Yeah! Finally some more Kaizers concerts! And not only some, but a whole lot, the dates are great, the time is right, I have some free time, and I wanna be saved! =;-)
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Berichte
3.4.2004 Kaizers Orchestra (Melkweg, Amsterdam)
Saturday, April 3rd, 200421.12.2003 Die Ärzte (Schleyerhalle, Stuttgart)
Sunday, December 21st, 2003Am Tag nach Frankfurt dann das Konzert in Stuttgart. Hoffentlich schmeiße ich in den Berichten nichts durcheinander, aber egal.
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20031220 Die Ärzte (Frankfurt)
Saturday, December 20th, 2003So, dieser Konzertbericht wird deutlich kürzer als der von Regensburg, man hat ja auch noch was anderes zu tun… =;-)
Ich fand das Konzert ungefähr gleichwertig zu dem in Regensburg. Die Setlist war leicht verändert, einige Lieder wurden an anderen Stellen gespielt, ein paar (z.B. “Ruhig angehen” und “Mondo Bondage”) wurden nicht mehr gespielt, dafür wurden andere, ältere Lieder ins Set aufgenommen (z.B. “2000 Mädchen”, “Alleine in der Nacht”, “Ist das alles?”). Die genaue Setlist gibt’s sicherlich irgendwann bei Kill them all. *g*
Ich hab das Konzert ausnahmsweise mal recht weit hinten verbracht, eine ganz neue Erfahrung. Allerdings nicht unbedingt eine schlechte Erfahrung, man sieht zwar deutlich weniger, aber Stimmung ist hinten auch, und man hat deutlich mehr Platz. =;-) Frankfurt war laut Ankündigung von DÄ der Tourrekord, sprich, die größte Halle und daher auch das lauteste Publikum. Und die drei legten sich auch voll ins Zeug, und als am Ende der Setlist das Publikum noch nicht komplett zu Brei gerockt war (Kommentar Bela: “Wenn ein Publikum nur halb zu Brei gerockt ist, ist das so, als wären wir gar nicht da gewesen! Und ihr seid erst halb durch!”), spielten sie noch “Teenagerliebe” und “Wie am ersten Tag”.
Ohne besondere Reihenfolge jetzt meine Erinnerungsfetzen, die irgendwie nicht sehr umfangreich sind… der Hirnschwund kommt also wohl doch nicht vom Sauerstoffmangel in den ersten Reihen… =;-)
Ziemlich am Anfang spielte sich Farin einen ziemlichen Mist zusammen und verhunzte ein Gitarrensolo komplett. Daraufhin textete Bela den “Optimist” um, man solle doch alle Gitarristen erschießen… und danach stimmte Farin selbst “Ohne dich” an, was auch nicht in der Setlist drin war, aber irgendwie ein kleiner Wink mit’m Zaunpfahl… *g*
“Grace Kelly” wurde angekündigt als ein Lied, zu dem die meisten der Zuschauer gezeugt wurden… aber na ja, da lag Farin wohl eher daneben, das Publikum in Frankfurt war doch deutlich älter als das in Regensburg.
Vor den Zugaben betätigte Farin sich dann als Wahrsager: “Ich sehe… ich sehe… Buh-Rufe und ausgestreckte Mittelfinger! Nämlich dann, wenn wir euch sagen, daß wir jetzt das letzte Lied spielen.” Bela sah dann noch voraus, daß das Publikum danach wohl ein dreisilbiges Wort mit “Zu-” am Anfang rufen würde. Und – oh Wunder – beide Vorhersagen trafen ein! *lol*
Rod beschränkte sich bei seinen Ansagen größtenteils auf “Hallo Frankfurt” und “Frankfurt, ihr seid toll” und “ihr seid schön” und so. Sehr kreativ also… *hüstel*
Außerdem erwies er sich als ziemlich humorresistent, als Bela Farin auf die Seite nahm und mit ihm besprach, wie man das Publikum reinlegen könnte… nämlich indem sie ein Stück von AC/DC anspielen und dann einfach in ein eigenes übergehen. Rod wies die beiden dann darauf hin, daß das Mikro offen war…
Zum Unplugged-Teil wurden wieder die Nasenflöten ausgepackt. Farin kündigte “den Untergang des Abendlandes” an und betitelte die Nasenflöte als ein “von der Genfer Kommission verbotenes Musikinstrument”… =;-) Daraufhin versuchten die drei, “Manna manna” auf der Nasenflöte zu spielen, allerdings eher erfolglos.
