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06.-09.08.2015 Taubertal-Festival (Rothenburg o.d. Tauber)

Friday, August 7th, 2015
06.-09.08.2015 – Photos Taubertal-Festival (Rothenburg o.d. Tauber)
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Das Taubertal-Festival wird 20! Immer noch kein Radiohead im Line-Up 😉 – aber dafür alles, was sonst Rang und Namen hat. Am Freitag spielten z.B. gleich drei Bands, die alle als Headliner hätten auftreten können, hintereinander auf der Hauptbühne. Und auch wenn die anderen Tage in meinen Augen ein wenig schwächer besetzt waren, hat das Taubertal insgesamt ein absolut jubiläumswürdiges Programm aufgefahren.

Donnerstag, 6. August – Eröffnung im Steinbruch

Mein letzter Besuch im Steinbruch ist lange her – wenn man bequem in der Stadt übernachtet, ist der Steinbruch schwer zu erreichen. Wenn dort aber Boppin’ B und Sondaschule auf dem Programm stehen, fällt die Entscheidung, schon einen Tag früher anzureisen

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, nicht wirklich schwer!

Beide Bands lieferten tolle Auftritte ab und waren sichtlich begeistert von der Resonanz des Publikums. Boppin’ B hatten ihren letzten Auftritt beim Taubertal eigenen Angaben nach 2004 – was dann auch meine erste Begegnung mit ihnen war. Viele weitere folgten, und auch wenn ich die Musikauswahl diesmal für ein Festival nicht perfekt fand – es war ein sehr gelungener Auftritt!

Sondaschule spielten überraschend viel von ihrem neuen Album, das erst letzte Woche erschienen ist. Genauso überraschend war es, dass das Publikum alle Lieder abfeierte, auch wenn viele vermutlich die neuen Lieder noch gar nicht kannten! Die Stimmung war grandios, die Band total überwältigt und das Festival somit würdig eröffnet!

Taubertal 2015Allerdings muss es für den Eröffnungsabend auch Kritik geben. Hauptsächlich für den Sound – insbesondere Sondaschule lieferten einen einzigen Klangbrei ab. Es wurde im Laufe des Konzertes etwas besser, aber Ansagen und Texte waren kaum zu verstehen. Die Anlage der Steinbruchbühne wirkte, als wäre sie auf deutlich weniger Leute ausgelegt; eventuell war der Sound mittig vor der Bühne besser, aber da war natürlich das Mosh-Pit. Und seitlich und hinten war der Klang unerträglich. 🙁 Sehr sehr schade! Wenn man schon tolle Bands im Steinbruch bucht, sollten sie auch eine vernünftige Anlage zur Verfügung haben. Vor allem, weil beide Bands genauso gut ins “echte” Line-Up auf dem Hauptgelände gepasst hätten.

Ein weiterer Kritikpunkt war die Security. Die lieferte zwar gute Arbeit – aber zwei Leute im Graben bei Sondaschule? Definitiv zu wenig. Zumal der Großteil des Publikums zu diesem Zeitpunkt doch schon leicht (*hüstel*) alkoholisiert und dementsprechend nicht wirklich zurechnungsfähig war. Was sich auch sonst immer wieder zeigte – z.B. an den zwei Honks, die bei Boppin’ B hinter mir einem Mädel imponieren wollten und lautstark irgendwelchen Mist (wohlgemerkt ohne jeglichen Zusammenhang zum Konzert!) grölten; und das nicht irgendwo hinten, sondern in der zweiten Reihe. Gut gemeint, aber auch eher unglücklich, war die Ruder-Aktion vor der Bühne bei der Sondaschule. Natürlich sieht sowas toll aus, aber sehen konnte aufgrund der niedrigen Bühne und des flachen Geländes eh niemand was, und aufgrund des miesen und leisen Sounds bekam man so auch nichts mehr vom Geschehen auf der Bühne mit …

Und zuguterletzt noch ein “Daumen runter” für die Startzeiten – zum angekündigten Beginn um 21.30 standen Boppin’ B schon lange auf der Bühne, und auch Sondaschule starteten und endeten deutlich vor ihrer Zeit. Gut, selbst schuld, wenn man nicht früher vor Ort ist – aber wenn der Shuttlebus wegen offener Tür nicht weiterfahren kann und man so den Anfang verpasst, obwohl man trotzdem noch pünktlich ist, ist es ärgerlich.

Insgesamt also ein musikalisch toller Auftakt mit wunderbaren Konzerten, aber leider einigen organisatorischen Schwächen.

Freitag, 7. August – gleich drei Headliner!

Taubertal 2015Zumindest auf dem Papier war der Freitag der stärkste Tag im Line-Up. Und auch das Wetter passte hundertprozentig: Temperaturen gut jenseits der 35°C-Marke, kein Wölkchen am Himmel, und gegen Abend kühlte es im Tal (im Gegensatz zur Stadt …) so weit ab, dass man nicht mehr durchgehend schwitzen musste.

