmann, der sich komplett in die Texte hineinlebt und dem man jedes Wort glaubt. Und auch ohne die Songs vorab zu kennen, konnte man jedes Wort verstehen. Außer denen, die vom Publikum gegrölt wurden, denn es waren durchaus einige Fans da! Tolle Stimmung, super engagierte Texte (“Wir singen Lieder über Dinge, die keinen Spaß machen. Viel Spaß dabei!”), laute Musik mit sehr gutem Sound und ein Frontmann, den man nicht aus den Augen lassen will. Besser geht es nicht! Und wer Adam Angst im Zelt verpasst hat, darf sich gerne in den Allerwertesten beißen …

6/6

Mini Rock 2015

We butter the bread with butter

Ein Bandname, den man sich merkt. Ich war mir sicher, ich habe sie schon mal irgendwo gesehen – meinen Aufzeichnungen zufolge stimmt das aber nicht. Und ich gestehe, ich war ziemlich verwirrt, als ich nach den ersten Songs gemerkt habe, dass das Deutsche sind. Und offenbar singen sie auch auf Deutsch – das ist aber nur an wenigen Stellen ersichtlich. Meine Klassifizierung für die Band war “Elektro-Screamo-Metal”; richtig gute Musik, die auch vom Publikum super aufgenommen wurde (und vor der Bühne erhob sich eine Staubwolke … *g*), dazu aber nur Gegrunze und Geschreie, von dem man kein Wort verstehen konnte.

Der Sound an sich war gar nicht schlecht, nur die Stimme war nicht erkennbar – vermutlich also so gewollt. Nicht unbedingt mein Ding, aber die Fans vor der Bühne juckte das überhaupt nicht. Dort wurde gefeiert, auf Befehl in Zeitlupe getanzt und die ersten Circle Pits und Walls of Death des Festivals eingeübt. 😉

4/6

Rise of the Northstar

Rise of the Northstar war die erste Band, bei der ich so überhaupt keinen Schimmer hatte, was mich erwartete. Daher war der Plan auch, nur mal kurz zu gucken und dann die Zeit zum essen zu nutzen. Pustekuchen! Hardcore aus … Japan? Aber das sind doch keine Japaner? Oder …? Ein Blick ins Programm offenbart, dass es Franzosen sind, aber darauf hätte ich auch nie getippt. 😉 Sehr japanisch angehaucht auf jeden Fall.

Mini Rock 2015Und SEHR hart. Das Mosh-Pit vor der Bühne war ein einziges Schlachtfeld, aus dem regelmäßig jemand heraushumpelte. So gesehen werde ich Hardcore wohl niemals verstehen, aber so lange man sich an der Seite halten kann … Die Show war eindrucksvoll, und das, obwohl der Frontmann verletzungsbedingt fast das ganze Konzert über auf der Bühne saß, statt herumzuspringen. Dennoch ein musikalisch toller und sehr abwechslungsreicher Auftritt – und wer Action sehen wollte, konnte ja einfach ins Publikum gucken!

4/6

Genetikk

Wieder Rap auf der Hauptbühne, diesmal mit Masken. Viel mehr kam bei mir aber auch nicht an, muss ich leider sagen. Die Texte, die die beiden sich zusammennuschelten, waren absolut nicht zu verstehen. Und auch sonst war das Konzert äußerst eintönig. Möglich, dass die Texte grandios sind und das Konzert fantastisch war, wenn man die Songs kennt – für jemanden, der die Band nicht kennt, war es aber einfach nur langweilig. Immerhin verwendeten sie einige bekannte Samples, sodass man als Nicht-Fan zumindest hier und da mal mitwippen konnte. Insgesamt war es aber klar ein Konzert für Fans.

Mini Rock 2015Und die waren begeistert! Die Stimmung im Publikum war super – vor der Bühne war schon richtig viel los, die meisten kannten die Texte und waren voll dabei. Dafür gibt es dann doch noch ein paar Punkte, denn beim Festival geht es ja genau darum, das Publikum zu begeistern, und das klappte bei den meisten. 🙂

3/6

Heißkalt

Die Lokalmatadoren aus Stuttgart! Dementsprechend in einem gerammelt vollen Zelt, mit schreienden Fans vorne und tanzwilligem Publikum dahinter. Auch auf der Bühne durchgehend Bewegung vom ersten Ton an – wenn auch mit dem alten Zelt-Problem, dass die Beleuchtung am Abend eigentlich nur “viel Nebel” und “irgendwie hell” zulässt, aber keine abwechslungsreiche Lichtshow, bei der man die Akteure auch mal erkennen kann.

Aber es geht ja schließlich auch um die Musik, und da lieferten Heißkalt voll und ganz ab. Ich gestehe, ich kannte wenig (sicher aufgrund meines Das-Ding-Mangels, seit ich umgezogen bin 😉 ), Spaß gemacht hat es trotzdem. Das Zelt leerte sich zwar immer mehr von Song zu Song, das lag aber simpel und einfach daran, dass sich viele schon auf den Weg zu Trailerpark machten. Die Stimmung war dennoch grandios, und auch wenn ich sagen muss, dass der Funke auf mich nicht ganz übergesprungen ist: Der Headliner-Spot im Zelt war voll und ganz verdient!

5/6

Trailerpark

Mini Rock 2015Im letzten Jahr noch nachmittags, mitten im Gewitter, dieses Jahr als Headliner. Kann das funktionieren? Blöde Frage … natürlich, denn schon im letzten Jahr war der Trailerpark-Auftritt absolut headliner-würdig! Dementsprechend diesmal auch die Verhältnisse vor der Bühne: Chaos schon bevor die Band auf die Bühne kam. Gedränge, Gedrücke, Leute, die sich rausziehen ließen, und Gekreische und Geschreie, als es dann endlich losging. Yay, so muss das sein!

Trailerpark treffen überhaupt nicht meinen Humor, aber unterhaltsam sind sie dennoch absolut. Im Gegensatz zu Genetikk konnte man verstehen, wovon die Texte handelten, und da waren auch durchaus gute und engagierte Themen dabei. Ob die von allen richtig aufgenommen werden, ist allerdings nicht sicher … Ich hoffe ja, dass ich mich bei den “Sieg heil”-Rufen im Publikum vor Beginn verhört habe oder dass mir der ironische Kontext fehlt. Da die Rufe aber gleich mit “Nazis raus!”-Rufen gekontert wurden, fürchte ich, dass dem nicht so ist und Trailerpark offensichtlich auch eine Handvoll sehr sehr dumme Fans haben. 🙁

Das kann man ihnen aber nicht vorwerfen, denn Idioten gibt es überall. Der Auftritt war jedenfalls spitze und das Publikum voll und ganz begeistert bei der Sache. Also auch auf der Hauptbühne ein voll und ganz würdiger Headliner!