Natürlich durfte auch das obligatorische Rödelheim-Dissen nicht fehlen – laut Bela ist Rödelheim ein Stadtteil von Las Vegas, wo die Tiger Augenklappen tragen.
Dann kündigte Bela irgendwann ein sehr altes Lied an. Ungefähr… hmm… 8 Monate – nämlich Unrockbar. *lol*
Die Fetten Brote durften diesmal noch “Nordisch by Nature” ansingen, bevor sie mit “FaFaFa” von der Bühne gejagt wurden. Laut Farin sind sie übrigens Fette Brote mit Salami.
Bei “Ist das alles” durfte das Publikum üben, wie man Pizza bestellt. Statt “Ist das alles?” wurde skandiert “Pepperoni – mit Prosciutto – …”
Bei “Zu spät” dichtete Bela am Ende noch “Dinge von denen” um, aber was er da gesungen hat, weiß ich nicht mehr… auf jeden Fall endete das Ganze dann bei den Kassierern. *g*
OK, ist nicht viel, aber immerhin weiß ich überhaupt noch was… =;-) … weiterlesen!
16.12.2003 Kaizers Orchestra (Prime Club, Köln)
Tuesday, December 16th, 2003On the next day, Kaizers played their concert in Cologne! Luckily this was easy to manage – just a two-hour drive at night from Heidelberg to Saarbrücken, rising early the next morning to dutifully go to university, and after that just a quick three hours to Cologne – autobahn, I love you… *gg*
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15.12.2003 Kaizers Orchestra (Karlstorbahnhof, Heidelberg)
Monday, December 15th, 2003Finally another tour! I didn’t know before that one can become an addict by seeing just two concerts of a band, but well, yes, it’s possible. I couldn’t wait for the tour, but sadly I had to stick with only two concerts nearby because I was terribly busy with my diploma. So I only went to the concerts in Heidelberg and Cologne.
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20031209 Die Ärzte (Regensburg)
Tuesday, December 9th, 2003So, nach anderthalb Jahren endlich mal wieder ein Ärzte-Konzert – langsam wurde es aber auch Zeit. Aber so nimmt man dann natürlich auch die fünf Stunden Fahrt nach Regensburg auf sich… (bzw. die sechs, da gewisse Leute ihre Karte vergessen hatten, aber lassen wir das… *gg*)
Relativ spät an der Halle, dafür trotzdem problemlos nach vorne – das ist praktisch. Los ging es um Punkt 20 Uhr mit Fettes Brot. Na ja, die sind wirklich nicht mein Ding, ich hatte ja die Hoffnung, daß sie trotz HipHop rocken und das Publikum mitreissen, das hat aber nicht geklappt. Na ja, war ja auch Bayern, vielleicht klappt das woanders… =;-) Sie spielten jedenfalls ‘ne Dreiviertelstunde, Tanzverbot wurde aber nicht gespielt.
Danach gab’s dann ‘ne halbstündige Umbaupause, mit großem Vorhang vor der Bühne natürlich. Um viertel nach neun ging’s dann mit dem Intro los, “Meister aller Votzen” (von den Kassierern, wie ich irgendwo gelesen hab, keine Ahnung – klang wie ‘ne Mischung aus Rammstein und “Bela will lustig sein” *g*). Als Intro dann der Anfang von “Anti-Zombie” leicht abgewandelt: “… und wenn in der Halle kein Platz mehr ist, kommen die Ärzte auf die Bühne!”. Los ging es dann mit “Nicht allein”. Hier die Setlist, zusammengeschrieben aus’m Gedächtnis, ich schätze mal, sie ist halbwegs komplett – die Reihenfolge stimmt aber sicher nicht. Die Lieder, die _sicher_ an dieser Stelle kamen, sind mit * markiert, die, die sicher hintereinander kamen, mit +:
Nicht allein*
Sommer nur für mich*
Richtig schön evil (mit Polizei-SA-SS von Slime)*
Geld*
Hurra*
Optimist
T-Error
Ruhig angehen
Nichts in der Welt
Geisterhaus+
Mondo Bondage+
Grace Kelly
Gib mir Zeit
Die klügsten Männer der Welt
Wie es geht
Die Nacht
Komm zurück
Mein Baby war beim Frisör
WAMMW
Yoko Ono
Rebell*
Deine Schuld*
——————–
Bravopunks
Angeber
Schrei nach Liebe*
——————–
Unplugged:
Langweilig*
Medley* (inkl. “Jag älskar Las Vegas”)
Monsterparty*
——————–
FaFaFa*
Dinge von denen+
Unrockbar+
——————–
Anti-Zombie*
Manchmal haben Frauen
Westerland*
Zu spät*
Das Konzert dauerte bis 12 Uhr, sprich, die drei spielten 2¾ Stunden. Netto natürlich deutlich weniger wegen der Zugaben-Pausen und dem Umbau für die Unplugged-Zugabe.
