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20.04.2011 WWE RAW (Salzburgarena, Salzburg)

Saturday, May 12th, 2012
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Meine letzte WWE-Liveveranstaltung ist gerade mal ein halbes Jahr her; das war mein erstes Live-Event seit Ewigkeiten und dementsprechend toll und eindrucksvoll! Aber: Es war eine Show des Smackdown-Brands, den ich kaum verfolge und der zurzeit ja doch mit relativ wenig großen Stars auskommen muss. Daher hatte ich die aktuelle Tour eigentlich schon abgehakt, denn das brauchte ich jetzt nicht gleich noch einmal. Obwohl… eine RAW-Show wäre natürlich toll…

Kurzfristig ergab es sich, dass ich am Donnerstag nach Österreich musste. Und wenn ich eh durch Salzburg fahre, dann kann ich natürlich auch einfach einen Tag früher hin und die WrestleMania Revenge Tour mitnehmen! Tickets gab es noch zu Genüge, und so machte ich mich auf die Reise.

An der Salzburgarena angekommen wunderte ich mich erst mal, wie klein die Halle war – deutlich kleiner als die SAP-Arena in Mannheim! Richtig “familiär”, und man hatte von überall das Gefühl, richtig nah am Geschehen dran zu sein. Klasse! Ausverkauft war die Halle allerdings bei weitem nicht. Selbst unten rund um den Ring waren noch Plätze unbesetzt, und oben auf den Rängen blieben ganze Blöcke leer. Wirklich schade, aber ich vermute, dass das an den doch recht happigen Ticketpreisen lag.

Am Einlass war ich überrascht über die strengen Kontrollen. Fotoapparate waren absolut tabu, und die Taschen wurde gründlichst durchsucht. Aber man hat ja nicht umsonst Konzerterfahrung… In der Halle selbst interessierten die Fotoapparate dann aber wiederum niemanden mehr, und man konnte jederzeit ungestört knipsen und filmen. Ein wenig inkonsequent – aber warum soll man den Zuschauern auch das Fotografieren verbieten?

Kurz nach acht ging das Licht aus und der Ringsprecher betrat den Ring, um das erste Match anzukündigen. Und dann… stand er minutenlang verlegen im Ring herum und wartete darauf, dass die Musik abgespielt wurde. Das klappte aber offenbar nicht! Irgendwann startete dann zumindest die Lichtshow (Kommentar: “Oh, at least we got lights now!”), und nach einiger weiterer Verwirrung kam John Morrison ohne Musik zum Ring. Sein Gegner: Dolph Ziggler! Auf halbem Weg zum Ring klappte es dann auch mit seiner Musik, und den Rest des Abends blieben wir von technischen Pannen verschont. Das Match war ein toller und langer Opener, der sehr schön anzusehen war. Es ging zwar auch einiges daneben (was man in live und relativ nah dran sehr viel deutlicher mitbekommt als im Fernsehen), aber die Athletik der beiden ist beeindruckend. Nach mehreren Starship-Pain-Ansätzen schaffte es Morrison dann schließlich, Ziggler zu besiegen.

Als nächstes stand ein Tag-Team-Match auf dem Programm: Die Uso-Brothers gegen Santino Marella und Vladimir Kozlov, begleitet von Tamina. Auch dieses Match war unterhaltsam, wenn auch – wenig überraschend – auf einem ganz anderen Niveau als der Opener. Am Ende schaffte Marella nach seiner Cobra den Pin.

Danach eine Überraschung: Der erste Protagonist des nächsten Matches war kein Geringerer als William Regal! Die Reaktion auf ihn war allerdings sehr verhalten. Ich muss gestehen, ich war mir selbst unsicher, ob er nun gerade Heel oder Face ist, aber um mich rum fielen Sätze wie “Ich kenn den gar nicht?!” Sein Gegner war allerdings allen bekannt, und Evan Bourne war natürlich der klare Publikumsliebling im folgenden Match. Nach den ersten paar Aktionen von Bourne erwartete ich schon das Match des Abends – es entwickelte sich aber leider eher zum Gegenteil. Außer Schlägen und Tritten gab es fast nichts zu sehen, und Bournes Selling bestand größtenteils darin, möglichst viel und möglichst hoch in die Luft zu spucken. Keine Ahnung, wer von den beiden die “Schuld” am schlechten Match hatte, aber ich empfand den Airbourne und darauffolgenden Pin dann doch ein wenig als Erlösung…

Weiter ging es mit Ted DiBiase gegen Mark Henry. Offenbar ein Lückenfüller? Denn Wrestling gab es eigentlich nicht zu sehen… Ted DiBiase war köstlich in seiner Rolle als feiger Heel, der nicht in den Ring will und stattdessen das Publikum beschimpft. Mark Henry wurde von einem Teil des Publikums bejubelt, von einem überraschend großen Teil jedoch auch ausgebuht. Beruhigend, dass nicht nur ich ihn als 2-Kubikmeter-Schlaftablette empfinde… Wie dem auch sei, das “Match” endete – fast bevor es überhaupt angefangen hatte – damit, dass DiBiase Henry eine Ohrfeige verpasste und dieser ihn dann nach einem Slam pinnte.

Vor der Pause stand noch Highflying auf dem Programm: Primo Colon gegen Sin Cara. Ich gestehe, dass mir Primo nicht wirklich etwas sagt – und die Reaktion in der Halle war genauso mau. Genauer gesagt gab es überhaupt keine Reaktion auf seinen Einzug… Im Ring angekommen schnappte Primo sich ein Mikro und erklärte, dass Österreich ihn gefälligst würdigen solle, aber auch das brachte nicht wirklich eine Reaktion hervor. Ehrlich gesagt konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, warum gerade Primo vor seinem Match eine Promo hielt? Sin Cara wurde dann, obwohl er ja noch nicht wirklich etabliert ist, vom Publikum gefeiert, und das Match war definitiv ein Highlight. Viel Highflying-Action natürlich! Auch wenn auch hier einige Aktionen unsauber durchgeführt waren und man klar sehen konnte, wie Aktionen, die völlig ins Leere gingen, als Treffer verkauft wurden. Und dennoch: eindrucksvoll! Natürlich konnte am Ende Sin Cara den Sieg einfahren.

Nach diesem Match ging es in die Pause, die sehr kurz gehalten wurde. Vermutlich deshalb, weil es sowieso nur einen einzigen Merchandise-Stand gab (was mich sehr gewundert hat), an dem zudem nur sehr wenige Artikel zu erwerben waren. Darunter T-Shirts, bei denen man erst mal raten musste, welchen Superstar sie wohl bewerben sollen… (Meine Vermutung war HHH und Undertaker, aber ohne Garantie.)