5/6

Samstag, 01.08.2015

The Hunting Elephants

Von der ersten Band auf der Bühne erwartet man ja nicht wirklich etwas … Der Regenguss gegen Mittag hatte meinen Zeitplan durcheinander gebracht, sodass ich es leider erst gegen Ende des Konzertes aufs Gelände schaffte – daher keine Wertung, denn zwei Lieder ist nicht genügend Grundlage dafür. Ein paar Worte aber dennoch, denn ich war sehr positiv überrascht! Natürlich waren keine Menschenmassen vor der Bühne, aber durchaus einige Tanzwütige, u.a. ein rosa Elefant. 😉Mini Rock 2015 Keine Ahnung, ob der von der Band mitgebracht wurde (wäre ja eine lustige Aktion); in jedem Fall wurde fleißig getanzt und mitgemacht. Und die Musik war auch klasse, rockig mit schönen Melodien. Schade, die hätte ich mir auch gern komplett angesehen!

Ohne Wertung

Schlaraffenlandung

Auch im Zelt ging es langsam los, mal wieder mit ein paar Lokalmatadoren: Schlaraffenlandung aus Balingen mit einer guten Mischung aus Rock und Rap. Sie schafften es zwar nicht ganz, das Zelt um die Uhrzeit in einen “Hexenkessel” zu verwandeln, aber die Musik passte perfekt als Opener. Nicht zu hart, aber tanzbar und rockig genug, um richtig wach zu werden. Die Texte wirkten zwar recht belanglos, aber hey – mittags um drei braucht man auf einem Festival noch nicht die Welt zu retten. Stattdessen lieber tanzen – und dafür lieferten Schlaraffenlandung den perfekten Soundtrack!

4/6

Hot Chick Banged

Überraschung pur danach auf der Hauptbühne. Ich weiß nicht wirklich, was ich von Hot Chick Banged erwartet hatte (ich gestehe, ich habe mich nicht vorbereitet, sondern bin komplett ohne Vorwissen ins Konzert gegangen) – irgendwas mit Bläsern vielleicht? So ‘ne typische Mini-Rock-Samstag-Mittag-Tanz-Band?

Mini Rock 2015Weiter entfernt ging nicht. 😉 Der Sänger kam gleich mal mit Zwangsjacke und Gasmaske mit eingebautem Mikro auf die Bühne, tobte völlig durchgeknallt in der Gegend herum, und die Band tat es ihm gleich. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hingucken sollte; oder ob man nicht doch erst hochhüpfen oder sich ins Mosh-Pit werfen soll (okay, ich persönlich verzichte ja gerne auf letzteres, aber rhetorisch gesprochen … 😉 ).

Musikalisch erinnerten HCB mich stark an System of a Down, auch wenn die Texte vermutlich etwas weniger inhaltsvoll waren. Zum Vergleich folgende Ansage zwischen den Stücken: “Ich habe mal gehört, es gibt nur 45 Menschen auf dieser Welt, und 35 davon sind Cheeseburger.” Und kurz darauf schnappte der Sänger sich eine Kettensäge und ging auf ein aus Konfetti bestehendes Wespennest los. Sagte ich schon “völlig durchgeknallt”? Aber stark. Richtig stark!

5/6

Swiss und die andern

Noch eine Band ohne Wertung, allerdings aus völlig anderem Grund als bei den Hunting Elephants. Mini Rock 2015Musikalisch klangen Swiss und die andern (übrigens aus Hamburg, nicht aus der Schweiz) super. Hip Hop oder Punk? Nicht klar definierbar, aber gut gemischt. Aber: der Mensch war mir von der ersten Sekunde an so unsympathisch, dass ich nicht zu einer objektiven Wertung fähig wäre. Und dass ich das Konzert auch nur teilweise gesehen habe. Ich würde ja behaupten, dass man ein (feierwilliges!) Publikum auch anders motivieren kann als durch Beschimpfungen.

Ohne Wertung

Teesy

Kommt auf der Hauptbühne jetzt die traditionelle Sommer-Sonnen-Tanz-Band? Musiker in weißem Hemd und Fliege wirken vielversprechend, aber … nun ja. Tanzen konnte man zu Teesy sicher, und es gab auch noch eine kleine Tanzstunde für alle, die sich nicht so richtig trauten.

Aber viele hatten den Weg vor die Bühne nicht gefunden. Und mit seinem Max-Herre-Pop konnte Teesy auch absolut niemanden vom Campingplatz aufs Gelände locken … In meinen Augen passte die Musik überhaupt nicht zum Mini Rock, und das Desinteresse des Publikums war offensichtlich. Vor der Bühne wurde ein bisschen mitgewippt, aber Stimmung sieht anders aus. Und spätestens beim “Kommt näher an die Bühne – hier vorne werden Träume wahr!” war es für mich Zeit für einen kurzen Abstecher zurück in den Ort …

2/6

Itchy Poopzkid

Mini Rock 2015Die Poopzkids sind Wiederholungstäter. Bei ihrem letzten Auftritt beim Mini Rock konnten sie allerdings nicht vollends überzeugen, sondern kamen sehr distanziert, wenn nicht sogar arrogant rüber. Davon war diesmal NICHTS zu spüren! Ganz im Gegenteil – von Beginn an hatten sie das Publikum fest im Griff, und bis mindestens zum Mischpult waren alle auf dem Gelände dabei. Yeah!

Ich persönlich mag es ja sehr, wenn Bands sich und ihre Konzerte nicht so ernst nehmen und nicht nur die Musik gut, sondern auch die Ansagen unterhaltsam sind. Und ja, Itchy Poopzkid sind Labertaschen, und sie stellten das mal wieder voll und ganz unter Beweis. “Und jetzt ein neues Lied! Ja ich weiß, ich fand uns früher auch besser …” – “Zum ersten Mal haben wir hier vor 9 Jahren gespielt, da waren einige von euch noch gar nicht geboren. Zum Beispiel die erste Reihe!” – zur Staubwolke: “Brennt’s da?” Und zuguterletzt spendierte Panzer noch einen Pfirsich: “Einmal abbeißen und weitergeben! Wenn ihr nur kleine Bissen nehmt, reicht der für alle!”

Ein absolut toller Auftritt, der sehr gut ankam. Ich würde ja sehr gerne die volle Punktzahl vergeben, aber ich muss Schlagzeuger Max recht geben: “Ihr schafft es echt immer wieder, jedes bisschen Energie, das da ist, mit euren Ansagen zu töten.” Ich mag Gelaber auf der Bühne, aber ohne wäre das Konzert vermutlich noch druckvoller gewesen.

5/6

Mini Rock 2015

Schmutzki

Und weiter ging es mit lokalen Bands und Punk auf deutsch. Dass Schmutzki direkt nach Itchy Poopzkid spielten war vielleicht etwas unglücklich, da die Zielgruppe ja doch sehr ähnlich ist – und so dauerte es ein wenig, bis das Zelt gefüllt war. Wobei der “Schmutzki-Mob” natürlich schon vor der Bühne wartete! Schmutzki waren definitiv Spitzenreiter im Promoten ihres Auftritts, denn es war schwierig, irgendjemanden im Publikum auszumachen, der KEINEN Schmutzki-Aufkleber irgendwo kleben hatte. 😉

Aber die Jungs erfüllten alle Erwartungen und rissen das Zelt ab! Äußerst tanzbare Punkmusik, dazu viel Interaktion (und auf Aufforderung saß tatsächlich das komplette Zelt auf dem Boden, unglaublich!), Luftballons, und auch wenn die Texte ein wenig vernuschelt waren, sangen alle lauthals mit. Auch wenn es bei “Es ist dein … Schaum?!” einige sehr verwirrte Blicke und plötzliche “Song! Er singt ‘Song’!!”-Ausrufe gab. Genau so muss Punkrock sein!