So, jetzt gibt’s zuerst mal ein paar grundsätzliche Sachen zur Show, und danach dann wie immer die Reste meines Erinnerungsvermögens, was die drei wieder für einen Schwachsinn fabriziert haben… *g*
Ich befürchte allerdings, daß die Konzerte alle recht ähnlich sein werden. Und da ich ein paar Sachen sehr schön und überraschend fand, will ich nicht einfach alles verraten. Daher gibt’s die grundsätzlichen Sachen einfach mal in “braun auf braun”, wer’s lesen will und sich nicht überraschen lassen will, kann es einfach durch markieren oder rauskopieren lesen. Wer sich die Spannung nicht nehmen lassen will, liest einfach unten weiter… =;-)
Insgesamt gab’s ‘nen Haufen Show-Effekte: Brennende Verstärker, eine Riesen-Bassdrum für Bela mit einem Totenschädel-Bela drauf (mit rot leuchtenden Augen, aber das ging am Ende vom Konzert schon nicht mehr *g*), ganz viele verschiedene Bühnenhintergründe, ein paar Pyro-Effekte (die für Farin so überraschend bei “Schrei nach Liebe” kamen (also, genauergesagt, genau an der selben Stelle wie bei der RadBU-Tour *kopfschüttel*), daß dieser erstmal einen Satz nach hinten machte… *lol*) und ein riesiges… äh… Lampenband oder so. Halt so eine Art Laufschrift-Band, aber eben riesig und ganz furchtbar hoch, so daß man das wohl nur von ganz hinten im Auge hatte… *g* Da gab’s dann ständig Ansagen wie “Farin steht jetzt hier” mit Pfeil nach unten, oder “Super Bassdrum!”, oder auch einfach nur “Arschloch”, “Zu spät” oder “Umbaupause”. Richtig aufwendig wurde die Deko dann bei “WAMMW”, wo für Rod ein E-Flügel reingerollt wurde. Er fängt an zu spielen, Bela moderiert Howard Carpendale an und rein kommt FU im weißen Schunder-Anzug und singt mit breitestem Entertainer-Grinsen WAMMW, während Bela im Hintergrund eine riesige Diskokugel durch die Gegend schubst (und dabei über den vorher runtergefallenen Vorhang stolpert… *hüstel*). Am Ende vom Lied reißt Bela Farin dann den Anzug vom Leib, der krallt sich seine Gitarre und legt mit Bela am Schlagzeug noch eine neue Strophe von WAMMW nach (nein, den Text krieg ich nicht mehr auf die Reihe…). Danach sind sie aber noch lange nicht fertig und improvisieren locker noch ein bißchen weiter, so von wegen, wenn alle Männer Mädchen wären und so einen Hintern wie Rod hätten – aber ohne die Haare, natürlich… =;-)
Als zweite Zugabe gab es dann ein Unplugged-Set, dafür wurde Belas Schlagzeug komplett weggeschoben, ein roter Teppich ausgerollt und darauf alles für den Unplugged-Teil aufgebaut. Sie spielten dann also ihr Unplugged-Set, danach will Farin noch nicht aufhören und stimmt ein Lied an von wegen “Wir sind jetzt fertig, ihr könnt umbauen” – was die Stage Hands auch prompt machen. Sprich, sie nehmen Rod das Mikro weg, schnappen sich Bela und tragen ihn von der Bühne, reißen FU die Gitarre aus der Hand… *lol* Bin ja mal gespannt, ob das überall passiert, oder ob es wirklich spontan war!