Weiter ging es dann mit dem unvermeidlichen Diven-Match, diesmal als Tag-Team-Action. Maryse und Alicia Fox auf der einen Seite standen Natalya und Eve Torres gegenüber. Wie zu erwarten bekamen wir ein wildes Haarezerren zu sehen, sowie Diven, die es nicht mal hinbekommen, sich richtig einzuwechseln oder elegant aus dem Ring zu rollen. Aber für die männlichen Besucher war es sicherlich ein Augenschmaus. Und überraschenderweise wurde das Diven-Match genauso abgefeiert wie die restliche Show! Siegreich waren – natürlich – die Face-Diven Natalya und Eve Torres.

Nun war es Zeit für ein Titelmatch, denn Sheamus musste seinen US-Title gegen Daniel Bryan aufs Spiel setzen. Ein richtig gutes Match, das Sheamus nach einem Tritt gegen Bryans Kopf für sich entscheiden konnte. Meiner Meinung nach war dieses Match das “echteste” des Abends, denn die Aktionen saßen und trafen. Und an Sheamus roten Flecken konnte man auch genau sehen, wo Bryans Chops ihn getroffen hatten. Sehr interessant fand ich hier die Position des Publikums, denn Sheamus bekam weitaus mehr Zuspruch, als man für einen Heel erwarten konnte. Natürlich wurden die Aktionen von Bryan stärker bejubelt; aber es gab mehrfach Sheamus-Sprechchöre, und auch er erntete Applaus für seine Aktionen. Völlig zurecht, wie ich finde!

Und schon wurde der Main Event des Abends angekündigt – sehr schade, denn ich hätte gerne zwei Einzelmatches gesehen, anstatt dass alle Main-Eventer in einem Kampf “verbraten” werden. Aber wir bekamen stattdessen ein Tag-Team-Match. The Miz (natürlich mit Alex Riley) war der erste, der heraus kam. Er schnappte sich gleich ein Mikro und erklärte… ganz… langsam… damit… wir… ihn… auch… verstehen… (äh ja, ich schreib dann mal normal weiter, okay? ;-)), dass er ja der Champion sei und sich aussuchen könne, wann und wie er antritt, und ob alleine oder als Tag-Team oder im Triple-Threat-Match, in jedem Fall werde er gewinnen, denn er sei nun mal der Champion und überhaupt. Für seine Catch-Phrase erwartete er dann völlige Stille – die er natürlich trotz einem “dirigierenden” Riley nicht bekam. Awesome ist er trotzdem! Als nächstes kam CM Punk zum Ring. Und ich ganz persönlich fand es wunderbar zu sehen, wieviel Spaß derweil die Herren im Ring hatten… Miz funktionierte kurzerhand seinen Championship-Gürtel zur Luftgitarre um und sang lauthals mit (übrigens auch noch, als später Randy Ortons Musik erklang), und als CM Punk im Ring angekommen war, mussten erst mal beide die Seile testen und liefen kreuz und quer durch den Ring. Als Riley auch noch mitspielen wollte, wurde ihnen das aber offenbar zu kompliziert. 😉 Als letzter kam dann noch John Cena zum Ring – natürlich zu ohrenbetäubendem Jubel. Cena warf Kappe und T-Shirt ins Publikum, da konnten Miz und CM Punk natürlich nicht nachstehen; allerdings wurden deren beide T-Shirts von Alex Riley gefangen, der sich freute wie ein Schneekönig. Tatsächlich folgte dann auch noch ein Match! Aber… äh ja, also… da stand Miz vor mir im Ring! Ich war also irgendwie abgelenkt, uhem. Jedenfalls wurde Riley nach mehrfachem Eingreifen aus der Halle geschmissen. Es gab einen Superplex vom dritten Seil von Orton gegen Miz und als Revanche ein Skullcrushing Finale von Miz gegen Orton. Irgendwann ging der Ringrichter KO, Orton wollte CM Punk den Punt verpassen, was Miz aber verhindern konnte. Plötzlich war Riley wieder im Ring, hatte aber keine Chance gegen den plötzlich wiederauferstandenen Cena und den unverwundbaren Orton, und dann war der Ringrichter wieder wach und zählte den Pin. Warum plötzlich ein Schuh in die Luft flog und der Ringrichter nachher auf Socken nach hinten lief, wurde mir zwar nicht klar – aber wie erwartet konnten Cena und Orton den Sieg einfahren.

Die beiden ließen sich dann noch ein wenig feiern – allerdings wirklich nur ein wenig, ich hätte da doch erwartet, dass auch ein paar Autogramme geschrieben werden! Aber das passierte gar nicht. Und es zeigte sich, warum man nicht Fan der Heels sein sollte, denn Miz und CM Punk waren nach dem Match einfach plötzlich weg. Schade!

Dennoch insgesamt ein tolles Erlebnis! Für mich kein Vergleich zur Smackdown-Houseshow im November; einerseits aufgrund des doch sehr viel größeren Star-Aufgebots, andererseits auch durch die kleinere Halle und damit das Gefühl, so richtig nah dran an der Action zu sein. Nächstes Mal also wieder RAW, und gerne auch wieder eine kleine Halle!

13.11.2010 WWE SmackDown (SAP-Arena, Mannheim)

Saturday, May 12th, 2012
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Die WWE war mal wieder in Deutschland, und ich… sollte wohl ein wenig ausholen, denn sonst wird sich dieser Bericht vermutlich ganz schön wunderlich anhören. Ich habe die WWE – oder genauer gesagt die WWF – bisher zweimal live gesehen: 1994 in Frankfurt und 1999 in Texas. Das ist also schon “ein wenig” her… Mittendrin habe ich mich jahrelang überhaupt nicht mehr für Wrestling interessiert und bin erst Anfang dieses Jahres wieder “eingestiegen”. Und jetzt war die WWE also in Mannheim – und nu ja, wenn es sich anbietet, dann guckt man sich das doch mal wieder an!

Mittlerweile bin ich “Konzertjunkie” und große Veranstaltungshallen gewöhnt – 1994 war ich zum allerersten Mal in so einer großen Halle und fand sie gigantisch. Die SAP-Arena im Vergleich dazu fand ich jetzt doch eher… familiär. Keine Ahnung, ob ich da falsche Maßstäbe ansetze (durchaus möglich), aber obwohl ich ziemlich weit oben saß, kam mir das sehr viel näher vor als “damals”. Ausverkauft war es nicht, aber schon einigermaßen gut gefüllt, nur die Oberränge waren eher spärlich besetzt. Die Reaktionen des Publikums fand ich durchaus eindrucksvoll – auch da kann ich leider nicht einschätzen, ob das verhältnismäßig laut oder leise war, aber da ich Wrestling mittlerweile doch eher mit einem Grinsen im Gesicht verfolge und nicht (mehr) wirklich ernstnehmen kann, fand ich es echt klasse, wie das Publikum insgesamt mitgegangen ist. Und im Gegensatz zu einem Konzert kriegt man bei einer Wrestlingveranstaltung ja auch viel mehr davon mit, was das Publikum so macht – ohne laute Musik nebenbei.