6/6

Kvelertak

Ich habe Kvelertak schon sehr oft gesehen – meist gezwungenermaßen als Vorband. Ich mag sie nicht sonderlich; meiner Meinung nach ist ihre Musik reiner Krach, und die wenigen Melodien und die Energie auf der Bühne reichen mir persönlich nicht aus. Und falls sich jemand (wie ich) fragt: norwegisch. Sie singen auf norwegisch. Oder zumindest sind ihre Liedtitel norwegisch …

Mini Rock 2015Dennoch: Erwartet hatte ich ein sehr eindrucksvolles Konzert, denn musikalisch passen Kvelertak ja perfekt zum Mini Rock, und Bands wie sie werden normalerweise mit einem riesigen und brutalen Mosh-Pit vor der Bühne gefeiert. Normalerweise … Diesmal jedoch war einfach keiner da. Vor der Bühne war sehr sehr wenig los – erschreckend für den Co-Head! Und für mich völlig unverständlich, denn das Konzert war richtig gut. Typisch Kvelertak natürlich, sprich viel Lärm und Gegrunze und wenig Melodie, aber laut und schnell und gut! Die (verhältnismäßig) wenigen Fans vor der Bühne wirkten auch sehr begeistert, und das Mosh-Pit sah gefährlich aus. Aber das Konzert hätte genauso gut zwei Stunden früher stattfinden können … sehr schade. Denn Kvelertak lieferten ein absolut solides Konzert, es war nur kaum jemand da, der es sehen wollte … Und für Nicht-Fans wie mich war die Spielzeit definitiv zu lang.

3/6

Chakuza

Nachdem der Samstag ja doch sehr rock-lastig war, gab es zum Abschluss im Zelt mit Chakuza noch mal eine Portion Hip Hop. Das Zelt war gut gefüllt – kein Vergleich zu Heißkalt am Vorabend, aber die fielen ja auch eher in die Schmutzki-Kategorie. 😉 Gute Stimmung auf jeden Fall!

Der komplette Auftritt war insgesamt eher ruhig, was im Zelt aber erstaunlich gut funktionierte. Dazu tolle Melodien und abwechslungsreiche Musik. Für mich kein absolutes Highlight, aber ein gutes Konzert!

4/6

Mini Rock 2015

Royal Republic

Zeit für den Headliner: Royal Republic! Mein erster Gedanke, als sie loslegten, war “auf die Fresse!”. Oder genauer gesagt: “AUF DIE FRESSE!” Ein grandioser Abschluss fürs Festival! Die Songs der Schweden sind extrem eingängig und mitreißend. Man muss sie nicht kennen, um Spaß zu haben und zu feiern – das bewies die Band problemlos selbst, als sie ein paar neue Lieder ins Set einbaute und die ganz genau wie die altbekannten Lieder abgefeiert wurden.

Das Publikum dankte es ihnen mit diversen “Royal Republic”-Sprechchören, die die Band gleich in eigene Lieder umwandelte. Und man konnte klar sehen, wieviel Spaß ihnen das machte. 🙂 Natürlich, bei Trailerpark am Tag zuvor war die Stimmung insgesamt lauter; es wirkte aber auch so, als wären am Samstag insgesamt weniger Zuschauer auf dem Gelände gewesen. Und Royal Republic wussten – genau wie Trailerpark – ALLE zu unterhalten, auch diejenigen, die nicht wegen ihnen vor Ort waren. Ein perfektes Konzert also als Abschluss für ein wunderbares Festival!

6/6

Fazit

Wie in jedem Jahr hier auch noch ein kleines Fazit zum Festival insgesamt. Und weil ich gerade so schön am Punkte verteilen bin, mache ich doch im gleichen Stil weiter …

Die Musik

Wie schon im Bericht erwähnt: Wie auch in den letzten Jahren war die Musikauswahl sehr vielseitig, und durch die Bank lieferten alle Bands tolle Konzerte ab. Also Daumen hoch!

Mini Rock 2015Für mich persönlich könnte es ein bisschen weniger Hip Hop und Rap sein, und in diesem Jahr war der Freitag in meinen Augen etwas schwächer besetzt. Aber das ist natürlich auch eine finanzielle Frage, und viele kleine tolle Bands sind im Endeffekt deutlich besser als eine richtig große und teure.

5/6

Die Organisation

Auch bei der Organisation lief wie immer alles rund. Auf Facebook gab es einige Beschwerden wegen des vollen Campingplatzes; dazu kann ich als Campingverweigerer nichts sagen, aber es wurden nach und nach weitere Flächen geöffnet, sodass sich das sicher mit der Zeit entspannte.

Ein paar Besucherwege (insbesondere der zum Einlass) sind eher unpraktisch und schwer zu finden

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, aber daran gewöhnt man sich schnell, und bewährt=gut, daher kein Minuspunkt dafür.

Das Essensangebot könnte ein wenig größer sein, was dann sicher auch die Schlangen am Abend verkürzen würde, dafür sind die Preise absolut fair. Und schmecken tut’s auch!

5/6

Die Aktionen

Mini Rock 2015
Seit Jahren beim Mini Rock dabei: Viva con Agua! Pfandbecher spenden für einen guten Zweck, das macht es leicht, etwas Gutes zu tun, und die Fahnen geben im Publikum ein tolles Bild ab (und den Bands ein gutes Ansagenthema). Hierfür also mindestens 6/6!

Dieses Jahr ist mir zum ersten Mal Gizeh so richtig aufgefallen, hauptsächlich wegen der schicken “Roll and rock”-Taschen. Fände ich gut, wenn es nicht Zigarettenwerbung wäre … die finde ich bei einem Festival, dessen Publikum großenteils noch an der Volljährigkeit arbeitet, leider völlig daneben. 🙁

Dann gab es noch Dinge, die weniger offensichtlich waren – die Aufforderung, übriggebliebene Dosen an die Caritas zu spenden, sowie die Unterstützung der Aktion Drachenei, die benachteiligten Kindern und Jugendlichen Musikunterricht ermöglicht. Tolle Aktionen, die aber deutlich aggressiver hätten beworben werden können. Denn gerade das ist ja das Tolle an Viva con Agua – man KANN die Aktion nicht übersehen. Das Drachenei-Sparschwein an der Kasse habe ich trotz vorheriger Ankündigung komplett vergessen. Zum Glück tauchte es später noch im Pressezelt auf – allerdings auch da ohne expliziten Hinweis.

Sprich, die GUTEN Dinge dürften ruhig größer und aufdringlicher dargestellt werden. Zigarettenkrams braucht kein Mensch …

4/6

Das Wetter

18°C und Regen? Nix da! Am Freitag schön sonnig, am Samstag bewölkt, aber fast trocken und nicht zu kalt – deutlich besser als erwartet. Ein paar Grad wärmer hätte es allerdings durchaus sein dürfen, und die einzelnen Tropfen am Samstag ließen einen ständig fürchten, dass der große Regenguss bald kommt. Also durchaus noch Verbesserungspotential, aber auch nicht übel!