Zur nächsten Zugabe stürmten dann Fettes Brot auf die Bühne und sangen ein paar Takte von Tanzverbot – der Text war aber anders, glaub ich, keine Ahnung. Auf jeden Fall wurden sie dann recht schnell von DÄ unterbochen, und zwar mit “Fa Fa Fa – Fapißt euch!”… *lol* Die Brote wurden dann von Securities von der Bühne befördert, daher machte “verpißt euch” keinen Sinn mehr und statt “Fa Fa Fa” wurde halt “Sie sind Weg Weg Weg” gesungen… *g*
OK, soviel zur grundsätzlichen Show. Jetzt, wie immer ungeordnet, ein paar Anmerkungen zu einzelnen Liedern, Sprüchen, bla, ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit. =;-)
“Zu spät” als letztes Lied wurde tierisch in die Länge gezogen, mit immer neuen Varianten von “Eines Tages werd ich mich rächen…” (Kommentar Bela: “Wenn für Rache kein Platz mehr in FU ist, kommen die Frauen auf Farin. Wenn Farin voll von Rache ist, kommt Farin auf die Frauen.”). Sogar Rod mischte mit und wiederholte einfach, was Farin gesagt hatte (also “Und eines Tages wird er sich rächen…” *g*). Was Farin beantwortete mit: “Rod, das war zwar sehr nett, doch andererseits – wenn du zugehört hättest, das sagte ich bereits!”.
Nachdem Farin und Rod nach einem Seitenwechsel wieder zurückgetauscht hatten, blickte Rod auf zu seinem Mikro (das logischerweise auf FU eingestellt war) und meinte völlig verblüfft: “Ich bin geschrumpft!”.
A propos Mikro – nach “Zu spät” (in dem es dann natürlich wieder zum “Streit” Farin/Bela kam, Bela drohte schon an, er würde verraten, daß das Lied eigentlich gar nicht von Farin sondern von ihm war (und Bela, der
Reim, den Du gesucht hast, war “nicht vom Gitarrist”, aber das nur so nebenbei *lol*) und die beiden dann immer wied
er angefangen haben, weil sie dem anderen nicht das letzte Wort bzw. die letzte Strophe lassen wollten) endete Bela mit “Und ich hab heute mal das letzte Wort” und zog Farin einfach das Mikrokabel raus… =;-) Daraufhin war der erstmal beleidigt, steckte es aber dann einfach wieder rein und stellte den Mikroständer so hoch ein, daß Bela nicht mehr drangekommen wäre…
Irgendwann wollte Bela das ganze Publikum noch zu einer kleinen Orgie einladen – Kommentar Farin: “Hmm, ich weiß nicht – haben wir genügend gefüllte Giraffenhälse da?” – Bela: “Och, die lassen sich besorgen…” – Farin: “Argh, nicht _so_ gefüllt…” *lol*
Am Ende vom Unplugged-Medley (das Medley selbst war genau wie auf Platte) textete Farin noch “Jag älskar Sverige” um auf Las Vegas, aber den Text krieg ich nicht mehr zusammen…
Bei Monsterparty gab’s diverse Textschwierigkeiten, die sie damit überbrückten, immer wieder in “Hey hey hey hey” (von ?, argh, scheiß Alzheimer…) zu verfallen… Die Blicke waren köstlich… nach jedem Refrain guckten FU und Bela sich verzweifelt an, und einer gab dann immer auf und sang einfach Hey hey hey hey… *lol* Mittendrin fragte Farin sogar mal das Publikum nach dem Text, aber dann hatte Bela zum Glück doch noch einen Geistesblitz.
Monsterparty endete diesmal übrigens damit, daß der Graf fragte, wer die drei Vollidioten denn überhaupt eingeladen hätte. Und statt Bass-Solo gab’s ein Schlagzeugsolo.
Ansonsten saßen die Texte aber erstaunlich gut, sehr verwunderlich! Nur “Mein Baby war beim Frisör” konnte Farin nicht, hat das aber auch zugegeben (na ja, mußte er auch, denn er mußte ja seinen Verfolger-Menschen anweisen, den Zettel, der am Boden klebte, auszuleuchten… *lol* Dort zeigte sich übrigens mal wieder, daß Rockstars sich nicht zu eitel sein sollten, auf der Bühne die Lesebrille auszupacken… *duck*)
Vor Anti-Zombie entdeckte FU Rods Geräusch-Erzeug-Fußmaschine, weil er das Hintergrundgeräusch zum Anfang einspielen sollte. Er hatte dann aber Spaß mit dem Ding und probierte erstmal alles aus… *lol* Und dann gab’s alle möglichen Varianten von “Mein Großvater war Pflaumendoktor in Trinidad…”
Bei “Dinge von denen” saß zuerst Rod allein am Flügel, dann schlichen Farin und Bela sich mit Handtüchern vermummt auf die Bühne. Sie hangelten sich von Verstärker zu Scheinwerfer, um bloß nicht gesehen zu werden, und hüpften bzw. krabbelten dann an ihre Plätze… *rofl*
Ach ja, und Belas Bauch ist nicht Doppel-D, sondern Doppel-B! =;-)
Zum Abschluß mußte Farin dann noch Rods “Remember, I love you” simultan ins Bayrische (oder was auch immer… *hüstel*) übersetzen, und die drei verschwanden (ohne “Gute Nacht”!) endgültig von der Bühne.
