Als Abschluss meiner diesjährigen Festivalsaison ging es mal wieder nach Norwegen. Genauer gesagt nach Stavanger zum Rått&Råde-Festival! Meinen Bericht vom kompletten Festival gibt es hier.
Der spannendste Tag des Festivals war für mich natürlich der Freitag. Die erste Band des Tages war nämlich Uncle Deadly – und da ich es bisher nicht geschafft hatte, auch mal ein Geir-Solokonzert zu sehen (warum kündigt der seine Konzerte auch immer auf den allerletzten Drücker an? *seufz*), war das natürlich klasse, ihn jetzt endlich mal zu sehen zu kriegen! Einen kleinen Wermutstropfen ga es jedoch: Ein paar Tage voher wurde angekündigt, dass Skambankt genau zu dem Zeitpunkt, zu dem Uncle Deadly bei RxR spielen sollte, eine Autogrammstunde mit Album-Vorverkauf in der Stadt abhalten würden. Na super… für mich war die Entscheidung nicht wirklich schwierig (da ich mich genau deshalb für das Festival in Stavanger und gegen Tromsø entschieden hatte, weil Geir nur in Stavanger dabei war), aber das war schon ein wenig unfair. Es war ja klar, dass ein Teil der Leute, die sich eigentlich Uncle Deadly angesehen hätten, so nicht kommen würden, weil sie eben zur Skambankt-Autogrammstunde gehen. Aber nun ja… selbst schuld! =;-)
Uncle Deadly war die erste Band an diesem Nachmittag, und leider waren noch recht wenig Leute vor Ort. Obwohl es ein wunderschöner Nachmittag war – Sonne, warm, Freitag… aber die meisten Zuschauer kamen erst gegen Abend.
Aber Uncle Deadly schienen sich daran nicht weiter zu stören. Sie spielten ein zwar kurzes, aber dafür sehr nettes Konzert. Es dauerte zwar ein wenig, bis der Funke übersprang, aber danach wurde es richtig schön, und den Leuten, die schon auf dem Festivalgelände waren, schien es zu gefallen. Geir wirkte zwar ein wenig unsicher als Frontmann, aber er schien sich in der Rolle durchaus wohlzufühlen. Ich war ja gespannt, ob er wirklich “nur übers Wetter reden” würde, wie auf Facebook behauptet wurde. Und ja, tut er. =;-) Aber bei dem wundervollen Wetter war das auch absolut erlaubt! Und woher soll er denn wissen, dass es in Stavanger so ein Wetter gibt? Schließlich wohnt er doch jetzt in Oslo. Aber nein, natürlich hat er nicht NUR übers Wetter gesprochen. Er hat sich auch gefragt, wie Ozzy wohl “Rått og Råde” aussprechen wird (hat der dann gar nicht gemacht, sowas aber auch!), wollte wissen, ob a-ha am Abend vorher auf der Bühne gestritten hätten und versuchte sich zu erinnern, ob er auf dem Platz vor der Bühne früher mal Fußball gespielt hat. Oder zumindest war es das, was ich verstanden habe. Was er wirklich gesagt hat, weiß ich nicht. =;-)
Wie auch immer. Los ging es mit vielen Liedern von Monkey Do, aber danach kamen dann auch ein paar von Nice for a change. Hier die Setliste: Be careful what you wish for, The game, I don’t mind, Songs about God, The subpoena girl, Nice for a change, Friday nights, Some call that love, Oh life, Sneakin’ up.