Das Programm vor den Abend-Headlinern war in meinen Augen allerdings eher mau. Einige der Emergenza-Bands lieferten richtig gute Konzerte ab, allerdings wie immer vor eher kleinem Publikum. Heißkalt als erste Nicht-Emergenza-Band auf der “Sounds for Nature”-Bühne boten trotz Hitze eine sehr energievolle Show mit viel Bewegung (sowohl vor als auch auf der Bühne) und wagten sich sogar kurz in den staubigen Hexenkessel vor der Bühne! Auf mich sprang der Funke jedoch nicht über, obwohl ich Heißkalt erst letzte Woche beim Mini Rock gesehen hatte; die Lieder blieben bei mir nicht wirklich hängen.

The Menzingers spielten dann vor deutlich kleinerem Publikum. Sehr schade, denn ihr melodiereicher Punk passte perfekt zum Festival und zum Aufwärmen für insbesondere The Offspring. Die wenigen, die vor der Bühne feierten, waren dafür voll und ganz bei der Sache.

Die ersten beiden Bands auf der Hauptbühne waren Django 3000 und The Majority says – zwei Bands, die unterschiedlicher kaum hätten sein können. Django 3000 versammelten mit bayrischem Ska/Gypsy-Pop eine ziemliche Meute vor der Bühne, die aufgrund der noch recht frühen Uhrzeit zwar eher langsam und vorsichtig herumhüpfte, aber sichtlich Spaß hatte. The Majority says waren danach für die eher ruhigen Töne zuständig … vor der Bühne war es so leer wie sonst meist beim Emergenza-Gewinner (was ja an sich sehr schade ist!), aber die Musik passte gut, um sich auf den Hang zu setzen und unterhalten zu lassen. Ehrlich gesagt glaube ich aber nicht, dass der Name vielen im Gedächtnis bleiben wird (und wenn ich mich nicht komplett verhört habe, haben The Offspring sie später als “The Mystery says” bezeichnet … *hüstel*)

Taubertal 2015Während das Gelände den ganzen Tag über eher leer wirkte, füllte es sich schlagartig kurz vor 20 Uhr. Zeit fürs Farin Urlaub Racing Team! Farin Urlaub ist nicht die ärzte, mehr Musiker auf der Bühne machen die Musikqualität nicht unbedingt besser (Autsch, da waren doch sehr viele sehr schiefe Töne dabei!), und dennoch – Farin Urlaub macht grundsätzlich Spaß! Mit einer guten Mischung aus neu und altbekannt (wobei die alten Hits größtenteils neu arrangiert wurden) sowie einer riesengroßen Portion Geblödel (allen voran die “pantomimische” Umsetzung des Anfangs von “Alle dasselbe” – Krähen, die gen Zwickau ziehen, Blitze und perlendes Gelächter) hatte Herr U. das Taubertal fest im Griff, alle waren voll und ganz dabei, und es wurde fleißig gecrowdsurft und getanzt. Und auch wenn noch zwei grandiose Bands folgten: absolut Headliner-würdig!

Bei The Offspring wurde es dann noch mal voller auf dem Gelände. Mein erster Gedanke nach den ersten paar Songs: Oh je, die sind alt geworden … Sonderlich viel Bewegung gab es auf der Bühne definitiv nicht! Umso mehr dafür im Publikum – da wurde gefeiert, als gäbe es kein Morgen. Ich muss allerdings gestehen, dass ich The Offspring nie zu ihrer “Hochzeit” gesehen habe – gut möglich, dass sie auch da schon eher eine Shoegazer-Band waren. Allerdings mit richtig guter Musik! Und das stellten sie auch diesmal wieder unter Beweis, und natürlich fehlten auch die alten Hits nicht. Man musste allerdings recht textsicher sein, denn der Sound war nicht perfekt. Es klang aber perfekt nach Offspring, und ich war sicher nicht die Einzige, die sich in die Jugendzeit zurückversetzt fühlte … Die Stimmung war fantastisch, und ich habe schon einige “echte” Headliner auf dem Taubertal erlebt, die diesen Slot nicht wirklich verdient hatten – ganz im Gegensatz zu The Offspring!

Taubertal 2015Und dann war es Zeit für den letzten der drei Headliner: Kraftklub! Vor drei Jahren noch auf der kleinen Bühne, waren sie erst mal überwältigt – von der Menge an Zuschauern und Resonanz (“Erst mal alle die Arme nach oben!” Alle Hände auf dem GANZEN Gelände gehen in die Luft. “Alter …!!”) sowie von der Tatsache, dass sie nach The Offspring und Farin Urlaub auf die Bühne dürfen. Aber: zu Recht! Die Show ging vielleicht ein wenig verhalten los, steigerte sich dann aber von Lied zu Lied. Mit Slow-Motion-Wall-of-Death, einer mobilen Bühne mitten im Publikum und Wettstagediven zurück zur Hauptbühne, T-Shirt-Wedeln, Müll-Hochschmeißen in Randale (und auch hier saß das KOMPLETTE Taubertal vorher auf dem Boden!) und natürlich ordentlich Konfetti am Ende … grandios. Strahlende Gesichter, wohin man blickte – genau so muss ein perfekter Festivaltag enden!

Der einzige Wermutstropfen bei der Sache: Das war Tag eins – kann das am Samstag oder Sonntag tatsächlich noch getoppt werden?

Samstag, 8. August – die letzten 20 Sekunden!