Fazit: Eine ganz tolle Show, die ihr Geld auf jeden Fall wert ist! Allerdings sind es meiner Meinung nach zu viele Stücke vom neuen Album, alte Sachen wurden fast gar keine gespielt, das macht die Sache doch irgendwie ein bißchen langweilig. Aber es gibt trotzdem genug Raum für Improvisationen, und ich freu mich auf Frankfurt und Stuttgart! (Für die es aber auf jeden Fall _sehr_ viel kürzere Berichte geben wird… *husthust*) … weiterlesen!
12.9.2003 Kaizers Orchestra (Atomic Café, München)
Friday, September 12th, 2003After the first seed was planted at the Rheinkultur and I had come to like Kaizers via MP3 and after the release of the CD via “Ompa til du dør” of course, I wanted to see them live again as soon as possible. Lena, with whom I had visited the Rheinkultur concert (and who actually made me go there, but that’s another story… *g*) found out that Kaizers would play in Munich. Well, yeah. We live in the Saarland, which is about 5-6 hours by car from Munich… Well, what are you gonna do? I definitely wanted to see them again. (And someone else wanted to go to Munich. OK, _and_ see them again. *g*) A few days before the concert I discovered that Kaizers would also play in Frankfurt and Cologne, but those dates were during the week whereas Munich was on Friday – and a nice week-end in Munich isn’t that bad anyway… =;-)
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28.6.2003 Kaizers Orchestra (Rheinkultur, Bonn)
Saturday, June 28th, 2003My first Kaizers concert… and totally by accident. =;-) Before that day I had never heard the name Kaizers Orchestra and to be honest – what the program said about them didn’t sound very promising. But we were there pretty early and wanted to be in the first row for Readymade and Sportfreunde Stiller (well, I’m too old not to stand in the first row… *g*), so we had to pass our time in front of the stage. And in the early afternoon that was really really hard… *sigh* Well, at some point we were bored to death and went for a walk, there was nobody in a 10-meter-radius of the stage anyway (except for us, of course… *g*). When we came back some minutes later, this was totally different! A crowd of cheering people in front of the stage, extraordinarily handsome men on stage that were singing resp. playing strange songs in an incomprehendable language and pounding wildly at oil barrels…
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20020622 Die Ärzte (Southside Festival)
Saturday, June 22nd, 2002Nach gut acht Stunden Fahrt kamen wir dann am nächsten Morgen völlig übermüdet in Neuhausen o.E. an. Erstmal Park- und Zeltplatz suchen (was ziemlich schwierig war, die Ordner waren nämlich scheinbar noch nicht wach… *g*), Zelt aufbauen, Zeux aus dem Auto ranschleppen (bei schätzungsweise 30°, was aber im Vergleich zum Rest des Tages – und des darauffolgenden auch – noch recht kühl war), und dann erstmal ins Zelt und schlafen… bzw. nicht schlafen, dafür war’s definitiv zu heiß.
Das bedeutete dann natürlich, daß ich spätestens abends völlig hinüber war, daher weiß ich von dem Konzert noch deutlich weniger als von Berlin… =:-( Und ich muß gestehen, ich fand es auch nicht so toll, aber eigentlich war es ja klar, daß die drei Berlin nicht toppen können (jedenfalls nicht am Abend danach), denn schließlich waren sie auch ziemlich fertig, und sie hatten ja nur anderthalb Stunden Spielzeit.