Vorher hatte ich mich gefragt, wie wohl der “gemeine Wrestlingfan” heutzutage so aussieht. Das frage ich mich immer noch – denn das Publikum war total gemischt. Von fünf bis fünzig alles dabei, Männlein wie Weiblein, logischerweise recht viele Amis.

Los ging’s um Punkt sieben mit MVP gegen Tyler Reks – für mich eher eine uninteressante Begegnung. Mit den beiden kann ich nicht wirklich etwas anfangen, und so konnte ich zuerst mal die Atmosphäre analysieren. Zu Beginn hatte ich bei den MVP-Chants ja noch das Gefühl, dass die von WWE-Seite aus gestartet wurden, so “Anklatscher”-mäßig – aber dafür war’s dann später doch teilweise zu ruhig, und es kamen immer von den verschiedensten Leuten Initiativen. Aber allein die Tatsache, wie wirklich jede Aktion von MVP bejubelt, alles von Reks dagegen ausgebuht wurde… Wie im Fernsehen, nur lauter! Ich muss allerdings sagen, dass ich das Ganze zwar amüsant und lustig fand, aber doch ein wenig nachdenklich wurde, wie denn der Abend insgesamt verlaufen würde – denn insgesamt wirkte mir alles doch zu sehr nach Theater. Im Fernsehen ist es einfach echter – bzw. der “Echtheitsdetektor” ist sowieso runtergeschraubt, weil es ja eben Fernsehen ist.

Weiter ging’s mit Drew McIntyre vs. Finlay. Fin-wer? Hrmpf, da meldeten sich meine zehn Jahre WWE/WWF-Pause – oh, oder wohl doch eher mein damaliger WCW-Boykott, verrät mir Wikipedia. Jedenfalls schien er beliebt zu sein, und das Match war nett, wenn auch das Ende ein wenig verwirrend war, wenn man nicht wusste, was da auf einmal für ein Ding im Ring rumlag.

Aber da ich ja sowieso seit meinem “Wiedereinstieg” fast ausschließlich RAW sehe und SmackDown eher marginal verfolge, war mir durchaus bewusst, dass ich einige der Athleten gar nicht kennen würde. Beim nächsten Match war das aber kein Problem – denn da ging es four-way um den Intercontinental-Title: Kaval, Cody Rhodes, Kofi Kingston und Dolph Ziggler. Ein Match mit wenig Spannung (da ja klar war, dass Ziggler seinen Titel verteidigen würde), aber sehr nett anzuschauen. Das war dann auch langsam der Zeitpunkt, wo ich ein bisschen vom “Theater-Feeling” wegkam und das Geschehen im Ring einigermaßen ernstnehmen konnte.

Danach kam dann aber das erwartete Match mit den großen Fragezeichen. Chris Masters gegen Chavo Guerrero. Hinter mir sind bei der Ankündigung von Masters einige komplett ausgeflippt, und Guerrero wurde ordentlich ausgebuht, es ging also wohl (zum Glück) nur mir so, dass ich keinen der beiden kannte. =;-)

Im Anschluss wurde ein 6-Mann-Tag-Team-Match angekündigt. Häh – sechs Mann? Die werden doch nicht Bret Hart in den Ring stellen…? Aber zuerst wurden The Nexus angekündigt – und als Justin Gabriel, David Otunga und Husky Harris herauskamen, stand die Halle zum ersten Mal so richtig Kopf. Wobei sich das Publikum offensichtlich nicht zwischen Buhen und Jubeln entscheiden konnte… Und dann ihre Gegner: Die Hart Dynasty und Hall of Famer Bret Hart! Oha… sie tun es also doch? Hmm. Also, 1994 war Bret Hart DER Grund, warum ich das unbedingt live sehen musste, und eines der wenigen Bilder, die mir von damals noch im Kopf sind, ist sein Einzug. Diesmal fand ich es doch eher unbeeindruckend. Der Jubel war nicht größer als beim Nexus (nur positiver natürlich), und nu ja – es tut schon ein wenig weh, ihn langsam zum Ring wackeln zu sehen. Irgendwie war ich froh, weit weg zu sitzen und ihn nur aus der Ferne zu sehen, denn Legenden soll man nicht zerstören. Vor allem nicht, wenn sie sich selbst zerstören. =:-( Aber genug geunkt – das Match war gut, Brets Aktionen passten, und natürlich gewann Bret mit dem Sharpshooter. Schon wieder ein total überraschendes Ende… Etwas irritierend waren nur die mehrfach aufkommenden “Ausziehen!”-Rufe. Die sich bei genauerem Hinhören als “Husky”-Rufe entpuppten. Ups, ich bin wohl doch ein wenig an Konzerte und Konzertpublikum gewöhnt. =;-)

Ohne irgendeine Ankündigung ging es danach in die Pause – das fand ich seltsam, zumal die Pause dann auch genauso plötzlich wieder zu Ende war. Wer noch draußen stand, hat aber nicht wirklich etwas verpasst… Zuerst wurden Spieler der Mannheimer Adler in den Ring geholt, die dann blöd rumstanden, während Kelly Kelly und Layla sich einen Tanzwettbewerb lieferten. Aha. Die Stimmung war total auf dem Siedepunkt (das ist doch der Punkt, bei dem Wasser gefriert, oder?). Kelly durfte dann als Special Referee im Ring bleiben, und Layla trat gegen Natalya an. Und als es eigentlich vorbei war, gab’s trotzdem noch eine kleine Schlägerei nachgeliefert, weil die Damen wohl nicht aus dem Ring wollten oder so. Nun ja. Wie man vermutlich merkt, bin ich totaler Fan des Damen-Wrestlings. *hüstel*

Aber dieser Fehltritt war dann schnell vergessen, denn es folgte das Match des Abends. Nicht unbedingt wrestlerisch, aber… das war Comedy pur. Und zwar in schöner Art und Weise, es war echt amüsant. Entertainment halt! Ein Tag-Team-Match: Auf der einen Seite Alberto del Rio und Jack Swagger (dazu sollte ich vermutlich noch sagen, dass ich von seinem Begleitvogel bisher nur gelesen und ihn nie gesehen habe – aber hey, das ist ja wohl total DaDa *rofl*), auf der anderen Edge (mit dem wohl lautesten Empfang des ganzen Abends!) und Rey Mysterio. Das Match war irgendwie nebensächlich, aber die ganze Stimmung und Show…: Der Vogel. Edge, der sich vor Beginn den Schal von del Rio schnappte und damit rumspielte. Die sich ständig abwechselnden “Spear”- und “619”-Chants, egal in welcher Situation (besonders amüsant z.B., als Mysterio mutterseelenallein und gegnerlos im Ring stand und lauthals ein 619 gefordert wurde – na, dann mach mal! *lol*). Und klar, natürlich gab es am Ende sowohl 619 als auch Spear. Und weil einmal nicht reicht, musste der Vogel auch noch dran glauben. Hach ja. Doch, es war unterhaltsam, so blöd es auch – im Nachhinein betrachtet – klingen mag.