4/6

Mini Rock 2015

Das Publikum

Beide Daumen hoch! Ein sehr junges Publikum in diesem Jahr, aber sehr feierfreudig und umgänglich. Normalerweise begegnet man auf jedem Festival hier und da einem Idioten, der vor lauter Alkohol jeden Anstand verloren hat oder der von Anfang an keinen hatte. Ich bin sicher, die gab es diesmal auch – mir sind sie aber nicht begegnet. Dafür hab ich viel nettes Miteinander erlebt, freundliche Menschen, gute Laune und Rücksicht. Yay!

Abzüge gibt es nur für diverse Freiwild- und Onkelz-Shirts. Und ich hoffe ja immer noch, dass ich mich bei den “Sieg heil”-Rufen verhört habe. Falls nicht, gilt die Wertung als Minus-Punkte …

5/6

Die Security

Mini Rock 2015Auch das ein wiederkehrendes Thema in meinen Berichten vom Mini Rock: die Security ist grandios! So ein freundliches und entspanntes Miteinander von Publikum und Security gibt es sonst nirgends. Keine Provokationen, kein Geschreie, keinerlei Gewalt, keine sinnlosen Verbote. Und auch wenn es im Bühnengraben richtig zur Sache geht, haben die Jungs und Mädels ein Grinsen im Gesicht und Spaß bei der Sache.

Schmutzki bedankten sich extra bei der Volleyballmannschaft, die das Mini Rock ihnen in den Graben gestellt hatte und die unermüdlich die Luftballons zurück ins Publikum warf. Und sichtlich Spaß dabei hatte. Und das ist toll.

10/6 – mindestens! 😀

Bis nächstes Jahr, liebes Mini Rock!

31.07-01.08.2015 Mini-Rock-Festival (Horb am Neckar)

Sunday, May 24th, 2015
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Mini-Rock-Festival 2015

Der Sommer steht vor der Tür, und es ist wieder Zeit für die Festivalplanung! Mich hat es zwar mittlerweile ins Ausland verschlagen, aber das Mini-Rock-Festival in Horb ist natürlich – wie in den letzten Jahren – fest gesetzt für den Sommer.

Große Neuerungen stehen in diesem Jahr nicht an; Gelände und Organisation haben sich in den letzten Jahren bewährt, da gibt es also keinen Grund zur Veränderung. Los geht es wie immer mit dem Warm-Up am Donnerstag. Ob es auch wieder Live-Karaoke geben wird und ob der neue Skatepark beibehalten wird, wurde noch nicht bekanntgegeben, aber es würde mich überraschen, wenn dem nicht so wäre. Beides waren im letzten Jahr schöne Ergänzungen zum sowieso schon tollen Programm.

Und auch beim diesjährigen Line-Up zeigt sich eine gewisse Konstanz: Itchy Poopzkid waren schon 2012 dabei, Heißkalt und Schmutzki 2013, und einen der besten Auftritte im letzten Jahr lieferten ganz klar Trailerpark ab – daher sind diese für 2015 als Headliner gebucht! Der zweite Headliner ist in diesem Jahr Royal Republic; unterschiedlicher könnten die Headliner eines Festivals kaum sein. Deutscher Hip-Hop und schwedischer Punk! Und auch hier gilt wieder: warum ändern, was sich bestens bewährt hat? Genau dieser Stilmix macht das Mini-Rock-Festival aus, und vor den Bühnen findet sich immer genau der Teil des Publikums ein, der eben diese Musik mag. Für den Rest gibt es derweil Zeltplatzparty. Insgesamt wirkt das Line-Up diesmal etwas “hip-hop-iger” als sonst, aber das ist bei Trailerpark als Headliner nicht wirklich überraschend.

Die Co-Heads klingen für mich in diesem Jahr weniger vielversprechend: Genetikk sagt mir nichts und weder Foto noch Bio locken mich, und Kvelertak sind … nun ja, Kvelertak eben. 😉 Die Erfahrung sagt aber, dass beim Mini-Rock auch die Bands, an die man die geringsten Erwartungen hat

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, regelmäßig für Überraschungen sorgen. Ich bin also gespannt, wer in diesem Jahr meine große Neuentdeckung sein wird!

Tickets fürs Mini-Rock-Festival kosten 48 Euro (Camping zusätzlich 9 Euro plus Müllpfand). Wer gleich fünf Tickets bestellt, bekommt noch einige zusätzliche Goodies. Alle Infos, Ticketlinks und das komplette Line-Up gibt’s auf www.mini-rock-festival.de.

16-18.08.2013 Rock’n’Heim (Hockenheimring)

Monday, August 19th, 2013
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Tja … Als Konzertjunkie hat man es wirklich nicht leicht. Da freut man sich das ganze Wochenende darüber, mal wieder ganz “privat” auf einem Festival zu sein und nicht als Presse und daher keinen Bericht schreiben und nicht zu jeder Band eine Meinung haben zu müssen – und dann denkt man mittendrin immer wieder “Das muss in den Bericht!”/”Das ist die perfekte Überschrift!”/”Na, das ist nun aber mal ein klarer Kritikpunkt”. Und kaum wieder daheim, setzt man sich hin und schreibt einen Bericht …

Disclaimer vorab: Das hier wird mehr ein Blogeintrag als ein Festivalbericht. Denn schließlich war ich nicht als Presse da, hab mir keinerlei Notizen gemacht und möchte eigentlich auch nicht über die Bands berichten, sondern eher so ganz allgemein.

Gut, erst mal drei Schritte zurück. Vor dem Festival gab es eine Menge Kritik am Rock’n’Heim-Festival, dem neuen Ableger von Rock am Ring/Rock im Park. Kaum Vorab-Infos, teure Tickets in verschiedenen Stufen (normal, Preferred Camping, VIP), und als dann endlich das komplette Programm bekanntgegeben wurde, gab es nur 30 statt 40 Bands und nur zwei statt der angekündigten “mehreren” Bühnen. Ich hatte das Festival rein gewohnheitsmäßig (es ist halt immer noch drin …) nach der Ankündigung der Ärzte ins Auge gefasst, und als ich dann mal genauer aufs Line-Up geguckt und System of a Down registriert hatte, war’s um mich geschehen. Und da ich ja mittlerweile eigentlich Hotelschläfer bin, es in der Nähe (Nähe = Laufweite) aber keinerlei Hotelzimmer gab, hab ich das gesparte Hotelgeld in ein VIP-Ticket investiert. Was sich im Nachhinein betrachtet wohl kaum gelohnt hat, denn das Preferred Camping war wohl nicht viel weiter entfernt; aber geschadet hat es auch nicht, also was soll’s.