Was mich auf Festivals immer nervt, ist das Publikum… *seufz* So auch diesmal. Und das hat nix damit zu tun, daß nur “Fans” auf Konzerten sein sollten oder so… sondern daß Festival-Publikum einfach unangenehm ist. Es wird nicht getanzt oder gepogt, sondern nur gedrückt und geprügelt… und mitgesungen schon mal sowieso nicht. Und diesmal war’s echt extrem, keiner hat auf die anderen geachtet, es wurde echt assozial gedrückt und so… =:-( Vielleicht war ich auch etwas zu empfindlich, wie gesagt, ich war absolut fertig, aber normalerweise halte ich vorne schon durch – diesmal bin ich freiwillig nach ein paar Liedern nach hinten abgehauen, weil’s mir zu extrem wurde. Und auch das war ätzend: Man konnte sich praktisch nur rausprügeln, was mir ehrlich gesagt auch noch nicht passiert ist… Ich fand’s auch etwas seltsam, daß DÄ nicht mal irgendwas dazu gesagt haben – achten die da überhaupt nicht drauf?!? Ich mein, es muß ja nicht gleich Campino-mäßig sein, so daß bei jedem Konzert erstmal gesagt wird “seid vorsichtig”, aber wenn’s wirklich gefährlich wird (und das war es), muß man doch mal den Mund aufmachen!
Aber egal, genug übers Publikum gemeckert, eigentlich geht’s ja hier um die drei Nulpen auf der Bühne. Wenn ich jetzt noch was vom Konzert wüßte… *tütelü* (Sorry, fiel mir gerade so spontan ein… *lol*)
Mal wieder völlig unsortiert und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- Die Setlist war mal wieder relativ normal, also Reihenfolge wie immer, natürlich weniger alte Stücke als in Berlin (d.h., eigentlich so ziemlich gar keine alten Stücke, glaub ich…). Dafür Rock’n’Roll Übermensch, das kam in Berlin glaub ich nicht.
- Bela schleimte die ganze Zeit rum und erzählte dem Publikum, wie toll es doch wäre… hab ich da Ironie rausgehört?!?
- Farin hieb dann in dieselbe Kerbe und wünschte sich, daß alle aus dem Publikum doch bitte auch am nächsten Tag beim Hurricane dabei sein sollten – ja klar, so verrückt sind wir doch, natürlich! *lol*
- Plötzlich schaffte es ein Typ aus dem Publikum, auf die Bühne zu kommen. Und das war wirklich eine Leistung, denn die Bühne war ganz schön hoch… ein Security hüpfte dann gleich hinterher, griff ziemlich hart zu und wurde dann von Farin gerügt: “Hey, laß ihn, er hat’s geschafft!” Daraufhin guckte der Sec ziemlich betröppelt, und T übernahm den Typen (und griff ganz genauso hart zu…).
- Am Ende verabschiedeten sich DÄ dann mit “Das war die beste Band der Welt – und jetzt kommen die Red Hot Chili Peppers. Irgendwie komisch, oder?” *lol*
So, das waren dann auch schon meine Erinnerungen, aber ich glaube, viel mehr Interessantes war auch nicht. Viele Textveränderungen gab es nicht, und Sprüche auch nicht wirklich…
Aber von wegen “bester Band der Welt” muß ich schon sagen, daß die Peppers doch ‘ne Spur größer waren, ohne Frage… auch wenn ich da wirklich fast eingeschlafen wäre, aber das lag nicht an der Band, sondern an mangelndem Schlaf. Ich hätte die gerne bei vollem Bewußtsein gesehen… =:-/
Nu ja, der nächste Tag vom Southside war auch ziemlich spitze, Beatsteaks, Sportfreunde Stiller, No Doubt, Garbage, Less than Jake… hach ja, Festivals sind schon toll! Außer das Publikum… aber egal, nach dem Konzert in Berlin war natürlich am nächsten Tag keine Steigerung zu erwarten, und das Konzert war “durchschnittlich” – und das ist bei den Ärzten schließlich ziemlich spitze! … weiterlesen!
20020621 Die Ärzte (Berlin)
Friday, June 21st, 2002Juchhu! Endlich wieder ein DÄ-Konzert – das letzte ist schließlich schon ein dreiviertel Jahr her.
