Berlin
Saturday, April 23rd, 2011
Manno… da schreibt man über Jahre hinweg für jedes Ärzte-Konzert einen Bericht. Und dann gerät man ins Fanclub-Team und schreibt nach Konzerten “offizielle” Berichte – und zweimal übers gleiche Konzert schreiben ist ja irgendwie doof. =:-/
Daher fasse ich mich kurz, denn hier gibt es ja schon einen ausführlicheren Bericht.
Nein, wir wussten wirklich von nichts. Im Nachhinein betrachtet ist es fast peinlich, dass wir selbst als wir schon vor der Columbiahalle standen noch nicht wirklich gerallt haben, was jetzt passieren wird – denn da war es ja doch _eigentlich_ offensichtlich. Aber nu ja, “eigentlich” halt nur. =;-)
Über Bonaparte hab ich mich sehr gefreut – die hatte ich damals beim Sonnenrot verpasst und mir danach vorgenommen, sie mir unbedingt mal anzugucken, was aber bisher nicht möglich war. Heute sollte es dann also soweit sein – und um gleich mal vorzugreifen (wer sagt eigentlich, dass Konzertberichte chronologisch sein müssen?): Sie waren definitiv klasse. Leider war der Tag zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig lang, ich entsprechend fertig und mein Hirn nicht mehr wirklich aufnahmefähig, daher empfand ich das Konzert ganz klar als “too much”. Obwohl, ob das Hirn da irgendwas mit zu tun hat? Ohne Hirn (also z.B. nachts um drei auf einem Festival) sind Bonaparte vermutlich genau die richtige Band, um abzufeiern. Also, bei normalen Konzerten wahrscheinlich auch, aber da sind sie mir halt doch einfach eine Spur zu chaotisch und wild. Reizüberflutung. Wenn man vor lauter Action auf der Bühne die Musik nicht mehr wahrnimmt, ist es einfach zu viel… Das ist jetzt aber absolut nicht negativ gemeint, denn mir hat das Konzert sehr gut gefallen, auch wenn ich es anstrengend fand. =:-)
Aber eigentlich war für mich ja doch eher das Vorprogramm das Hauptprogramm. Wir kamen rein, Blick zur Bühne: Schweden und Fahrstuhl auf den Gitarrenverstärkern. Damit war’s klar! OK, man hätte natürlich auch nach dem Skelett am Schlagzeug gucken können, und der Neue hat sicher auch irgendwelche eindeutig identifizierbaren Details, aber nu ja… *gg*
Los ging’s mit einem Einzug durchs Publikum, wo unter anderem auch Zu spät angespielt wurde und wo insbesondere Farin sich ein wenig unwohl zu fühlen schien. Aber egal, da mussten sie durch. =;-) Und auf der Bühne war dann auch gleich alles wie immer! =:-)
Die Setlist bot keine größeren Überraschungen – die Wikingjugend war eine, Mysteryland freute mich auch – aber klar, einem Überraschungspublikum müssen natürlich die Standardlieder präsentiert werden. Und ich war überrascht, wie sehr ich mich doch über den Opener Himmelblau gefreut habe… Also, weder über das Lied selbst noch darüber, dass sie das Konzert wieder mit diesem Lied begonnen haben, aber es war halt ein Sprung zurück zur letzten Tour, und das ist doch immer toll! =:-) Allerdings war das auch der einzige Moment, wo ich so richtig “geflasht” war. Es war toll, sie wieder auf der Bühne zu sehen. Und beim Gequatsche lag ich vor Lachen am Boden und war begeistert. Aber die Lieder hätten sie von mir aus alle weglassen können… *hüstel*
Das lag vermutlich auch zumindest teilweise daran, dass ich gerade von einer Kaizerstour zurück war und daher total im Konzertmodus – aber das waren halt nicht Kaizers, die da standen, sondern die Ärzte, und dann mit Standardliedern. Daher blieb die absolute Begeisterung und das willenlose Ergebensein aus. Das wurde aber durch den Überraschungseffekt (denn klar, wir haben uns NATÜRLICH gedacht, dass wir einen Warm-Up-Gig zu sehen bekommen würden, aber man glaubt es ja nicht, bevor es passiert, ne? *g*) und die Vorfreude auf die Laternen-Joe-Konzerte voll und ganz wieder ausgeglichen!