Lust hatte ich vorab überhaupt nicht – ernsthaft, im Auto schlafen? DÄ hatten mich bei den letzten Konzerten absolut nicht überzeugt und ich WOLLTE sie überhaupt nicht sehen. Und dann auch noch ein riesiges Festival mit 35.000 Leuten (und das nur, weil es ja weit entfernt von ausverkauft war, eigentlich hätten 50.000 aufs Gelände gepasst…). Hätte es einen Markt für Karten gegeben, hätte ich meine sicher verkauft. Den gab’s aber nicht. Und außerdem: SYSTEM!!!

Also, auf in den Kampf. Auf Facebook wurde schon vom Chaos bei der Anreise berichtet – aber man ist ja VIP, fährt von der anderen Seite an den Ring, sieht weit und breit keine anderen Autos und wird sofort auf einen Parkplatz geleitet, der zwar außerhalb des Geländes ist, aber dafür ca. fünf Minuten entfernt vom VIP-Eingang. Mit direktem Blick auf eine der Bühnen! OK, war leider die “kleine” und ziemlich uninteressante, aber hey, das hatte ich bisher noch nie! Und so ruhig wie dort habe ich auch noch nie auf einem Festival übernachtet; auf dem Parkplatz kam echt den ganzen Tag niemand vorbei, und nachts sowieso nicht. Und nachdem mir ein Ordner versichert hatte, dass das Tor zum Gelände auch nachts offen bleibt und ich jederzeit wieder an mein Auto komme, wurde das Auto noch schnell in die richtige Himmelsrichtung ausgerichtet (ja, schlafen im Auto ist eine Wissenschaft für sich!), und los ging’s zum Festivalgelände. Nicht, dass ich der Aussage des Ordners wirklich vertraut hätte – ich habe zwar eigentlich alle Festival-Mitarbeiter, mit denen ich gesprochen habe, als sehr nett und hilfsbereit empfunden. Genauso hatten alle aber absolut überhaupt keine Ahnung. Am besten war dabei noch derjenige, der mir lang und breit und ausführlich (und wirklich nett dabei) erklärte, dass er nun mal niemand durch den einen Durchgang lassen darf und daher alle, die zum Parkplatz wollen, immer erst 200 Meter die Rennstrecke rauf laufen müssen, DANN durch den unbewachten Durchgang und dann wieder 200 Meter über den Versorgungsweg zurück. Ohne dass irgendeine Kontrollstelle oder irgendwas dazwischen gewesen wäre. Es gab absolut NULL Grund für diese Regelung. “Ich finde das auch schwachsinnig, aber so ist die Anordnung.” Die Bemerkung, dass er einen echt guten Nazi abgegeben hätte, konnte ich mir noch gerade so verkneifen … Aber nun ja, zum Glück stand an dem Durchgang nur hin und wieder jemand. 😉 Und das Tor blieb nachts tatsächlich offen.

Aber genau das war der große Kritikpunkt am ganzen Festival: Es war doch alles schwer improvisiert und unorganisiert. Und das erwarte ich von einem Festival, das von solch erfahrenen Veranstaltern auf die Beine gestellt wird, doch anders. Der VIP-Eingang und -Ausgang war an jedem Tag an einer anderen Stelle. Warum?! Mein Müllpfand hab ich auch nicht wiederbekommen, da ich ja nicht auf dem großen VIP-Parkplatz stand, sondern auf dem kleinen außerhalb. Laut Webseite sollte man in dem Fall zum nächsten großen Parkplatz fahren – aber da kam ich von meinem aus ja gar nicht hin. Und eine lange Wanderung war es mir nicht wert; zumal danach dann ja noch die Diskussion gekommen wäre, dass ich viel zu wenig Müll produziert hätte. Diese Diskussionen konnte ich bisher zwar bei jedem Festival für mich entscheiden, aber … ach, ich war zu faul.

Das Gelände war für ein Festival dieser Größe super – zwar furchtbar weitläufig und mit riesigen Entfernungen, dafür aber auch beim Headliner nicht total überlaufen. Größtenteils geteert, nur vor der Hauptbühne gab’s eine riesige “Wiese”. Oder nennen wir es “Dreckloch” … Das passte nun wirklich nicht zu der Ankündigung, dass “das gesamte Gelände befestigt und damit auch bei Regen laufsicher” sein sollte. Nun ja, der Regen hielt sich zum Glück in Grenzen, Matsch gab es also wirklich keinen – dafür stellte ich bei System of a Down fest, dass der Staub im Taubertal doch eher ein “Stäubchen” ist. Wenn man vorne im Wellenbrecher steht und die Bühne nicht mehr sieht … aber ich greife vor.

Hauptband des ersten Tages waren für mich die Ärzte. Wie erwähnt, es ist halt immer noch drin … Das war mein 98. Ärzte-Konzert, die letzten beiden fand ich richtig mies, und die Band und ihre Konzerte interessieren mich einfach nicht mehr. Dennoch versuche ich es ja immer wieder, ihnen noch mal eine Chance zu geben und das Konzert zu genießen … Das klappte diesmal nicht, aber nicht unbedingt nur wegen DÄ. Ich hatte mir schon früh am Abend einen Platz im Wellenbrecher gesucht (denn man weiß ja, bei großen Festivals muss man zwei Bands vorher drin sein, sonst kommt man nicht mehr nach vorne). War auch kein Problem, es gab noch ein schönes Plätzchen hinten am Gitter, direkt vor dem Wellenbrecher, zwar recht weit hinten, aber mit guter Sicht. Bei Bonaparte wurde es langsam voll, aber nun ja, ich konnte ja jederzeit noch ein wenig zur Seite gehen, da wäre dann ja mehr Platz. Sollte man zumindest denken. Bei den ersten DÄ-Liedern sah ich dann, wie weiter in der Mitte Leute nach hinten übers Gitter aus dem Wellenbrecher kletterten – äääääh, nicht gut. GAR nicht gut. Und bei uns wurde es auch immer voller und voller … nicht wirklich gefährlich (schließlich stand ich direkt vor dem Gitter und hintendran war der Gang), aber unangenehm. Und mit der Zeit kamen immer mehr Leute von vorne und von der Seite, teilweise fast panisch, und wollten raus. Der Gang hinter mir war auch ständig voll … Irgendwann wurde es mir dann auch zu blöd (bis dahin hatte ich vor lauter Gedrängel und Durchgequetsche und Platz machen, um andere rauszulassen, eh noch nichts vom Konzert mitbekommen, und bewegen war sowieso unmöglich), und ich bin auch raus. Das dauerte eine ganze Weile, bis man dann mal aus dem Graben raus war, da war nämlich Stau … und was soll ich sagen: An der Seite hätte man dann ganz problemlos wieder in den Wellenbrecher reinspazieren können! Äh – hallo?! Innendrin ist es völlig überfüllt, und keiner kommt auf die Idee, vorne dichtzumachen?! Später sind dann auch noch Securities mit Holzlatten in den Wellenbrecher-Gang gelaufen. Vermutlich wurde doch ein wenig zu viel von vorne gedrückt … Nee, das war völlig unprofessionell und gefährlich. Es scheint alles gut abgelaufen zu sein, aber so geht das nicht bei einem Festival dieser Größenordnung.