Taubertal 2015Dieser Tag hätte um einiges verkürzt werden können – denn bei den meisten Bands waren eh die letzten 20 Sekunden die wichtigsten. 😉 Bei Schmutzki waren es sogar nur die letzten 19, bei Madsen sollte das Publikum (inklusive Hang) beim regulär letzten Song Nachtbaden am Ende das komplette Gelände zum Beben bringen, und bei Marteria dauerten die letzten 20 Sekunden mindestens fünf Minuten.

Aber der Reihe nach …

Schmutzki auf der kleinen Bühne konnte ich zwar leider nicht komplett sehen, aber die letzten paar Lieder reichten aus um sicher zu sein, dass sie wie schon beim Mini Rock ein super Konzert ablieferten. Vor der Bühne (oder genauer gesagt seitlich vor der Bühne – war da mehr Schatten? ;-)) staubte es ordentlich, und der Schmutzki-Mob hatte es rechtzeitig aus den Zelten und vor die Bühne geschafft.

Danach wurde es dann allerdings eher ruhig … erst Team Me auf der Hauptbühne konnten wieder ein paar Leute aufs Gelände locken. Zumindest auf den Hang! Der Großteil ihrer Lieder lud doch eher zum Chillen und Rumsitzen ein, sodass vor der Bühne kaum jemand stand. Obwohl die wenigen schnelleren und energievolleren Stücke sehr gut rüberkamen; die reichten aber nicht, um das Publikum zum Tanzen zu bringen.

Das sah bei The story so far an der kleinen Bühne anders aus. Ihr sehr amerikanischer “Auf die Fresse”-Rock kam richtig gut an, und auch wenn immer noch nicht allzu viel los war – die Zuschauer hatten offensichtlich Spaß!

Taubertal 2015Es folgte die erste richtig große Überraschung des Festivals für mich: Babylon Circus auf der Hauptbühne! Ich wollte es mir gerade auf dem Hang bequem machen, weil die ersten Töne und Sätze auf Französisch mich doch eher skeptisch werden ließen, aber zwei Minuten später stand ich vor der Bühne und tanzte mit. Reggae/Ska/Gypsy, mit Bläsern und tollen Melodien, und das Ganze auf Französisch! Grandios und äußerst unterhaltsam – perfekt für einen sonnigen Nachmittag. Die Band schaffte es sogar, die Leute auf dem Hang zum Aufstehen und Mittanzen zu bewegen, und das ist um die Uhrzeit nun wirklich nicht einfach. Aber voll und ganz verdient!

Danach standen Against Me! auf dem Programm – eine gute Spur rockiger, aber auch mit super Musik. Allzu voll war es vor der Bühne zwar immer noch nicht und die meisten schienen die Musik nicht zu kennen, aber die Resonanz war dennoch gut. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Lieder noch deutlich besser ankommen würden, wenn man sie vorab schon mal gehört hätte.

Dieses Problem hatten Madsen natürlich nicht, denn so ziemlich jeder hat schon mal ein paar Madsen-Songs gehört. Dafür haben sie von jeher das Problem, dass sie den Ruf der “Mädchenpunks” haben, die man nicht ernst nehmen kann – das konnte man auch vor Beginn des Konzertes von einigen Besuchern hören. Eigentlich wollten sie Madsen ja gar nicht anhören, aber ach ja, mal gucken … Und ich bin mir sicher: Jeder Zweifler wurde (mal wieder!) eines Besseren belehrt, denn Madsen rocken einfach! Schade war nur die doch recht kurze Spielzeit, die sie zudem auch ein wenig verplemperten – natürlich wollten sie auch Stücke vom neuen Album spielen, das nächste Woche erscheint. Allerdings kannte die ja noch keiner, sodass das die Stimmung ein wenig drückte. Dazu dann noch eine lange Zugabenpause … Schade, da hätten sonst noch ein paar mehr Hits reingepasst! Aber auch so ein toller Auftritt mit klasse Stimmung und vollem Gelände – und ausdauerndem “ohohoh”-Chor, noch lange nachdem Madsen von der Bühne gegangen waren.

Taubertal 2015Headliner des Tages: Marteria. Nicht unbedingt meine Musik, aber ganz ehrlich: Der Anfang war extremst eindrucksvoll! Wie schon bei Kraftklub am Freitag war das Publikum von Beginn an voll dabei – und ich meine das ganze Publikum, so weit man sehen konnte! Bei allen Hits wurde lauthals mitgesungen, und Marteria lieferte eine komplette Show mit richtig guter Band, Licht- und Videoshow und allerhand Pyro. Echt klasse und unterhaltsam! Allerdings schaffte er es dann, mittendrin die Stimmung ziemlich zu töten, als er drei, vier Lieder als Marsimoto performte. Von einem Moment auf den anderen verwandelte sich das mitreißende Rockkonzert in eine Chill- und Kiffershow, und ich war nicht die Einzige in meinem Umfeld, der die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben standen. Plötzlich war auch nur noch maximal die Hälfte des Publikums bei der Sache … Danach dauerte es dann einige Songs, bis die Stimmung wieder da war. Aber spätestens bei den schon erwähnten letzten “20” Sekunden (inklusive Viva-con-Agua-Schlauchboot und T-Shirt-Wedeln und -Wegwerfen) zeigte sich, dass Marteria das Publikum fest im Griff hatte. Insgesamt ein durchaus gelungener Auftritt – und sicher nicht der letzte auf dem Taubertal, denn Marteria war selbst äußerst begeistert.