Ein wenig erschreckend war allerdings, wie wenig ich nach dem Konzert noch von den Sprüchen und Überleitungen zusammengekriegt habe. *hüstel* Das muss sich ändern! Wie soll ich sonst Berichte (jeweils zwei *argh*) über die Konzerte in Graz und Ulm zusammenkriegen?!?
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Thursday, April 7th, 2011
Und weiter geht’s – nächster Stopp: Berlin! Auch bekannt für tolle Konzert, und auch hier gab es wieder ganz genau das. In gewisser Weise wirkte das Konzert zwar wie eine Wiederholung des München-Konzertes, da einige Ansagen und Dinge (wie z.B. Hellraizers Verwunderung über die Pause in Delikatessen) “recyclet” wurden, aber das ist ja nicht schlimmes – was gut ankommt, kann man gerne auch öfter machen!
Los ging’s natürlich mit Jarle Bernhoft, der den Postbahnhof gleich mal in “Postbernhoft” umtaufte. Ich glaube zumindest, das so verstanden zu haben. Und wie immer war Jarle ein gutes Zeichen für die Stimmung beim Kaizers-Konzert. Denn er kam super an, und auch bei Kaizers war das Publikum begeistert.
Die Setliste war ein wenig zusammengekürzt: Intro, Delikatessen, Djevelens orkester, Señor Torpedo, Veterans klage, Sigøynerblod, Resistansen, Philemon Arthur & The Dung, Din kjole lukter bensin mor, En for orgelet en for meg, Psycho under min hatt, Svarte katter & flosshatter, Sju bøtter tårer er nok Beatrice, Bøn fra helvete, Kontroll på kontintentet, Maestro. Zugabe KGB, Bak et halleluja und Kvite russer.
Kvite russer war wunderbar – das Publikum sang SEHR laut mit, der Jackal hatte alle komplett in der Hand, und es war einfach schön. =:-) So schön, dass Jackal und Thunder danach noch mal ans Mikro stürmten und irgendein Liedchen (das zwar eigentlich zu gut für improvisiert klang, was aber auch die Norweger nicht identifizieren konnten) sangen. Bis sie von Omen und der Crew von der Bühne befördert wurden. =;-)
Bak et halleluja heißt übrigens übersetzt “Hinter ein Halleluja” (genau wie die Orgel weiterhin “Eins für das Orgel und eins für mich” heißt *g*). Und mitten im Lied bewies Killmaster, dass man auch mit einem Fotoapparat in der Hand den Ölfassschläger bedienen kann. =;-)
Killmasters Solo in Kontroll på kontinentet bekamen wir diesmal in leicht anderer Version, nämlich im Surfen. Was logischerweise auch dafür sorgte, dass nicht alle Töne perfekt saßen, aber hey – super! =:-)
Und auch noch erwähnenswert: In Sigøynerblod bekamen wir diesmal die “alte” Variante, mit den Gitarristen auf den Tonnen und dem “und jetzt alle Hände hoch!”
Die Halle wirkte übrigens gerammelt voll – was ja nicht verwunderlich ist, da der Postbahnhof ein wenig kleiner als z.B. die Muffathalle ist. Also ein sehr tolles Konzert!
And the tour goes on – next stop: Berlin! Berlin is also known for great Kaizers concerts, and again, we got just that. In a way, the concert seemed like a rerun of the Munich concert, because they “recycled” some announcements and things (like for example Hellraizer’s confusion about the break in Delikatessen), but that isn’t bad at all – if it works, do it again!
Of course the concert started with Jarle Bernhoft, who changed the name of Postbahnhof in “Postbernhoft”. At least I think that’s what he did, if I understood it correctly. And as always, Jarle was a good sign for how the atmosphere during the Kaizers concert would be. He got a great reception, and so did Kaizers lateron!