Am nächsten Tag fragte ich vorab, ob der Wellenbrecher zugemacht wird. “Ja klar, wenn voll ist, machen wir hier dicht!” Auf die Anmerkung, dass das gestern ja nicht so geklappt hätte, kam dann nur ein “ja, gestern ging’s ein bisschen drunter und drüber”. Na gut, ist ja auch das erste Mal, kann man ja als Security nicht ahnen … *rolleyes* Nun ja, die Definition von “wenn voll ist” war dann offenbar “wenn keiner mehr reinpasst”, zumindest fühlte es sich vor Tenacious D genau so an. Und zwischen Tenacious D und System of a Down muss es am Wellenbrecher-Einlass auch übel abgegangen sein … am nächsten Tag gab es dann plötzlich noch einen Trenner im Eingangsbereich, um Ein- und Ausgang abzutrennen. Ach ja, woher soll man sowas auch nach zwanzig Jahren RaR/RiP wissen … Das hatte Southside-Niveau, und das ist schlecht. Ganz schlecht. 🙁

Aber zum Glück ist dieses Mal alles gutgegangen, und vielleicht lernen die Veranstalter bis nächstes Jahr. Wenn nicht, ist es nicht zu entschuldigen.

Zurück zu den Ärzten. Ich fand das Konzert völlig unspektakulär – hängengeblieben ist bei mir eigentlich nur, dass tatsächlich Angekumpelt gespielt wurden (YAY!) und dass Bela immer wieder blöd über “Rock im Heim” rumgewitzelt hat. Mehr WEISS ich nicht mehr vom Konzert. Und das liegt garantiert nicht an dem einen Radler, den ich mir nach der Flucht aus dem Wellenbrecher gönnen konnte (im vorderen Bereich gab’s tatsächlich nicht mal Bier!). Diese Band interessiert mich einfach nicht mehr, und das ist einerseits total schade, andererseits interessiert es mich so wenig, dass es mir echt egal ist. Mich erschreckt es nur ein bisschen, dass ich – als Konzertjunkie – nach 98 Konzerten nicht das kleinste bisschen Ehrgeiz habe, die 100 vollzumachen …

Franz Ferdinand danach an der “kleinen” Bühne (“klein” in Anführungszeichen, weil diese Bühne ungefähr dreimal so groß war wie die Hauptbühne beim Taubertal *g*) waren ein netter Abschluss des Tages, zumal relativ wenig los war und man vorne seitlich quasi direkt vor die Bühne laufen konnte.

Der nächste Tag galt dann SYSTEM. Alles andere war mir eigentlich egal – im wunderschönen Wetter und strahlendem Sonnenschein war aber der gesamte Tag sehr nett, auch wenn mich musikalisch nichts vom Hocker riss. Tenacious D kannte ich vorab gar nicht und wusste nur, dass die von allen total gehyped werden. Aber: super! Gefiel mir echt gut, und zumindest ein paar Lieder werde ich mir wohl anschaffen müssen. Es war definitiv amüsant.

Und dann System of a Down! Ich hatte sie vorher schon zweimal gesehen – einmal beim Southside mit katastrophalen Sicherheitsvorkehrungen, wo ich vorsichtshalber ganz hinten geblieben bin, weder auf der Bühne noch auf der Leinwand etwas sehen konnte und die Musik von zwei Bühnen gleichzeitig gehört habe. Dafür war ich nicht von den gebrochenen Gittern betroffen … Dann vor zwei Jahren bei Rock im Park, was super toll war, aber ich war eigentlich zu weit weg und konnte die Texte nicht. Letzterem hatte ich dieses Mal vorgesorgt, und da der Wellenbrecher dann doch irgendwann zugemacht wurde, traute ich mich auch seitlich vorne rein. Und hatte mit meiner Ecke echt Glück! Es wurde mitgemacht, geschrien, getanzt, aber jeder für sich und ohne Geschubse, und das Pogopit knapp neben mir blieb auch knapp neben mir. Wunderbar! Und beste Sicht zur Bühne. System sind leider keine sonderlich tolle Live-Band, aber wenn man mit dem Wissen reingeht, ist man auch nicht enttäuscht – alle großen Lieder waren dabei, die Band hatte Spaß beim Spielen, das Publikum war absolut null aggressiv, dafür waren alle am Strahlen, und es war einfach ein tolles Konzert! Nur als am Ende dann die Circle Pits losgingen (zum Glück erst am Ende!), ging vorne gar nichts mehr – der Boden war völlig ausgetrocknet, und der komplette vordere Bereich verwandelte sich in eine einzige riesige Staubwolke. Urghs. Aber hach … SYSTEM!! Allein dafür hat sich das Festival voll und ganz gelohnt.

Casper an der kleinen Bühne war dann noch ein netter Ausklang, aber die Energie war bei mir langsam weg.

Der nächste Tag fing dann mit Regen an – also, so gegen 15 Uhr. *g* Zum Glück blieb es aber beim Nieselregen und schüttete nicht, und mittendrin wurde es auch wieder trocken. Hätte schlimmer sein können. Die Bands sagten mir diesmal alle was – richtige Highlights gab es aber erst mal nicht. Bei Kvelertak fragte ich mich ernsthaft, wer die überhaupt braucht und warum da nicht stattdessen Skambankt stehen … Es ist einfach nicht meine Musik. Ich hatte erwartet, dass das Publikum sie abfeiert, aber das war auch nur sehr begrenzt der Fall. Und bei den Ansagen hab ich ungefähr so viel verstanden wie von ihren Texten … es ist also offenbar wuppe, ob der Frontmann Norwegisch oder Englisch spricht, man versteht ihn in keinem Fall.

Heaven Shall Burn kamen dann deutlich besser an, und den Dauerlauf übers komplette Gelände (ursprünglich mal geplant als Circle Pit um den FOH-Turm) fand ich lustig. *g*

Dann war es endlich Zeit für Kraftklub, mit einem tollen Konzert wie immer. Die Jungs haben immer noch nicht kapiert, wie groß sie sind. “Oh, hier sind ja wirklich Leute vor der Bühne!” Und der Ausflug von Sänger Felix ins Publikum war sicher auch anders geplant – er hatte schwer zu kämpfen, um wieder zurück auf die Bühne zu kommen, opferte Schuhe und Socken und war danach sichtlich mitgenommen. Tja, das Leben als Rockstar wäre vielleicht einfacher, wenn man merken würde, dass man Rockstar ist. 😉 Aber wie gesagt: toller Auftritt, und wieder ein wunderbar begeistertes Publikum, wo es Spaß machte, mittendrin zu stehen. 🙂

Headliner am Sonntag waren dann Nine Inch Nails. Von denen war ich vor Jahren mehrfach sehr begeistert – diesmal sprang der Funke nicht wirklich über. Das kann einfach daran gelegen haben, dass es der dritte Festivalabend war; es war langsam aber sicher zu viel des Guten. Visuell macht NiN NIEMAND etwas vor, das war Weltklasse. Es wäre allerdings noch eindrucksvoller gewesen, wenn nicht ständig irgendwelche Beleuchter und Umbauhelfer auf der Bühne rumgekrabbelt wären. Musikalisch fand ich’s … langweilig. Schade! Das empfand offenbar auch nicht nur ich so, denn das Gelände war erschreckend leer. Und auch ich war mehrfach kurz davor zu gehen – schließlich hatte ich noch anderthalb Stunden Heimfahrt vor mir und musste am Montag wieder zur Arbeit. Aber im Hinterkopf hatte ich ständig “gleich kommt noch ‘Hurt’!” Und das war eine weise Entscheidung, denn als Hurt dann endlich kam, war das eines der Highlights – wenn nicht DAS Highlight – des Festivals! So toll, so viel Gefühl … hach. Einen besseren Festivalabschluss hätte es nicht geben können!