Als “Rausschmeißer” spielten danach noch Funeral for a friend auf der Sounds-for-Nature-Bühne. Übrigens eine tolle Neuerung, den Headliner der kleinen Bühne erst eine Viertelstunde nach dem Ende des Haupt-Headliners spielen zu lassen! So konnten diejenigen, die sich nicht für Funeral for a friend interessierten, in Ruhe das Gelände verlassen, ohne dass sich Leute zur anderen Bühne durchdrängelten, und vor der kleinen Bühne war es deutlich entspannter als sonst oft. Daumen hoch! Auch für die Band natürlich – Hardcore mit Melodien und “late night circle pit”. Ein perfekter Abschluss für den Festivaltag!

Sonntag, 9. August – 2 x 20 Jahre!

Taubertal 2015Wie immer stand der Festival-Sonntag ganz im Sinne von Emergenza – los ging es mit den letzten Teilnehmerbands auf der Sounds-for-Nature-Bühne, und nach der Siegerehrung spielten dann die Gewinner auf der Hauptbühne und die zweit- und viertplatzierte Band (Nummer drei war schon auf dem Weg nach Hause) noch mal auf der kleinen Bühne. Den Hauptpreis absahnen konnten diesmal Ninja Beats aus Japan, die mit einem wilden Stilmix aus Elektro/Beatboxing und traditionellen japanischen Instrumenten einen sehr abwechslungsreichen Auftritt ablieferten. Im Gegensatz zu den letzten Jahren war vor der Bühne auch erstaunlich viel los beim Emergenza-Gewinner!

Das könnte teilweise auch daran gelegen haben, dass sonst nicht allzu viel auf dem Programm stand. Die erste Band auf der Hauptbühne, Get dead, konnte mit ihrem amerikanischen Punkrock zwar voll und ganz überzeugen – aber es war offensichtlich, dass sie kaum jemand kannte. Daher tanzte sich auch nur eine Handvoll Leute warm …

Nach der Emergenza-Band war dann Ferris MC an der Reihe – aber auch hier war es doch eher leer vor der Bühne. Immerhin der Hang war gut besetzt, aufstehen wollte aber niemand. Schade, denn das Konzert war super, aber es war einfach noch zu früh am Tag.

Direkt danach setzte aber eine Massenwanderung Richtung Festivalgelände ein … die Dropkick Murphys wollte dann doch jeder sehen! Damit wurde mein ursprünglicher Plan, mir Schlaraffenlandung und Kyle Gass Band auf der kleinen Bühne anzusehen, allerdings vereitelt … Der eine große Schwachpunkt des Taubertal-Festivals ist der Weg zwischen den beiden Bühnen. Die Entfernung ist absolut machbar, aber sobald das Gelände ein wenig voller wird, ist kein Durchkommen mehr in der schmalen Passage, zumal an beiden Seiten Buden platziert sind (und die Leute dort natürlich auch mal stehen bleiben). Sehr sehr schade! Am ersten Abend wäre ich vermutlich noch außenrum gelaufen, aber am letzten Tag des Festivals siegte dann doch die Faulheit, auch wenn ich beide Bands gerne gesehen hätte.

Stattdessen sicherte ich mir also ein schönes Plätzchen auf dem Hang, wo ich beim Auftritt der Dropkick Murphys sowohl die Bühne als auch das Publikum im Blick hatte. Der perfekte Platz, besonders für dieses Konzert! Die Band lieferte, wie schon 2011, ein grandioses und energiegeladenes Konzert ab – und das Publikum vorne drehte komplett durch. Moshpits, Circle pits und gaaaaanz viel Gesurfe! In Kostümen, im Schlauchboot … ich hätte nicht vorne drin stehen wollen, aber es sah von oben fantastisch aus. Die Murphys holten dann kurzentschlossen zwei kleine Kinder, die vorne standen und ständig Crowdsurfer auf den Kopf bekamen, für den Rest des Konzertes auf die Bühne. Eine tolle Aktion! Aber ernsthaft: Wer stellt sich bitte mit zwei kleinen Kindern in die erste Reihe bei so einem Konzert?! Nun ja …

Taubertal 2015Abschlussheadliner des Festivals waren wie schon 2012 die Beatsteaks. Für mich persönlich nicht unbedingt der stärkste Headliner – ich habe zwar schon einige fantastische Beatsteaks-Shows gesehen, genauso aber auch einige, die mich absolut nicht umgehauen haben. Mein erster Eindruck dieses Jahr war, dass dies wohl eher eines der schwächeren Konzerte werden würde. Im Gegensatz zu Kraftklub und Marteria waren zu Beginn nicht alle Hände in der Luft, und überhaupt wirkte es etwas weniger gedrängt vor der Bühne. Dieser Eindruck dauerte aber nur ungefähr anderthalb Lieder – dann sprang Arnim von der Bühne vorne auf die Plattform direkt am Gitter, schnappte sich einen Wasserschlauch, und Band und Publikum drehten durch. (Ich will ja nicht wissen, was die Security zu der Kombination Frontmann im Publikum, Wasser und Fotografen im Graben gesagt hat … *hüstel*) Das Publikum machte genau so weiter, wie es bei den Dropkick Murphys begonnen hatte, und die Stimmung war grandios. Die Beatsteaks feierten ihren 20. Geburtstag, genau wie das Taubertal, und endlich gab es auch ein “Happy Birthday”! Ein tolles Headlinerkonzert, und auch wenn Kraftklub in meinen Augen knapp gewonnen haben: das war ein extremst knappes Rennen. Und das bedeutet, es war ein extremst tolles Festival!