Es ist zwar eigentlich völlig sinnlos, zum Jubiläumskonzert einen Bericht zu schreiben, schließlich hat das ja eh jeder gesehen oder gehört, aber was soll’s. Mal gucken, was ich von dem Konzert noch weiß… *g*
Also, zuerst mal zur Location: Das war schon irgendwie cool. Mitten in Berlin, ein riesiger Rasenplatz, zwei riesige Leinwände, eine riesige Bühne, und zwei Wellenbrecher davor. Das konnten wir mittags schon bewundern, als wir dann um vier zurückkamen, war der Bereich vor dem ersten Wellenbrecher schon voll. Die lieben Securities ließen sich auch durch Argumente wie “Aber es hieß doch, es ist erst um 16 Uhr Einlaß!” nicht überreden… =:-( Ihr Gegenargument war “Dann wären die da drin doch auch alle vor euch gewesen.” – und irgendwann krieg ich auch noch raus, was an dem Argument falsch ist, irgendwie stimmt das doch nicht… *grübel*
Nu ja, egal. Wir haben uns die elitären Bändchen dann halt anderweitig besorgt (danke nochmal!!! *gg*) und konnten die Zeit bis zum Konzertbeginn ganz entspannt hinten vor der Leinwand und mit Ausschnitten aus der Killer-DVD und den Tourvideos verbringen…
‘Ne halbe Stunde vor Beginn sind wir dann nach vorne, da gab’s noch ‘ne kurze Schrecksekunde, als die Secs niemanden mehr durchgelassen haben – wir kamen dann doch noch rein, aber nach den Bändchen hat irgendwie kein Schwein gefragt… na ja, egal, wir waren vorne, standen zwar vorerst vor Rod, aber das konnte man ja mit der Zeit ändern. *g* Auf jeden Fall tauchten dann auch endlich die ersten bekannten Gesichter auf, die wir vorher schon vermißt hatten.
Und dann ging’s los. Die Setlist war relativ nah an den “normalen” Konzerten dran, allerdings wurden deutlich mehr alte Lieder gespielt. Ich versuch gar nicht erst, die Setlist zusammenzukriegen, gibt ja schließlich genug Mitschnitte. Interessant waren Lieder wie “Mein kleiner Liebling”, “Roter Minirock” oder “Paul”, die ja normalerweise nicht freiwillig gespielt werden… =;-)
Die drei schienen ziemlich überwältigt von der Menschenmasse gewesen zu sein, was ich verstehen kann – sprachlos waren sie zwar nicht grade, aber doch etwas – hmm… keine Ahnung – “anders” als sonst halt… *g*
Farin meinte noch irgendwas davon, daß man vor so ‘ner Menschenmenge automatisch schreit, obwohl sie doch Mikros haben. Und ‘ne La Ola mußten wir machen, das sah wohl so toll aus, daß die drei gleich selbst eine gemacht haben.
Schade fand ich es ein bißchen, daß das Publikum kein “Happy Birthday” zustande gebracht hat, als die drei von ihren 20 Jahren gesprochen haben. Aber war auch schwierig, bei so vielen Leuten kann man sich ja nicht durchsetzen.
So, jetzt völlig unsortiert noch ein paar Sachen, die ich noch im Gedächtnis hab, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit *g*:
- Bei “Ein Lied für Dich” änderte Bela den Text mal kurz von “Und so wird man Millionär” auf “Und so wird man Weltmeister” um – kein Wunder, mittags hatte schließlich Deutschland die USA im Viertelfinale geschlagen… *g*
- Vor “Langweilig” (glaub ich *g*) fragte Farin: “Könnt Ihr den Text?” Alle schrien ja, obwohl ja keiner wußte, um welches Lied es überhaupt ging… Farin darauf: “Echt, Ihr könnt den Text von Bohemian Rhapsody?” Und dann spielte er es an, und na ja, viele konnten ihn eigentlich nicht, aber doch ‘ne ganze Menge (Hee, Leute, das ist Allgemeinbildung!!! *bösguck*). Farin war jedenfalls überrascht… =;-)
- Bei Elke gab’s ausnahmsweise mal kein Nachsingen (also “auf”-“auf”-“dem”-“dem”-“Friedhof”-“Friedhof” usw.), sondern ein Wechsel zwischen Farin und Publikum. Waren wohl doch mehr “echte Fans” da als sonst… *lol*
- Zu Ehren von Dee Dee Ramone spielten die drei “Commando” von den Ramones. Farin vorher: “Wenn Ihr den Text nicht könnt, tut zumindest so, als würdet Ihr mitsingen…” (oder so ähnlich)