Und insgesamt? Mein Fazit ist voll und ganz positiv. Ja, es war das erste Mal für das Festival, dementsprechend lief vieles chaotisch ab. Nein, einige der Dinge, insbesondere die sicherheitstechnischen Kritikpunkte, sind nicht zu entschuldigen. Dennoch war es insgesamt einfach schön – alles lief friedlich und freundlich ab, die Menschenmassen verteilten sich auf dem Gelände, man kam immer problemlos dorthin, wo man hinwollte, Schlangen hielten sich in Grenzen und die Bands waren einfach toll. Und System of a Down und Nine Inch Nails sind halt doch eine andere Kategorie Headliner als Deichkind und Chase & Status – was letztere nicht schlecht macht, aber es ist einfach eine ganz andere Art von Festival. Und gar nicht mal eine schlechte …

02-04.09.2010 Rått og Råde (Stavanger)

Monday, September 6th, 2010
02-04.09.2010 – Photos Rått og Råde (Stavanger)

The main stageAbout every big and small town in Norway has its own rock festival – that’s quite typical for the Norwegian music scene. Stavanger has been struggling with this a bit over the last couple of years. The last rock festival in Stavanger, Pulpit Rock, went bankrupt after the third year. But fortunately, it didn’t take long until a new festival was planned for the city, namely Rått og Råde! Not everybody welcomed this plan though, because the festival was scheduled to be in the middle of a residential area, where a lot of elderly people are living. However, the plans were approved, and so Stavanger was all set for a new festival for about 10000-15000 people.

I was really curious about how this would turn out, mostly because this festival was really HUGE for Norway. I gotta admit that I don’t like big festivals, I’m much more into the small and cozy ones, but then – even huge festivals in Norway seem more like medium-sized festivals in Germany, and I was wondering how they would manage to set up such a festival for the first time.

The crowdAnd I was impressed! Overall, the festival was just amazing. The area was big enough for the amount of people, there were enough bar and food stands and toilets so that you didn’t have to queue for long, the organization worked out very well, there were enough securities and volunteers to get everything to run really smoothly. Thumbs up!

A big plus was the weather of course: three days of sunshine without even the slightest clouds. Would you ever expect that in Norway in September? That was so nice, and even though it did get quite cold at night, this made the festival perfect. So it’s hard for me to really judge the festival… No clue how it would have been in the rain. But like this, it was just amazing!

After the concertsSo does that mean there was nothing to criticize? Almost, but not quite. The area was really nice for a festival. The stages were arranged nicely, you could see very well, and it never got too crowded – you could always find a nice spot in the audience. So that was perfect. But then, the festival was far from sold out. From what I heard, there were 10.000 people there the first and last night (and about 6000 on Friday), which wasn’t too bad, but still under capacity. With a few thousand people more, I think it would have been quite crowded. Not necessarily in front of the stages, but everywhere in between. There was a nice “market street” in between the two stages, where the food stands were located and where you could sit down and rest a bit. That part was usually quite crowded, especially when everybody was walking from one stage to the other. And as bands on both stages took turns playing (which means that there was always some music playing – great!), that happened quite frequently. There were a few narrow paths that just weren’t suited for a lot of people walking there at the same time. It worked out fine with the amount of people that actually was at the festival, but I’m not sure if it would be the same with even more people. And the same was true for the exit, by the way. It looked quite frightening to see everyone head toward the same narrow path at the same time right after the concerts. The organizers took every precaution they could, the path was well-lit, and there was just no way to get the crowd off the area more quickly. But this is clearly a bottleneck for the festival, which might pose a problem if the festival is continued and might even grow.

KidApart from that, the area seemed perfect for a festival. Very easy to get to from the city center (and the bus transfer worked out just great – except that it was VERY hard to actually get hold of one of the bus passes that were advertised; nobody seemed to know about them), mostly gravel grounds (so it wouldn’t get too muddy with rain), and lots of space. I can understand it though that the people living in the area were not too fond of the festival, even though the concerts ended by 11 p.m. at the latest – there’s still 10.000 people invading your neighborhood, seven hours of noise every day, and quite a bit of hassle walking around the festival grounds. However, I think that this should be bearable, as it’s only one weekend in the year – and a big plus for Stavanger.

I gotta admit that this was more or less a “surprise festival” for me. The line-up sounded great to me, because I knew almost all names on the list. However, for most of them I had NO clue what to expect. This made it really exciting, especially since there was always a band playing. So I could just walk up, check them out, and decide whether I liked it or not. Pretty cool – but it also means that I can’t report too much about the bands, because most of them were completely unknown to me. However, I’ll try to do my best now to report on the festival concerts!

Susanne SundførThe first artist of the festival was Susanne Sundfør on the big stage. I didn’t make it to the festival until halfway through her concert, but I was impressed. Not only by the crowd of people that was already gathered in front of the stage, but also by the music. When I arrived, Susanne Sundfør was doing a part alone, which was very nice. After a few songs, the band joined her. I hadn’t even noticed they were missing! But they did give a different touch to her concert and added some variety. A very nice opening concert!

After Susanne Sundfør, Line Larsen took over on the second stage. Gotta admit that she didn’t convince me. It was nice music, but not catchy at all.

Karpe DiemNext up was Karpe Diem, and my first surprise. I suspected… hmm… maybe some “dark” rock band? I got a hip hop act, which actually wasn’t too surprising I guess, I think I’ve even heard them on the radio before. They managed to get the crowd moving! I liked the show quite a lot, and so did the rest of the audience, as it seemed.

Then, before the main act, Casiokids played on the small stage. And I left after the first song… Sorry, but what was that? Indie-alternative-wannabe-rock? Not my thing, not at all.

Morten HarketSo I had time to grab something to eat before a-ha came on. I didn’t really expect a lot from the a-ha concert. I knew that I didn’t really know them (just the hits of course), I knew that it’s not necessarily the kind of music I usually listen to, and I knew that it was really cool to get to see them play live once! And I got pretty much what I expected: A professional show, a bit too reserved in my opinion, a lot of nice pop songs, and a dedicated audience that was impressively loud when singing along. In the beginning, my attitude was mostly “okay, it’s something you gotta see once, but well…” Towards the end, they played more and more hits and thus songs that I knew, and I started to really enjoy it. Yes, guess you HAVE to have seen a-ha on stage once, and if it’s only to note that Morten Harket looks like David Hasselhoff, or that it sounds pretty awkward if a whole audience suddenly squeaks “STAY!”. *lol* But yeah… that probably sounds rather insulting to any a-ha fan, sorry about that. But they were never my heroes. =;-) And I did enjoy the concert, more than I had expected.