Nach dem Match ergriff Mysterio kurz das Wort, um an den Todestag von Eddie Guerrero zu erinnern. Dies war die einzige “Promo” am ganzen Abend – das verwunderte mich ein wenig. Eigentlich hätte ich erwartet, dass es da mehr zu hören gibt… Zumal man ja in Berichten immer wieder davon liest, was z.B. Miz in Europa so alles von sich gibt. Aber tja, Miz treibt sich ja in anderen Ländern rum… *grmbl*

Egal. In Folge wurde das letzte Match angekündigt. An Kane im Mainevent konnte ich mich noch erinnern, aber wer war denn noch als Gegner übrig…? Hmm… Big Show? BIG SHOW??? Die wollen Kane vs. Big Show im Mainevent bringen? Äääh… tja. Wollten sie nicht nur, taten sie auch. Was in meinen Augen den Abend echt abwertete. OK, immerhin haben sie das “Steh-Wrestling” so übertrieben dargestellt, dass man es schon wieder als ironisch und daher irgendwo einfallsreich abtun könnte (Big Show und Kane standen sich bestimmt fünf Minuten lang gegenüber, ohne irgendetwas zu tun), aber nee… ein ordentlicher Mainevent sieht echt anders aus. Nun ja, immerhin durften (bzw. mussten) am Ende so gut wie alle noch mal raus – erst griffen Nexus ein, sodass das Match abgebrochen wurde, dann eilten die Heels Nexus zur Hilfe und dann räumten – total überraschenderweise natürlich *g* – die Faces auf, feierten am Ende mit den Fans und schrieben noch Autogramme.

Abschließend kann ich eigentlich nur sagen: War nett gewesen! =:-) Sicher nichts, was ich ständig brauche, und Fernsehen ist dann doch spannender als echt. (Was ja an sich eine total kranke Aussage ist… aber außer Nexus ganz am Ende gab’s halt echt nichts, was mich auch nur ansatzweise überrascht hätte.) Aber es war schon ein Erlebnis, mal wieder live dabei zu sein – und bis zum nächsten Mal wird’s sicher nicht wieder elfeinhalb Jahre dauern!

Gampel 2011

Saturday, February 25th, 2012
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Toll war’s am Gampel 2011! Ein kleiner Rückblick:

Concert summary 2011

Saturday, December 31st, 2011

It’s the end of December! So it’s time for another “concerts of the year” blog entry, looking back at all concerts of 2011! And a little outlook on 2012 of course…

Let’s start with the statistics: I saw 49 concerts this year – less than I had expected before I counted, but still quite a lot. Count in the literature reading (of a rock musician *uhem*), the four Sonny musicals and one WWE event, and I’m at an average of more than one concert/event per week again… *argh* No wonder I was kinda tired of concerts and especially festivals a few times this year!

Yep, especially festivals: I attended 10 festivals this year, one in early June (Rock im Park), on in mid June (Southside), and the rest in the seven weeks from mid July until early September. OK, I only attended one day for half of the festivals, but that still leaves five full festivals with LOTS of great music! And temperatures between 5°C and 30°C, thunderstorms and waterfalls, mud, and sunburn as well.

For the first time, I “worked” as photographer at some of the festivals and spent the first three songs of each band in the aisle in front of the stage. It was fun, no doubt, but I found out it’s not really what I long to do. It’s nice once in a while, but I’ll rather concentrate on the music instead of taking pictures that I’ll never ever look at again (and that are too bad to make any money out of them – especially since I don’t plan to make money out of going to concerts instead of going there to enjoy the concerts!).

Of course, most of the concerts I saw this year where somehow related to Kaizers Orchestra – all in all, I saw them 20 times this year. *cough* That might sound boring, seeing one band over and over and over, but it’s not. I love their concerts, I can’t get enough, and for some reason I don’t get tired of seeing them. There were some weaker concerts of course, like the one in Gent or at Eier mit Speck, but then there were so many concerts where I had blinking hearts in my eyes after they went off and couldn’t stop smiling for hours afterwards. Hell, I was close to tears at Vega! Because of Kaizers, and because of the beautiful time I had with my tour- and travel companions. THANK YOU for the wonderful time!

Apart from Kaizers, I saw four concerts of Die Ärzte (ok, actually three were not Die Ärzte but Laternen-Joe, but… you know how it is), four of Itchy Poopzkid (including an amazing tour conclusion just a week ago), and four of Monsters of Liedermaching (and these four were all completely different).

The last years, I listed the “geographical dimensions” of my concert trips – that’s not really that impressive this year. I was traveling a lot, but not really that far… I guess the south-eastern point would be Wien or Graz, south-west would be Gampel (probably the best festival of the year! Even though Serengeti was also amazing, just way too cold and overshadowed by the shootings in Norway). North-west was Amsterdam and north-east probably Oslo, with Øya and the Spektrum concert.

Most impressive concerts? Hmm, that one’s always hard to answer. Especially since all concerts are so different… I already mentioned the Kaizers tour, and all in all, that’s probably my favorite. The most surprising concert for me this year was Fozzy in Copenhagen. Yes, in Copenhagen… I never traveled that far for a band I hadn’t seen live before. But it was SO SO SO worth it! They just blew me away. Newcomer of the year was definitely Kraftklub. I hadn’t heard about them before I saw them live at Serengeti, where I instantly fell in love with them. I saw them again at Mini Rock (another great festival I haven’t mentioned yet, but it should be mentioned because it started out as a tiny festival and has constantly grown over the years, without losing its great atmosphere) and then just a few weeks ago at a club show. The club show was so crowded it was hard to enjoy the concerts, but then, it was impossible to not enjoy it. They will make it big! No newcomer but someone I hadn’t noticed before is Wirtz – I saw him at Taubertal, was very impressed, loved his gig at Gampel as well and was a bit disappointed by his club show a few months later. But then, I didn’t know his songs well enough; I do love the album now that I have it. And finally, I must mention Xutos & Pontapés; a Portuguese band that actually played in Switzerland and Luxembourg this year, yay! Great concerts, and a great experience as well.