- Bei Radio brennt mußte mal wieder das Publikum das “Di dü di dü” am Anfang imitieren, denn Farin kann das ja sowieso… *g* Als dann später Polizei-Sirenen zu hören waren, kam erst ein “Hört Ihr, die spielen Radio brennt!” und dann ein “Oh, die Bullen, laß abhauen!”. Ach ja, und in Radio brennt kam irgendein bekanntes Lied, allerdings nur die Melodie, und ich erkenn sowas doch nie… keine Ahnung, was das war… *grübel*
- Während der ganzen Zeit kam kein einziges Mal Farins Lieblingsspruch… aber ganz am Ende, also vor der Verabschiedung, fiel es ihm dann doch noch ein, er rannte zu seinem Mikro zurück und brüllte beherzt “Fickööööön!” *rofl*
- Rod hat übrigens – zumindest teilweise – auf seinem Signature-Bass gespielt. Ist nicht wirklich wichtig, aber mir ist’s halt aufgefallen… *g*
- Irgendwann stand Bela plötzlich allein auf der Bühne (Farin und Rod waren irgendwie verschwunden, was weiß ich, warum… *g*). Bela meinte dann was von wegen “Sympathiepunkte holen”, schnappte sich ein kleines Kind, das auf der Bühne stand, führte es nach vorne und erntete prompt einen riesigen Beifall… *gg*
- Bela machte das ganze Konzert über Anti-Werbung für bzw. gegen Stoiber. Nach dem Motto: “Ärzte-Fans dürfen nicht Stoiber wählen.”, Farin daraufhin irgendwann: “Politik leichtgemacht mit Bela B.!” – wie war das nochmal mit der Demokratie? *hüstel*
- Rock Rendezvous war mal wieder genial, wie immer halt. Und am Tag nach dem Konzert war ja auch Christopher Street Day und so… Bela sang dann irgendwas im Sinne von “Farin, du willst die ganze Zeit mit mir ficken, dann tu’s doch einfach” – und Farin meinte einfach nur “Ok!” – und die beiden verschwanden hinter der Bühne.
Als sie dann zurückkamen, entdeckten sie ein Plakat vorne, auf dem Rod aufgefordert wurde, den Text zu verändern. Das hat er dann auch versucht… *lol* War aber nicht sehr erfolgreich. Diese hilfesuchenden Blicke zu den andern beiden hin waren richtig süß… *gg*
So, das waren erstmal alle Kleinigkeiten, die ich noch weiß. Ist sicher nur ein Bruchteil von dem, was ich während dem Konzert mitgekriegt hab, aber das Wochenende war nicht gut für meine Gehirnzelle(n)… *g*
Und natürlich war das Konzert ein Jubiläumskonzert, und das bedeutet nun mal, daß da auch Special Guests auftreten. Zum einen war da natürlich Diane von den Lemonbabies, die ja auch letztes Jahr bei einem der Berlin-Konzerte aufgetreten ist und ihren Part bei “Manchmal haben Frauen” gesungen hat.
Zum anderen, und das war ‘ne nette Überraschung, tauchte auf einmal Hagen auf der Bühne auf und spielte mit Bela und Farin “2000 Mädchen”. Sogar mit der richtigen Ansage… *g* Denn Hagen hat laut eigener Aussage in der Zwischenzeit Rechnen gelernt! =;-) Und er hätte gern den Rest des Konzertes Bass gespielt, aber an andere Lieder konnte er sich nicht erinnern… *gg*
Tja, und dann fehlte natürlich nur noch einer: Sahnie. Und der war natürlich auch da! Im Designer-Anzug und mit dunkler Perücke, versteht sich. Irgendwie sah er Rod ein bißchen ähnlich… *lol* Zuerst spielten die drei kurz “Kamelralley”, und dann noch eine komplette Version von “Wie ein Kind”. Auch mal interessant… =;-)
Um kurz nach zehn war das Konzert dann vorbei, was natürlich schade war, aber es war ja vorher klar, daß es nicht länger gehen konnte. Auf jeden Fall war es wunderschön, was aber glaub ich eher daran lag, daß es seit langem mal wieder ein Konzert war – eigentlich war es nämlich eher Durchschnitt, und es waren doch irgendwie zu viele Leute da. Das hat mich zwar nicht gestört, weil ich weit genug vorne war, aber hinte
n konnte man ja nix sehen…
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br> Eigentlich wäre danach natürlich noch ‘ne riesen Party fällig gewesen, so wie letzes Jahr bei den Berlin-Konzerten, aber das ging diesmal leider nicht, denn direkt nach dem Konzert ging’s für uns los richtung Süden. Denn wir Bekloppten hatten doch tatsächlich beschlossen (und zwar bevor das mit Berlin bekannt war), auf’s Southside zu fahren… … weiterlesen!
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