Geir ZahlThe second day of the festival was the big “Kaizers day”. =;-) First up everybody faced a hard decision: While Uncle Deadly (aka Geir Kaizer) opened the festival day on the main stage, Skambankt were doing a signing session downtown. Not sure how the signing session went (’cause I didn’t have any doubt when deciding for Uncle Deadly), but the Uncle Deadly concert was really nice. It was a bit of a downside though that it was so early in the day and there were only very few people on the festival grounds at that time. Too bad! You can read more about the Uncle Deadly concert in my report.

After Uncle Deadly, a band called Rub A Dubs played on the small stage. I hadn’t heard of them before, but they sounded very promising! I’m really bad at finding genres for bands – but they had brass, which is always a big plus, and they got people dancing!

MewNext up on the main stage was Mew from Denmark. Again, I didn’t know more than the name, but this time my expectations were about right. A nice rock band with some “weird” influences, with a front man in a dark leather coat, singing sometimes in normal voice, sometimes two octaves up… =;-) But it was really fun to listen to! And to watch the guy whose only job on stage it seemed to be to dance. Hmm… does that mean he’s part of the band?

The next band was also from Denmark, and my first impression was “they sound Danish”. Honestly, I have no clue what made their sound typical Danish (nor do I have any idea what typical Danish sound IS *g*). The band was Oh No Ono, and actually, I even knew one of their songs – which doesn’t mean I knew the band. They reminded me a bit of Casiokids. Just standing, hardly moving, pretty monotonic music… not quite my style. And it seemed that most people were thinking the same, as it was quite empty in front of the stage at that time.

Band of HorsesOr maybe this was already because of the next band and people preparing for the BIG concert of the evening: Band of Horses. You don’t know them? Well, I didn’t either. But EVERYBODY in Norway does, and they really were the big highlight of the day for many. So people were really enjoying their concert. I found it was nice, but without knowing the songs (I had heard one on Norwegian radio though! *g*), I couldn’t quite figure out what makes them so special. It was nice music, well performed, but it didn’t really catch on for me.

Anyway, I think it would have taken a lot to take my mind away from the upcoming concert at that time. Because next up were Skambankt, who delivered a fantastic concert in front of an even more fantastic crowd! All about the concert here.

The ProdigyThe headliner on Friday was The Prodigy. I’ve seen them before, twice even, and I always hated it – not because of the music which I find is quite suitable for festivals, but because it was impossible to listen to their concerts, as the bass was turned up so loud that it hurt. And not even in your ears, but in your whole body… It turned out though this time that it wasn’t too bad! The sound was absolutely okay, and I stayed almost until the end of their concert, even though I had planned to leave after five minutes. But no, I gotta admit, that was a fun concert! The crowd loved it as well – but it was obvious that there were a lot less people at the main concert than the day before.

Enjoying the sunThe next day, like the first two, started in bright sunshine and warm temperatures, so that everybody arrived at the festival grounds early and everything started out very relaxed and happy. First up was Bare Egil Band. One guy with guitar and microphone, obviously quite funny, but I found out that my Norwegian might be sufficient for daily conversation, but not to understand what all this was about and whether it was good or bad. =;-)

That was much easier for me with the next band: Madcon! One of the few Norwegian bands of the festival which are known outside of Norway as well. In the beginning, it seemed like they had a hard time getting the audience to go along. They worked really hard though, making the audience scream again and again, splitting them into two groups and having them compete, making them jump – and it worked! The crowd was quite impressive for this time of the day, and it was obvious that everybody had fun. And rightfully so! Madcon seemed like the perfect band for that time and that crowd.

TôgThe next band, Tôg on the small stage, also had quite a few people in the audience. Not sure in which genre they should be placed – electro-alternative maybe? It was a nice mixture, in any case. At least from the musical side. Not sure why they all had black clothes and white scarves on their heads, that looked a bit silly. But it’s the music that counts, right? =;-)

Then we went back to the hip hop. Lars Vaular was another band where I knew only the name and nothing else – at least that’s what I thought. I did know their sunglasses song though. =;-) I watched their performance from the very back, so it’s hard for me to judge the reaction of the audience, but it seemed to me that they managed to capture the audience – but there weren’t as many people who let themselves capture as under Madcon’s concert.

Purified in BloodWhile the main stage was turned into a hip hop stage, the small one now became the hardcore stage. I don’t like that genre, I can’t tell what is good or bad, but Purified in Blood were quite impressive. Less because of their music (it just sounded like “noise” to me), but because of the audience. There was actually a pretty big circle pit! OK, there’s circle pits at about every concert I see in Germany, but you can’t compare Germany and Norway in this respect. Honestly, I had never expected a real pit in Norway. But then I wasn’t surprised that it was _extremely_ aggressive in there. OK, it was nothing compared to later on, but before that…

Thomas Dybdahl played on the main stage. Talk about different styles! =;-) Nice, melodic pop rock. The main stage audience seemed to like it. I found the concert quite nice, but I didn’t know any of the songs, and nothing really stuck.

KvelertakSo then it was time for Kvelertak on the small stage. Very similar to Purified in Blood, but more melodic and thus easier to listen to, in my opinion. But it might be that PiB is just as melodic, I just haven’t found the underlying melodies yet. =;-) I saw Kvelertak a few times as support for Skambankt, and while it’s not my kind of music, I have total respect for what they do on stage. I was pretty shocked by what was going on in front of the stage though. I’m quite used to seeing pogo pits, but that looked terribly aggressive. And I always thought people are in there together and not against one another… guess that doesn’t count for Norwegian pits, who knows. If I saw that correctly, it ended with the PiB singer being escorted out by the police… uhem.

OzzyFor some reason, they were done fifteen minutes early (my guess was that they had planned for an encore, but people just left, but I don’t know whether that’s true), and then the waiting for Ozzy Osbourne began! I had seen him once before, in 1997 if I recall correctly. Don’t really remember anything from that concert except that it was raining and he covered “Singing in the rain”. =;-) Again, I didn’t really know any songs, just some fragments here and there, but it turned out to be an amazing concert! The audience was absolutely crazy, Ozzy was very friendly and entertaining, the music was great (well, except for the singing maybe – Ozzy was a bit off-key sometimes…), there was a foam sprayer and the first row, the securities and camera got covered in foam a few times, and Ozzy seemed very excited about the great audience. Honestly, that seemed a little bit fake to me… not sure why, because the audience was quite enthusiastic. But not really that loud, I thought. However, Ozzy seemed amazed and said he was amazed, so maybe he actually was. =;-) He played a really long set – almost two hours – and it seemed as if he would have continued if the hour hadn’t been after eleven, which was the strict curfew.

Thank you!That definitely was a nice conclusion to a great festival. From what I read up to now, the sales weren’t as good as expected, so it’s not quite clear yet whether the festival will be repeated next year. I really hope so though, because it’s a great thing – and yep, every Norwegian town needs its own festival! Especially if it’s such a nice one. =:-)

02-04.09.2010 – Photos Rått og Råde (Stavanger)

Sunday, September 5th, 2010
02-04.09.2010 – Photos Rått og Råde (Stavanger)