So, what’s coming up in 2012? Actually, I thought at a concert a few weeks ago (don’t remember which concert it was, it doesn’t really matter either): “OK, maybe I should cut back on concerts a bit next year; if I don’t see so many concerts, I might appreciate the ones I see even more.” Makes sense, right? Sounds like a plan, right?

Well, looking at my concert schedule for 2012 demolishes that plan, sort of. =;-) There’s already 31 concerts planned; 16 times Die Ärzte, 7 times Kaizers Orchestra (and they haven’t even announced their European tour yet…). Plus probably a few festivals – Mini Rock is pretty much set, Taubertal would be fun again as well, and the rest is up to the bands that will be playing.

Guess I will be busy next year as well. Happy 2012!

Mit on3 Tickets fürs Taubertal-Festival gewinnen!

Monday, August 8th, 2011
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TTF2011Am Wochenende steht endlich wieder das Taubertal-Festival an! Und wie immer sollte man sich das nicht entgehen lassen, wie ja auch schon berichtet. Tickets gesichert? Nein? Ausverkauft?

Kein Problem! Denn die on3-Festivalheimat verlost noch Tickets! Der on3-Festivalbus ist ja aus den letzten Jahren beim Taubertal bestens bekannt. Auch dieses Jahr wird es dort wieder Live-Sendungen geben; der Haupt-Fokus liegt diesmal allerdings auf der on3-Fotobox, wo Ihr Euch fotografieren lassen könnt. Die Fotos gibt’s nicht nur “in echt” zum Mitnehmen, sondern auch auf Facebook. Alle Infos dazu gibt’s bei der on3-Festivalheimat bei Facebook.

Und dank on3 könnt Ihr auch hier auf www.konzertjunkie.com Tickets gewinnen! Wir verlosen zwei Drei-Tages-Pässe (zweimal je einen) fürs Taubertal-Festival 2011. Um zu gewinnen, schicke bis Dienstag, 09.08.2011, 23:59 Uhr eine E-Mail an gewinnen@konzertjunkie.com mit Deinem Namen und Deiner Adresse. Unter allen Einsendern wird gelost, und die beiden glücklichen Gewinner werden am Mittwoch benachrichtigt – damit Ihr auch noch genug Zeit zum Packen habt. =;-)

Viel Glück – wir sehen uns in Rothenburg!

Update 10.08.2011: Das Gewinnspiel ist vorbei, und die beiden Gewinner wurden soeben benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch!
Ein dickes Sorry an alle, die diesmal kein Glück hatten. Vielleicht schafft Ihr es ja doch noch irgendwie zum Taubertal, ich drücke die Daumen!

The mystery of this summer

Wednesday, August 3rd, 2011

I finally solved the mystery of this summer. It was obvious all the time, it should have been apparent, but nobody put two and two together, it seems.

I know, everyone always rants about the weather. I’m the first in line there. But this year it was really, really awful! The summer started out just fine, with a sunny and warm spring – and that was it. Instead of summer, we got stuck somewhere between April and May, weather-wise. Lots of rain and cloudy skies. When the sun came out, it was actually quite nice, but it didn’t really get warm for more than two days in a row. At a festival ten days ago, it was so frickin’ cold that I wished I had brought my winter jacket.

So, what’s wrong with this summer?! The solution is simple. Let’s take you back to Southside festival in mid-June. The weather was terrible (which is not surprising, since the festival takes place during a time that is usually cold and rainy in Germany – right before the real summer starts). But: Kaizers Orchestra were playing there! And as everyone knows, the sun always comes out when Kaizers play! (And yes, this is actually true, I’ve seen it a number of times.)

And it happened at Southside festival as well. The weather got better right before Kaizers went on stage, and in the middle of their concert, the sun came out. And of course Janove started bragging about it: “See, we brought the sun with us from Norway, just for you. Aaah, don’t mention it, it’s nothing! You can keep it!” Boom, there we had it. Everybody was happy. Kaizers gave us the sun!

There were just two tiny details that nobody took into consideration back then:

1) Kaizers gave the sun away. Which meant they didn’t have it anymore afterwards. Which meant they were playing in almost constant rain for the rest of the summer… (The exception proves the rule, of course.)

2) Germany had the Norwegian sun from then on instead of the German one. And well… the summer was actually quite good for a Norwegian summer, right? Just that I personally would prefer a German summer, to be honest. (Or a Portuguese or whatever, as long as it is warm…)

So… bummer. Didn’t quite work out the way it was planned.

But the good news is: I promised right after that concert to bring the sun back to Norway for Øya festival. And that is only one week away now. So we just need to get through one more week of bad weather until the German sun can finally make it back here and give us a real summer. It’s about time!

Festivals 2011

Monday, May 30th, 2011
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Der Sommer steht vor der Tür (genauer gesagt schickt er schon seit ein paar Wochen die ersten Vorläufer vorbei, wie schön!), das heißt, es ist höchste Zeit, sich endlich mit den Sommerfestivals dieses Jahr zu beschäftigen und zu entscheiden, welche einen Besuch wert sind!

Letztes Jahr verbrachte ich neun Wochenende am Stück auf Festivals und Konzerten – das war schön, das machte Spaß, es war aber auch seeeeehr seeeeeehr anstrengend. Daher für dieses Jahr der Vorsatz: weniger Festivals! Das war anhand der ersten Bestätigungen der großen und kleineren Festivals nicht schwierig. Problem nur: Festivals haben es an sich, dass die Bands erst nach und nach angekündigt werden und das Line-Up sich daher immer mehr verbessert… Und das Resultat: Die Festivals dieses Jahr sind mindestens so vielversprechend wie letztes Jahr, und ich fürchtevermute, ich werde auch diesen Sommer wieder im Freien mit Krach auf den Ohren verbringen…

Also, hier mal (für mich und Euch) ein kleiner Überblick über die relevanten Festivals diesen Sommer!

Rock am Ring/Rock im Park, 3.-5. Juni

Los geht’s am Himmelfahrtswochenende mit Rock am Ring und Rock im Park. Hier fand ich das Line-Up zu Beginn sehr sehr schwach. Mittlerweile aber? Echt nicht übel! Von den Headlinern ist zwar nur System of a Down so richtig mein Fall, aber unter den kleineren Bands verstecken sich einige Perlen, so dass es einem ganz sicher nicht langweilig wird. Besonders stark ist natürlich der RiP-Samstag und RaR-Sonntag mit – für mich – durchgehend tollem Programm. So toll, dass ich sogar über eine Tageskarte nachdenke… System of a Down allein wären es schon wert, und dann noch DIESES Vorprogramm? Mal gucken. Auf jeden Fall war das hier schon mal ein schönes Beispiel dafür, wie ein Line-Up wachsen kann!