Auf der kleinen Bühne gab es zuguterletzt noch ein ordentliches Schmankerl: AnnenMayKantereit. Da ich letztes Jahr ins Ausland umgezogen bin, ist diese Band bisher komplett an mir vorbeigegangen – ein Fehler! Ich habe zwar nur ein paar Lieder mitbekommen, da ich mir das Beatsteaks-Konzert bis zum Ende angesehen habe, aber das Konzert war klar ein würdiger Abschluss fürs Festival. Wunderbar!

Fazit

Taubertal 2015Außer “toll toll toll” und “heiß heiß heiß” gibt es als Fazit zum Festival kaum etwas zu sagen! Kein Tropfen Regen, Temperaturen zwischen 30 und 40 °C mit nur sehr geringer Abkühlung am Abend und wundervolle Konzerte. 🙂 Etwas schade war es natürlich, dass am Nachmittag eher wenig Leute auf dem Gelände waren – das lag aber sicher nicht nur am Wetter, sondern auch an eher unbekannten Namen auf den Bühnen. Was aber nicht schlimm ist: wer sich für gute Musik interessiert, der kommt trotzdem, und wer zu dem Zeitpunkt einfach schon “gesättigt” ist und nichts Neues mehr entdecken will, der verpasst für sich persönlich nichts.

Die Organisation passte wie immer – die große Hitze bot neue Herausforderungen (z.B. die Brandgefahr und die Wassersituation auf dem Berg-Campingplatz, die sich in den letzten Jahren bewährt hatte, die aber nie mit so hohen Temperaturen getestet wurde …). Das Problem des Durchgangs zur kleinen Bühne habe ich schon erwähnt, da gibt es aber vermutlich keine Alternative. Die Variante, das letzte Konzert auf der kleinen Bühne erst eine Weile nach dem Headliner beginnen zu lassen, war aber schon mal ein sehr guter Ansatz!

Was noch erwähnt werden muss, ist die Security. Bei einem Festival dieser Größenordnung geht natürlich nicht immer alles locker zu, sodass es mit Sicherheit auch Situationen gab, die weniger entspannt waren – meist jedoch war es ein sehr nettes Miteinander, die Securities hatten Spaß im Graben wie an den Einlässen, immer nette Worte, und bei den Konzerten wurde auch schon mal mitgetanzt. Und das ist toll! Crowdsurfen wurde wie in den letzten Jahren toleriert (auch wenn es gefährlich ist) – bei Bengalos dagegen gab es keine Gnade, und die Anzünder wurden (sofern möglich) rausgeschmissen. Beide Daumen hoch!

06.-09.08.2015 Taubertal-Festival (Rothenburg o.d. Tauber)

Sunday, May 24th, 2015
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Taubertal-Festival 2015Das Taubertal-Festival wird 20! Und zum zehnten Mal geht es auch für mich nach Rothenburg – wenn auch diesmal mit etwas längerem Anreiseweg. Nachdem ich im letzten Jahr nach Norwegen umgezogen bin, war ich nicht sicher, ob ich es in diesem Jahr wieder zum Festival schaffen würde. Dann aber immer wieder die News aus der Heimat: Kraftklub gehen auf Tour! Madsen gehen auf Tour! Farin Urlaub und sein Racing Team! Und jedes Mal ein kleiner Stich … Können die sich nicht absprechen und gleichzeitig auf Tour gehen, sodass sich ein Trip nach Deutschland lohnt?

Können sie. Oder zumindest können sie einfach alle beim Taubertal spielen! 🙂 Und damit macht das Taubertal-Festival mal wieder seinem Ruf alle Ehre, immer alle tollen Bands zu versammeln. Man nehme die Creme de la Creme aus Deutschland – Kraftklub, Beatsteaks, Farin Urlaub, Marteria, Sondaschule, Olli Schulz. Ausgeschmückt wird das Ganze dann mit internationalen Bands: The Offspring, Dropkick Murphys, Against me!, Funeral for a friend, Everlast. Vielleicht nicht die größten Namen, aber alles Bands, die man sich nicht entgehen lassen würde, wenn sie im Zwei-Stunden-Umkreis spielen. Und alle beim selben Festival; wie immer drei Tage prall gefüllt mit grandioser Live-Musik.