The setlist was shortened a bit: Intro, Delikatessen, Djevelens orkester, Señor Torpedo, Veterans klage, Sigøynerblod, Resistansen, Philemon Arthur & The Dung, Din kjole lukter bensin mor, En for orgelet en for meg, Psycho under min hatt, Svarte katter & flosshatter, Sju bøtter tårer er nok Beatrice, Bøn fra helvete, Kontroll på kontintentet, Maestro. Encore KGB, Bak et halleluja, and Kvite russer.
Kvite russer was amazing – the audience was singing along VERY loudly, the Jackal owned them completely, and it was just really really nice. =:-) So nice that Jackal and Thunder stormed towards the microphone after the song and started singing something (which sounded too good to be just improvised, but even the Norwegians couldn’t identify a song). Until Omen, assisted by the crew, came on to drag them off stage. =;-)
By the way, the German translation for Bak et halleluja is “Hinter ein Halleluja” (just like the organ is still called “Eins für das Orgel und eins für mich” *g*). And in the middle of the song, Killmaster proved that you can also hit the barrels with a photo camera in your (other *g*) hand.
We got a slightly different version of Killmaster’s solo in Kontroll på kontinentet this time, because he jumped into the audience and played the solo while surfing. Which of course caused some wrong notes, but then who cares – it was awesome! =:-)
And also worth mentioning: In Sigøynerblod, we got the “old” version once again. The one with the guitar players up on the barrels and the “put your hands in the air like this!”
By the way, the venue seemed really packed – which isn’t really that surprising, because Postbahnhof is a bit smaller than for example Muffathalle. Thus the concert was really great!
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Friday, November 21st, 2008
So, eigentlich wollte ich mir ja zum 100. Konzert den Luxus gönnen und einfach keinen Konzertbericht schreiben. =;-) Aber dafür war das Konzert dann doch zu toll! Aber Fotos gibt’s diesmal wirklich nicht.
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Hmm… actually I had planned to celebrate my 100th concert by NOT writing a concert report. =;-) But it was just too good, so I have to, I guess… *g* But I don’t have any photos this time.
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Sunday, July 13th, 2008
Den nächsten Tag vergammelten wir dann quasi komplett im Biergarten an der Wuhlheide… okay, da es regnete, hätte man auch nicht wirklich viel anderes machen können, aber war schon irgendwie lang, der Tag. =;-)
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Saturday, July 12th, 2008
… und zwar mit essen. Damit ging’s nämlich mittags um zwei los, erstmal mit Frühstück, das dann sofort ins Mittagessen inklusive Nachtisch überging. Danach war dann nur noch Rollen möglich… Ich rollte also noch kurz zum Kaffeeklatsch Richtung Prenzlauer Berg und danach dann direkt weiter zur Wuhlheide, denn diesmal wollte ich mir die Vorband nicht entgehen lassen.
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Friday, July 11th, 2008
Nun also der “Tourabschluss” in Berlin. OK, drei Wochen Pause bis zu den Festivals, aber unter Tourabschluss versteh ich eigentlich was anderes… Aber völlig egal, das zweite Berlin-Wochenende jedenfalls. Los ging’s stressig mit Abflug-Verspätung wegen Unwetter über Tegel und einigen Ehrenrunden vor der Landung wegen Unwetter über Tegel… *seufz* Aber damit hatte es sich dann offenbar ausgeunwettert, denn ich wurde das ganze Wochenende nicht nass! Samstag war komplett trocken, und am Sonntag regnete es nur, als ich im Trockenen saß. So lässt sich doch ein Open-Air-Wochenende aushalten, ne?
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Sunday, June 1st, 2008
Und der (vorerst) letzte Abend in Berlin! Diesmal war ich auf der Tribüne auf Rods Seite, und insgesamt würde ich das Konzert als das beste der drei bezeichnen. Kann am Konzert gelegen haben, kann auch daran gelegen haben, dass ich den besten Überblick hatte, kann auch daran gelegen haben, dass das Wochenende rum war und keine schwierigen/wichtigen/unangenehmen Aufgaben mehr anstanden.
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