Southside/Hurricane, 17.-19. Juni

Ein wenig im Gegensatz dazu das Southside (und Hurricane) dieses Jahr. Hier treffen die Headliner (bis auf die Chemical Brothers) komplett meinen Geschmack, dafür ist bei den kleinen Bands eher wenig dabei, was mich anlockt. Natürlich Kaizers Orchestra, wegen denen ich auch hinfahren werde, aber sonst? Eher dürftig, finde ich. Und da ich ja insgesamt absolut kein Southside-Freund bin (Klartext? Okay: Das Southside ist das am schlechtesten organisierte Festival hierzulande, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis etwas Ernsthaftes passiert, denn es gibt einfach kein Sicherheitskonzept. Siehe hier.), wird es daher bei mir nur der eine Tag werden, nämlich der Samstag. An dem natürlich die Chemical Brothers Headliner sind. Kashmir spielen am gleichen Tag – und zwar parallel zu Kaizers. Juchhe. Na ja, Southside halt. =;-)

Rock a Field, 26. Juni

Vom Rock-a-Field-Festival in Luxemburg hatte ich bisher noch nie gehört. Dieses Mal wurde ich darauf aufmerksam, weil Bullet for my Valentine dort spielen. Und woah, was ist denn das für ein Line-Up? Für EINEN Tag? Nicht schlecht, echt nicht schlecht. Die Gefahr ist natürlich, dass sich die Auftrittszeiten überschneiden und man nur die Hälfte der Bands zu sehen bekommt, aber auch das wäre noch die Anfahrt wert. Nur schade, dass es ein Sonntag ist, ein Samstag wäre praktischer; dennoch glaube ich, das kann ich mir nicht entgehen lassen!

Sonnenrot, 15.-16. Juli

Im Juli geht es dann weiter mit dem Sonnenrot. Das Line-Up des letzten Jahres war unglaublich stark – daher ist klar, dass das kaum getoppt werden kann. Bisher fehlen im Programm noch ein Headliner und ein Co-Headliner; daher ist es schwer, das diesjährige Line-Up wirklich zu beurteilen. Der erste Blick ist jedoch nicht allzu vielversprechend, zumindest was die Bands angeht. Bis auf wenige “Feier-Bands” wie Bonaparte, Russkaja und die Ting Tings (und natürlich Kettcar, für diejenigen, die mit denen etwas anfangen können – da gehöre ich nicht dazu), ist es doch eher durchwachsen. Was aber nichts heißen muss – ich habe das Sonnenrot letztes Jahr sehr positiv empfunden, da die ganze Atmosphäre sehr schön war und man wunderbar neue Bands kennenlernen konnte. Und genau DAS geht ja nur, wenn man die Bands nicht schon alle kennt!

Happiness, 15.-16. Juli

Am selben Wochenende wie das Sonnenrot findet in Schwann bei Pforzheim das Happiness-Festival statt. Die beiden Festivals sind natürlich nicht zu vergleichen, da das Happiness doch sehr viel kleiner ist. Wobei sie sich mit Sum 41 dieses Jahr aber auch einen ziemlich hochkarätigen Headliner geangelt haben! Für mich sind natürlich Disco Ensemble der Grund, da hinzuwollen, und dazu gibt’s noch Yakuzi und eine Handvoll weiterer namhafter Bands. Sehr sehr vielversprechend! Leider ist bei solch lokalen Festivals immer ein wenig die Gefahr, dass die Dorfjugend aufläuft und Alkohol viel wichtiger ist als die Musik. Mal sehen. Einmal war ich bisher dort, das war vom Programm super und vom Publikum durchaus machbar, wenn auch nicht perfekt. Ich bin gespannt, wie es sich mittlerweile entwickelt hat.

Slottsfjell, 14.-16. Juli

Und gleich noch ein Festival am selben Wochenende: das Slottsfjell-Festival in Norwegen. Ich war vor zwei Jahren dort, und das Festival ist wunderschön. Für Norwegen sehr groß, für deutsche Verhältnisse ist das aber immer noch sehr familiär. Dazu aber richtig professionell aufgezogen, was man bei kleineren norwegischen Festivals nicht immer behaupten kann. Aber es passt alles: die Lage, die Organisation, das Publikum, die Verkehrsanbindung – nur das Programm, das passt für mich dieses Jahr leider gar nicht. Kaizers Orchestra sind die einzige Band des Festivals, die mich interessiert – die spielen dafür aber auch gleich zweimal, einmal als Headliner, einmal ein “Privatkonzert” für ein Handvoll Ticketgewinner. Nettes Konzept, aber das restliche Programm reißt das leider nicht raus. =:-( Na ja, nächstes Jahr dann vielleicht wieder?

Eier mit Speck, 29.-31. Juli

Wo wir schon bei Kaizers Orchestra sind: Die spielen auch beim Eier mit Speck-Festival in Viersen. Den Namen kannte ich (den vergisst man ja nicht, wenn man ihn mal gehört hat *g*), sonst hatte ich mich mit dem Festival noch nie beschäftigt. Aber ein Blick aufs Line-Up sagt: nicht unspannend! Natürlich kann man hier kein 1A-Line-Up erwarten (ich meine, Kaizers sind Headliner =;-)), aber für ein kleines Festival kann sich das durchaus sehen lassen. Neben ein paar altbekannten Bands sind einige dabei, von denen man mal den Namen gehört hat, aber sonst noch nichts – ich erwarte hier also ein schönes “Neuentdeckungs-Festival”. Das werde ich mir sicher nicht entgehen lassen! Ich muss mich nur noch zwischen einem Tag und dem ganzen Festival entscheiden…

Mini-Rock-Festival, 5.-6. August

Das Mini-Rock hat sich im letzten Jahr zum “Mindestens Medium wenn nicht fast schon Maxi”-Rock entwickelt, ist dabei aber geblieben wie es war – sehr positiv! Dieses Jahr zeigte sich dann, dass sie den Stand vom letzten Jahr wohl nicht halten könnten. Kein Wunder, Fettes Brot als Headliner waren schon eine Nummer, die sich nicht leicht wiederholen lässt! Daher habe ich sehr skeptisch aufs Line-Up geschaut und hatte das Festival für dieses Jahr innerlich schon abgehakt. Nachdem nun aber noch Disco Ensemble und die Monsters of Liedermaching bestätigt wurden, wendete sich das Blatt… und hey, La Vela Puerca sind auch dabei, sowie ein ganzer Haufen “oh den Namen kenne ich, die wollte ich immer schon mal angucken”-Bands. Also, beide Daumen nach oben, und dabei werden sie noch ganz fest gedrückt, dass das Festival auch ohne einen Headliner wie Fettes Brot das Niveau halten kann!