Genauer genommen sogar vier Tage – den Donnerstag habe ich in den letzten Jahren meist ausfallen lassen. Aber gerade habe ich mein Hotel umgebucht … Eröffnet wird das Festival nämlich im Steinbruch mit u.a. Boppin’ B und Sondaschule – mehr als genug Grund, um schon am Donnerstag anzureisen! Oder (für die Camper) sogar schon am Mittwoch; das wird nach viel berechtigter Kritik im letzten Jahr diesmal nämlich wieder erlaubt sein.

Zusätzlich zum tollen Line-Up (das noch nicht vollständig ist) kündigen die Veranstalter zum Jubiläum auch eine Reihe Extras und Specials an. Lassen wir uns überraschen, was es damit auf sich haben wird – aber auch so ist und bleibt das Taubertal eines der schönsten deutschen Festivals. Wunderschön gelegen, praktisch in Laufweite nach Rothenburg für den Sonntagsbrunch (oder die Dusche im Schwimmbad), mit bewährter und “grüner” Infrastruktur – was inmitten eines Naturschutzgebietes natürlich grundlegende Voraussetzung ist, aber für ein Festival dieser Größenordnung absolut keine Selbstverständlichkeit. Das Taubertal ist seit Jahren Vorreiter für “Sounds for Nature”, mit 100% Ökostrom, Green-Camping, der “Love your tent”-Kampagne und enger Kooperation mit dem Bund Naturschutz.

Noch gibt es Tickets – das Taubertal war in den letzten Jahren aber immer restlos ausverkauft. Wer dabei sein will, sollte sich also schnell seine Tickets sichern! Wochenendtickets inkl. Camping kosten 109 Euro (198 Euro für VIP-Tickets)

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, Tagestickets kosten 50-55 Euro (80 Euro für VIP-Tickets). Alle Infos, Ticketlinks und das bisherige Line-Up gibt es auf http://taubertal-festival.com/.

29.-30.08.2014 – Photos Verket (Mo i Rana, Norway)

Wednesday, September 10th, 2014
29.-30.08.2014 – Photos Verket (Mo i Rana, Norway)
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29.-30.08.2014 Verket (Mo i Rana, Norway)

Sunday, August 31st, 2014
29.-30.08.2014 – Photos Verket (Mo i Rana, Norway)

Verket 14Verket Festival in Mo i Rana – a small town just a few miles south of the Arctic Circle – took place for the sixth time this year. In 2009, I attended the first ever Verket Festival, which was a great experience. Since then, the festival grew from year to year, both in attendance and in the quality of the line up. Time for me to check it out again and find out what has changed!

My first impression was that not much has changed – the festival grounds were still pretty much the same, except that the second stage has become much bigger, and the artists that play there as well! Also, the festival was sold out this year, which means that the area was more crowded, and access to the bars, toilets, and especially food stands required some queuing. But as long as you didn’t want to get a bite to eat just after the co-head on the main stage was finished, the waiting time was fully acceptable. And all in all, I didn’t feel like it was too crowded; most people were staying on the hill in the back, enjoying the view from there, so that there was lots of space in the area in front of the stages.

Verket 14As I noted in 2009 already, the arrangement of the festival grounds is pretty much perfect: the area is sloping down toward the two stages, so that you can sit or stand up on the hill and see everything. You might not even have to move between the two stages; just turn around a bit! The concession stands are located up on the hill, close to the entry and a bit away from the stages (except for one bar to the side, right between the two stages). The only disadvantage this might cause is that lots of people just remain up by the stands throughout the whole evening, while there’s just a few spectators down by the stages. But then, if people aren’t interested in the music, they might as well just stand in the very back. 😉

Still, in my opinion, the most important part of a festival is the music! And the line-up this year was just perfect; lots of well-known Norwegian artists, all in one place. The “big names” for me were Morten Harket and Seigmen on Friday and Bernhoft and Skambankt on Saturday, but also Silya, Veronica Maggio, Satyricon, and Åge & Sambandet were clearly drawing people to the festival. Verket really managed to book a wide variety of artists – and as the festival was sold out, they obviously got something for everybody!

Friday, August 29

Verket 14The first festival day held quite a few surprises for me. I had heard most of the names on the line up before, but I hadn’t seen any of them live yet. And it turned out that I was positively surprised by almost all of them!

Morten Harket as first artist of the night was probably the one that held the least surprises for me. He delivered a very professional and captivating concert – just as I had expected. The sound was terrific, and both music and singing were perfect. Plus, he knows how to play to an audience! I was surprised that he was booked as the first artist of the festival; but in hindsight, that was a pretty smart move to get people to come out to the festival early. It worked; the festival grounds were already filled when Morten Harket came out. However, what surprised me was that most people were hanging out in the back and didn’t really care about the concert. When asked to clap along, only very few people in the front joined in, everybody else just ignored it … Still, a really nice opening concert.

Next up were Hjerteslag on the smaller stage. I hadn’t heard of them, but the host Asbjørn Slettemark introduced them as the “new big thing”, who played a fantastic gig at by:Larm (for the few who were lucky enough to get in). Verket 14And: true! That was pretty awesome. Melodic punk (or punky pop?) with Norwegian lyrics, songs that were easy to pick up, and quite some energy on stage. I had the feeling that they still need to work a bit on their live show though; it got better and better throughout the concert, but it didn’t feel quite natural yet, and they didn’t seem too comfortable on stage. This of course is a big drawback. But the music and the songs were great, so Hjerteslag is definitely a band to remember!