Wie schon geschrieben dauerte es ein paar Lieder, bis die Band so richtig warm wurde. Der Sound war am Anfang nicht der beste und die Gitarren relativ verstimmt (wegen der Sonne), aber es wurde von Lied zu Lied besser. Aber, auch wenn man da als Fan natürlich gerne drüber weghört – so wirklich perfekt gespielt war das Konzert nicht. Es gab einige falsche Töne und Akkorde, und es wäre wohl niemandem aufgefallen, wenn Geir sich ein Textblatt hinter den Monitor gelegt hätte. Das wäre zumindest weniger auffällig gewesen als die “la la la”-Parts in jedem zweiten Lied, ehrlich gesagt… =;-)
Insgesamt war das Konzert echt schön. Nicht so, dass es mich absolut umgehauen hätte – aber das lag vielleicht auch einfach an der Umgebung. Uncle Deadly wirkten auf der riesigen Bühne ein wenig “verloren”, und dann noch die Leere vornedran… Ich glaube, auf der kleinen Bühne oder in einem Club hätte das ganz anders gewirkt. Dort würde Geirs Solo-Musik sicher besser passen – oder aber es ist wirklich einfach “nur” schöne Musik für den Plattenspieler und funktioniert nun mal nicht live. Keine Ahnung. Wobei das aber schade wäre, denn ich glaube, Geir könnte in die Frontmann-Rolle gut reinwachsen. Mal sehen, ob er diese Chance bekommt… =;-)
As conclusion to my festival season, it was time for another trip to Norway. More precisely to Stavanger for the Rått & Råde festival! You can find my report about the whole festival here.
The most interesting day for me at the festival was Friday. The first band on stage that day was Uncle Deadly – and since I hadn’t managed to see any solo concerts of Geir before (why does he always announce his concerts at the last second? *sigh*), I was really looking forward to that! A little downer just a few days before: At the same time when Uncle Deadly was scheduled to play at RxR, Skambankt were doing a presale and signing session downtown. Yeah, great… I mean, it wasn’t a hard decision for me to take (I had chosen to go to Stavanger instead of Tromsø because Geir was playing only in Stavanger), but I think it was a bit unfair, because it was obvious that some of the people who would have come out to see Uncle Deadly weren’t coming now because they were at the Skambankt signing. But well – their bad! =;-)
Uncle Deadly was the first band that played in the afternoon, and unfortunately, there were very few people there. Even though it was a perfect day, sunshine, warm, Friday… but most people didn’t arrive until later that evening.
Still, Uncle Deadly didn’t seem to be annoyed by the lack of spectators. They played a nice little set – it took a while until they seemed to catch on, but then it was really nice, and those people who had made it out on the festival in time really enjoyed it. Geir seemed a little insecure maybe, but not uncomfortable with the role as the front man. I was a bit curious whether it was right that he “only talks about the weather”, as people claimed on Facebook. And yep, he does. =;-) But hey, with this amazing weather that was absolutely allowed. And how should he know this kind of weather since he moved to Oslo? =;-) But naah, that was not the only thing he talked about. He also wondered about how Ozzy would pronounce Rått og Råde (well – he didn’t…), asked if a-ha fought on stage the day before, and tried to remember whether or not he had ever played soccer on the field where the stage now stood. Or at least that’s what I understood. Who knows what he actually said… =;-)
Anyway. He started out with lots of songs from Monkey Do but played a few songs from Nice for a change as well. Here’s the setlist: Be careful what you wish for, The game, I don’t mind, Songs about God, The subpoena girl, Nice for a change, Friday nights, Some call that love, Oh life, Sneakin’ up.
As I wrote, it took a few songs for the band to warm up. The sound wasn’t too good in the beginning, the guitars were out of tune (because of the sun), but it got better and better. But, to not be the blind and deaf fan – there were quite a few wrong notes and chords throughout the set, and nobody would have noticed some sheets with lyrics behind the monitors… better than “la la la” in every second song, to be honest. =;-)
All in all, the concert was really nice. I wasn’t amazed though – this might be due to the surroundings, because Uncle Deadly looked kinda “lost” on the enormous stage, with so few people in front of it. It might have been different on the second stage, or at a club show. I think Geir’s solo stuff would work better there – or maybe it’s just some really great music to listen to at home and just not made to be played live. Not sure. Would be a pity though, ’cause I think Geir could grow into that frontman position. Let’s see if he’ll get that chance. =:-)