Prima leben und stereo, 5.-6. August

Einziges Problemchen für mich mit dem Mini-Rock: Am selben Wochenende spielen Kaizers Orchestra in Freising bei München beim Prima leben und stereo. Von dem Festival hatte ich vorher noch nie etwas gehört, und ich muss auch gestehen, dass ich beim Line-Up mehr Fragezeichen vor Augen habe als sonst etwas. Aber auch hier gilt: Kann man nicht mit z.B. dem Mini-Rock vergleichen, da das ein völlig anderes Level ist. Mein Gefühl sagt, dass das hier wohl ein schönes, familiäres, kleines Alternativ-Festival ist. Und zwar mit Kaizers als Headliner. Was will man mehr? Also, außer Sonnenschein und guter Laune an dem Wochenende, versteht sich. =:-)

Taubertal/Open Flair/Rocco del Schlacko, 11.-14. August

Mitte August dann DAS Festivalwochenende des Jahres. Ich verwende das Taubertal jetzt einfach als Synonym für Taubertal, Open Flair und Rocco del Schlacko, obwohl sich das Line-Up der drei Festivals natürlich geringfügig unterscheidet. Das Rocco ist klar “abgeschlagen” mit weniger Bands (dafür ist es aber auch kleiner und billiger), das Open Flair hat noch ein paar Extra-Schmankerl (wie die Busters), und das Taubertal – nun ja, das ist halt das Taubertal und damit eh immer toll. =:-) Und das Line-Up? Nun ja. Draufgucken, staunen, jubeln sag ich da nur! Für mich sind wahnsinnig viele Bands dabei, die ich unbedingt sehen will. Jetzt muss ich mich nur noch für eins der drei Festivals entscheiden… wobei das Taubertal natürlich klar vorne liegt, denn: Es ist halt das Taubertal!

Open Air Gampel, 18.-21. August
Das Open Air Gampel hatte ich bisher kaum auf dem Schirm, und es ist ja auch von Süddeutschland aus nicht gerade “um die Ecke”. Das Line-Up macht die Reise allerdings wert! The Offsping und die Guano Apes sind Bands, die ich sonst noch nirgends im diesjährigen Festival-Line-Up gelesen habe, und zusätzlich gibt es noch NoFX, Skunk Anansie, Chemical Brothers, Simple Plan, Seeed und die Baseballs – von den “kleinen” Highlights, allen voran natürlich Kaizers Orchestra, aber auch Katzenjammer und Russkaja, mal ganz abgesehen. Und Schweizer Festivals sind ja sowieso immer was Tolles, ganz grundsätzlich.

Rått & Råde, 1.-3. September

Mein letztes Sommerfestival 2010 war das Rått & Råde in Stavanger, ein tolles Erlebnis. Dieses Jahr werden Kaizers dort spielen. Das restliche Programm ist zurzeit noch ziemlich unklar… ich hoffe aber auf ein paar richtig tolle Ergänzungen, denn da würde ich gerne wieder hin. Mal sehen, was sich ergibt.

Vermutlich habe ich jetzt noch das ein oder andere Festival vergessen und übersehen, was ich dieses Jahr erwähnenswert finde – das wird dann einfach im Nachhinein ergänzt. Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar! Fakt ist aber auf jeden Fall: Das wird ein lauter und anstrengender Sommer! Ich freu mich drauf! =:-)

UN-Hauptquartier

Monday, May 30th, 2011
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Ich vermute, dass die Lösung für das Gewinnspiel “UN-Hauptquartier” lautet.

Und wenn mir dann noch jemand verrät, was das für ein Gewinnspiel ist…?!?

Zugriffslogs

 

Edit: Ah ja, gefunden. Na, da war meine Antwort doch richtig. =;-)
Wer wird Millionär

Three weeks of Violeta!

Sunday, May 1st, 2011

One band, two weeks, three off-days. Four friends! An average five hours of sleep… Nine countries, 14 concerts, 6400 kilometers. Uncountable fond memories!

Each tour holds special moments, tiny details, funny occurrences that will be remembered. The memories of the concerts fade, but there are a few things that are extraordinary. Those are the memories I’d tell my grand children or write them in “The memoirs of a concert junkie” (if there ever was something like that).

And as these moments are the ones that I want to remember, I need to write them down. I have no clue if they make sense for anyone who wasn’t there, but they do for me. And I’m sure I forgot a lot, but here are some special moments – ordered rather randomly:

  • First concert of the tour. The first support band is just done. I check my mobile – a new message: “Congratulations! You’ve been elected!” Elected? What? Why? Oh wait… this other band I work for. More responsibility! More work! Yay… ARGH! But well… two and a half weeks with Kaizers now. Let’s worry about the rest afterwards…
  • The Norwegian voice of my GPS. “Sving din hammer – NÅ!”
  • Worst timing ever: “Help, we don’t get in!” – “Not now!!!” Uuuh, okay, we can talk after the concert then… *lol* (And of course we did get in. And even made it to the front row. *g*)
  • Handing out flyers… A lot of people didn’t want to take them, of course. However, a handful actually passed us and CAME BACK afterwards. “Oh, Kaizers? Yes, I’ll take a flyer after all!”
  • Tasting Violeta vodka in the middle of the night…
  • Arriving in Vienna at 7:15 pm after four hours of sleep and ten hours in the car. Checking in. At the concert at 8:05.
  • And then there was the Mac incident…
  • Cologne. The first breath-taking concert of the tour. If the frontman is crying, the audience did everything right.
  • “Sind Sie Frau Fuchss?” (No offense! It was just really funny… *lol* It was great meeting you, see you again soon!)
  • Stealing toilet paper in Vienna. I wasn’t even part of it, but the story itself is just incredibly funny. *g*
  • My first trip to the casino – and instead of losing 30 Euros as was the plan, I actually won 30. Makes a plus of 60! (And still I didn’t have the slightest problem staying away from the casino on the ferry. *g*)
  • Watching WrestleMania on a tiny screen in the car between Vienna and Munich.
  • Schorndorf. Seemed like nobody in the audience knew the band. During the last song, Bak et halleluja, I looked around and saw smiling faces everywhere – no, not smiling, gleaming. Incredible!
  • “The best song was the one where Frankenstein was screaming into the megaphone!”
  • Sightseeing in Berlin at 2 am. “Let’s walk over to O2 World. You MUST see O2 World!” And of course, stopping at the wall afterwards.
  • Speed-shopping in Svinesund, on the way to Oslo, last concert of the tour. “You’ll get a can of sweets and something we can turn into a crowbar, we’ll find a baby body and markers. Let’s meet here in… five minutes?” We made it! =:-D
  • There’s still gaffa on my netbook!
  • Getting to the after show party after the Oslo concert. First thought: “Urgh, I don’t want to be here!”. Second thought: “Alcohol! That might help!” And then Kaizers went on stage, sang Mr. Kaizer, hans Constanze og meg, and we were standing arm in arm, singing along, concluding the tour. Afterwards, the party was just the party we had hoped for…
  • Copenhagen, the last “real” concert of the tour, because Oslo was so much bigger and I was tweeting during the concert. Front row, last song “Die Polizei”, standing arm in arm singing along… and Janove’s expression when he saw us.
  • Two weeks of spring. In March and April… =:-D