The next big surprise awaited me on the main stage right afterwards. I’ve been living in Norway for only a month, so I had no idea who Silya is … “Stjernekamp” sounds a lot like Star Search or Idol to me, so I expected some nice and pretty pop star. Silya, however, came out to a huge production with full band including a brass section, all in costume, and delivered a full show, not just a concert. Her songs were cover songs presented in her own style and fashion, and of course, she managed to capture the audience right away. For me personally, it all seemed like a big show and not so much like a whole-hearted performance, but it was definitely entertaining, and much more fun than what I had expected. And the audience seemed to really wake up for the first time that night; which of course is understandable when everybody knows all the songs.

Verket 14Deathcrush were the next band on the second stage, and they didn’t really get the attention they would have deserved. Two girls on guitar and bass, one drummer, all singing – or rather screaming? Lots of energy on stage, and definitely the “punkiest” band of the night. But people were more busy drinking and talking, and hardly anybody gathered in front of the small stage, which was quite a pity.

I had expected it to get much more crowded in front of the stage for the Seigmen concert, but actually it didn’t fill up much more than for the other concerts; except for the first few rows of course. Still, Seigmen delivered a fantastic show! I’ve known them for quite a while, but never managed to see them live, so they managed to surprise me completely. Judging by their music, I had expected them to be really distant, hardly talk to the audience, and play their songs without much interaction, captivating the audience by their presence alone. However, they were quite talkative on stage, not offish at all, but really nice guys. They kept pointing out how nice the festival was, and how sorry they are they haven’t been up in Mo i Rana for so long. Of course the old hits were the ones that the audience was waiting for, and the atmosphere was awesome, but Seigmen also played some new stuff. And while – again – there were less people actually interested in the concert than I had expected, those that were following along with what was happening on stage were really entertained, and for me, the concert was definitely the best one of the night!

Verket 14I’m not quite sure why Seigmen were not the headliner of the evening – for me, they definitely were! So the two remaining bands, Team Me on the small stage and Veronica Maggio had a rather hard time really capturing my attention. Both surprised me – Team Me played a really energetic rock show and Veronica Maggio’s concert was so much more varied than I had expected. And I think that I would have loved both their concerts if they had taken place earlier in the night; but by that time, it had turned quite cold and 99% of the audience were completely drunk, so that made it hard to really get into the concerts. A pity, but still a big thumbs up for great shows!

For me, the only drawback of the first festival day was the crowd. I had the feeling that hardly anybody was there for the music – which is common at Norwegian festivals. But if the line up is so amazing as at Verket, you should at least try to check out some of the concerts?! But no, either people were keeping all to the back without cheering, clapping, or even listening to what was going on at all, or they were completely drunk already at 5:30 pm and couldn’t manage to stand upright, let alone walk without bumping into someone. I’ve seen quite a few Norwegian festivals, but this seemed worse than usual. They don’t even know what great concerts they missed …

Saturday, August 30: Underverket

Verket 14The Saturday started with a special concert for those under 18: Underverket. In bright sunshine, families picnicked out on the hill, while their teenage daughters gathered in front of the stage to see Isac Elliot, a teeny star from Finland. Verket festival had announced beforehand that no queuing would be allowed before 8 a.m. (!) – that gives an impression of how crazy the kids were for that concert!

And yes, crazy is probably the right word for it; but in a positive way! I almost gave up on the idea to get to the front to take some photos – it was just impossible to get through, so many kids were crowded in in front of the stage. And everyone was really excited, singing along every single word. The securities were busy throughout the whole concert, but they knew their job and kept everyone safe. The only crying was obviously caused by the guy on stage. 😉

Verket 14He actually took up one girl to give her a hug, and she was fully in a daze afterwards. And when he went down in the aisle to greet the first rows, all the kids went completely crazy.

So, adults – I don’t expect the same maniac behavior, but maybe a bit of excitement and enthusiasm for the artists wouldn’t hurt. The kids really made this concert special, and I’m sure they won’t forget it any time soon!

Saturday, August 30

Verket 14The main festival day started a few hours later, still in bright sunshine. The festival weather really couldn’t have been much better! While it was still a bit cloudy the first day, we got blue skies and sun until it got dark on Saturday. Both days it got quite chilly at night, but that was to be expected so far north. And no rain, yay!

I missed the opener AWAY and arrived during Ane Brun‘s concert. She delivered a nice and calm opening concert – nice and relaxing, but maybe a bit too slow to really capture the audience. Again, the festival filled up nicely already, even though it was still early in the evening, but people were gathering in the back and enjoying the sun on the hill.

All in all, it looked like the audience was a bit older than on Friday. Just like the day before, the line up offered a lot of variation, but Åge & Sambandet obviously attracted people of all ages, which gave a nice mixture. And unlike on Friday, the audience seemed a bit more interested in the music. Still far from enthusiastic (except for the headliner 😉 ), but at least listening and applauding.

Verket 14Next up was Kaveh, a rapper from Oslo, on the smaller stage. His target audience was clearly the younger generation, which had gathered in front of the stage. Unlike usually, Kaveh had to perform all alone, because his DJ had missed his flight. That’s the problem with festivals so far out; there’s no “next flight” that would still get you there in time. 😉 Still, he managed just fine, and after a few songs and what looked like quite hard work to get the audience excited, he managed to get them to go along. Only the first couple of rows, but those were really into the concert then, and it was fun to see how they loved the show. And when in the end, Kaveh asked some people to get up on the stage with him, he had obviously won. Hard work, but a great show!

I’ve seen Jarle Bernhoft quite a few times, mostly as “one man band” as support for Kaizers Orchestra, but also with his festival show with a full band. I enjoyed the single shows much more, so I was really pleased when I saw that this festival show would be only Bernhoft, alone with all his machines. His songs are really captivating, and seeing him piece them together by recording sounds and loops, one after the other, until he “simulates” a full band is just awesome. And it seemed like the audience was really appreciating this! It got quite crowded in the front, and people were dancing and singing along. It was a bit of a pity though that he didn’t use his full time slot but stopped 20 minutes early.

Verket 14Montée had a really hard time following that on the small stage – especially since they were still in the middle of their soundcheck when Bernhoft was done and thus couldn’t continue right away. Still, when they started, there were quite a few people in front of the stage. My first impression was that their music, danceable rock, and the songs were really nice and catchy, but that nothing was happening on stage – which is always a bit of a problem, especially for bands that are not widely known and don’t have huge hits. And just as feared: People stayed for the first two, three songs and then started wandering off in search for food, drinks, and toilets. Where there were huge queues at that time … and Montée played for hardly anyone.

That’s a problem that Skambankt did not have; people were back in place in front of the main stage when Skambankt came on. They delivered a really good rock show – read my full report about their concert on skambankt.konzertjunkie.com – but it was obvious that everyone except for the first couple of rows in the front was waiting for Åge. They did clap a bit, but that was about it. They didn’t seem to understand what a Wall of Death was supposed to be, they didn’t sing along (not even “ohohoh” parts), and they didn’t really get excited. However, full props to Skambankt for delivering a really energetic show anyway!

Verket 14Skambankt were followed by another great live band on the small stage: Satyricon. However, like Skambankt, their target audience did not necessarily comply with Åge’s target audience … They did gather quite a crowd and everyone in front of the stage was really enthusiastic and into the show. They were held back a bit by the securities whenever the moshing got too wild; something that did not sit well with the band. So they allowed the audience to do whatever they wanted and ignore the guys with the flashlights. 😉 And when the singer mentioned that his dad had actually worked at “Verket” – the factory above the festival area – and that he’s here now to work at Verket as well (just in a slightly different manner), he had finally won over the audience! At least the small faction of the audience that was into the concert at the small stage and not just waiting for Åge … Everyone else got more and more annoyed as Satyricon continued their concert. And continued their concert. And continued, and continued, way past their allowed time slot. The stage managers were very clear in their messages to the band – but they did not cut the electricity. So Satyricon continued 17 minutes past Åge’s start time, and while they were still on stage waving their good-byes, the announcer already called the audience to the big stage.

Verket 14The atmosphere during the concert of Åge & Sambandet was then really really special. A HUGE crowd in the front (it did actually look a bit like Underverket! 😮 ), a very mixed audience of all ages, and everyone excited and singing along every word. Add to that a well attuned band on stage that does not only stare at their shoes but delivers a show as well, and songs that everyone in the audience knows. That’s the kind of atmosphere that I was waiting for the whole festival!

But then, the part that “everyone in the audience” knew the songs was not quite true, because there was one girl from Germany that did not know any of the songs, was cold, and had a train to catch at seven in the morning, so she decided to skip the second hour of Åge’s show and get on her way back to the hotel … and thus she missed it when Åge & Sambandet turned into Åge & Skambandet and Skambankt came up on stage to play in one of the songs. *argh* Sounds like an awesome mixture, and a great way to end the festival – and since Verket is one of the last Norwegian festivals, also the festival season for most bands!

Verket 14All in all, Verket was a really great festival with an amazing line up of bands and some really good and entertaining concerts. I noticed a few good bands that I will check out further and keep track of what they are doing – mostly Hjerteslag, but also Deathcrush, Kaveh, and Montée. The festival itself is organized very well; you’ll always have some queues, and if you got your food, drink, or toilet break at the right time, you hardly had to wait at all. At other times, it was really bad though, but that’s impossible to prevent. The area is perfect for a festival of this size, and it’s just a fifteen minute walk away from the center of the town.

The festival is clearly aimed at locals, as Mo i Rana is quite difficult to get to. That makes it really impressive to see that the festival was actually sold out! That means that the locals are coming and supporting the festival! While this itself is a really good thing, I got the impression of “bygdefest” quite often – and that was a pity considering the awesome line up and the quality of the bands playing there. If everyone is there to see just one band and get drunk otherwise, it would maybe be sufficient to hire just that one band and not frustrate any other bands that hardly anybody cares about … But who knows. Maybe I’m mistaken and some people in the audience did actually discover new, interesting music. Because in my opinion, THIS is the main purpose of a festival, and getting wasted is just a fun side effect. 😉

Verket 14