Thanks so much to all of you who were part of this tour! Most of all my travel comrades, of course, and everybody I met up with at the concerts. Thank you for the amazing time! And also a huge thanks and big smile for everyone who walked up to me during the concerts and said hi – we’ll meet again on the next tour.

Because yes, of course: There WILL be a next tour. And I will be there.

The four of us at the after show party in Oslo.

Concert summary 2010

Tuesday, December 28th, 2010

2010 is almost over – this means it’s time for my annual concert summary!

Let’s start with the numbers – which are surprisingly low, compared to other years: a total of 42 concerts (at least it’s a nice number *g*), nine of these were festivals. Not counting the festival appearances, I saw five Skambankt concerts and three concerts each of Katzenjammer, Monsters of Liedermaching and Kaizers Orchestra (if you count the promo gig in Zurich) – so it was a rather mixed year this time, without real tours of one artist/band!

Geographically, Zurich was probably the concert furthest south – or no, not true, Portugal was further south of course, and at the same time the westernmost concert of the year. Xutos & Pontapés in Èvora, yay! In the east, I didn’t make it out of Germany this year, but in the north, I again crossed the Arctic Circle for three Skambankt concerts.

Even though there weren’t that many concerts this year, I won’t mention all of them here now; that’s what the reports on www.konzertjunkie.de are for. But of course I’ll point out the highlights!

Guess the first highlight was the Dúné concert in Karlsruhe. I went there with little expectations, was shocked during the first few songs, and afterwards, I was so enthusiastic that I wanted to see them over and over again. Unfortunately it worked out only two more times this year: at Schlossgrabenfest in Darmstadt and at Sonnenrot in Munich – both were wonderful gigs that left me absolutely euphoric. And gnaah… I’ll miss their tour now in January, so I hope they’ll return soon!

The next highlight was of course the Kaizers tour, or rather the two concerts in Stavanger and Oslo. The concerts were nice, but not special (the Demoner tour raised the bar quite a bit there), but overall this was another great concert trip!

Next up were very impressive concerts of Pétur Ben and the Monsters of Liedermaching – I knew Pétur Ben from his gigs as support for Kaizers, but I hardly remembered anything about his show. When I arrived, I saw that there were chairs set up for the audience – what the heck? But it was simply amazing! Within minutes, I remembered all his songs, and his performance captured me completely (COMPLETELY!) . Wow! Similarly with Monsters… Actually, I didn’t really want to go, because I’d seen them before, right? And seeing and hearing the same things over and over again … is GREAT! Their shows are so much fun, every time!

A few days later I found out once more that it is a good idea to buy tickets in advance. Otherwise I don’t think I would have gone to see the Fettes Brot concert. ‘Cause I really didn’t feel like it; but then, I had a ticket, so I had to go. And I was flabbergasted! Just like later on this year after their festival concerts at Mini Rock and Taubertal. They were SO amazing – but now they’ll take a break, too bad… =:-(

Next up were two Katzenjammer concerts, including the last concert at the old Substage. Oh, the memories …

And then it was time for the festival season 2010! This year, I saw lots of festivals. I chose those festivals that had a great line-up and got a press accreditation for some of them; and of course, I went to Norway again! In Norway, I saw Kartfestivalen (with, among others, Skambankt and Jethro Tull) and Rått og Råde, a new festival in Stavanger. Both were great! In Germany, I decided for Helfenstein Festival, Sonnenrot, Mini Rock festival, and Taubertal. The latter I enjoyed only because of the line-up. The weather wasn’t so great, the festival has become much too big, and my tickets was for one day only – so no, Taubertal definitely wasn’t perfect this time. Still, I was much more “festivaljunkie” than usual this year – and I actually enjoyed the various festivals. However, it was a bit too much this summer. After the festival season, I was quite glad that it was over, and I cut back on concerts for the next few weeks. =;-)

At least until the DÄOF Super Drei parties started! The first one took place in Berlin, featuring Rock Shoe (and two less interesting bands *g*), and the next one was in Stuttgart with a Die Ärzte cover band and the Monsters. Both parties were great, albeit exhausting. But I definitely wouldn’t mind repeating this! =:-)

After that, there was a little non-concert digression to WWE (it’s in my concert list, that’s why I mention it here, but I didn’t count it as concert *g*), a four-hour Monsters concert in Karlsruhe (AWESOME!) and my first live encounter with Bullet for my Valentine (which I had expected to be even better – but I guess I just wasn’t in concert mood), before my last Norway trip for 2010. Three Skambankt concerts in Northern Norway! And just like in 2007, it was absolutely gigantic! The concerts were getting better from day to day, with a fantastic climax in Bodø. And of course this is… well, perfect would be the wrong way to put it, but at least it’s the best possible way to face the upcoming live-break!

The last concert of the year was Sportfreunde Stiller in Munich then… well, it was okay. =;-)

If I had to elect THE concert of the year, I’d have to decide between Monsters in Karlsruhe and Skambankt in Bodø. Closely followed by Pétur Ben, Dúné at several festivals, and the whole Rått og Råde festival.

And next year? When I look at the list of concerts that are scheduled already, I get dizzy… =;-) Let’s see how many of those I’ll really see in the end. This is the current plan: First, there will be two Busters gigs (Karlsruhe and Tübingen, as always), then the Kaizers tour (first in Norway, then the entire European tour), and then I have to figure out how to fit in Katzenjammer, Itchy Poopzkid, and the Monsters of Liedermaching at the same time (because they are all on tour at the same time *grr*). In the summer, Bullet for my Valentine are on a festival tour, and the way it looks, Taubertal/Open Flair/Rocco del Schlacko will have lots of great bands. So I’m pretty sure that I’ll visit one of these festivals. *g* And then, at the end of the year, the Kaizers musical will premiere.

So much for “I won’t do that many concerts next year.” Yep, sure… =;-)