Caliban

22-23.07.2011 – Photos Serengeti Festival

Wednesday, July 27th, 2011
22-23.07.2011 – Photos Serengeti Festival

22-23.07.2011 Serengeti Festival

Sunday, July 24th, 2011
22-23.07.2011 – Photos Serengeti Festival

Mitte Juli. Maximaltemperaturen von 15 Grad (ja, Celsius!). Dauerregen, so sehr dass andere Festivals komplett abgesagt werden müssen. Aber in der Wüste regnet es ja nicht, das Serengeti konnte also wie geplant stattfinden!

 
Ab in die Wüste

Das GeländeAlso machte ich mich am Freitag morgen auf in Richtung Bielefeld. Im Gepäck: warme Klamotten, Gummistiefel und zum Texte-Auffrischen ein paar WIZO- und Bad-Religion-CDs. Die Anfahrt verlief problemlos, das Festival war gut ausgeschildert, die Parkgebühren vorab bekannt. Überrascht war ich über den doch recht überschaubaren Parkplatz – toll, das sah ganz danach aus, als wäre das Festival ein wenig kleiner, als die hochkarätigen Bands vermuten ließen! Und da ich ja allzu große Festivals ganz furchtbar unpersönlich finde, ließ das die Vorfreude natürlich noch mal steigen. Und zwar voll und ganz zu Recht, denn das Festival stand einerseits den großen Festivals in nichts nach, was Organisation und Bands anging, war andererseits aber überschaubar, gemütlich und entspannt. Die perfekte Mischung also!

Allerdings – und da fehlen mir leider die Hintergrundinfos – kam es mir fast “zu” entspannt vor. Das Festivalgelände war zwar wie erwähnt überschaubar, aber für die Menge an Menschen schön groß; sprich, es wurde eigentlich nie irgendwo eng. Es gab Wellenbrecher, die wurden aber seitlich (nach dem, was ich mitbekommen habe) fast nie zugemacht, denn es wurde selten zu voll vorne. Essensstände (mit guter Auswahl und fairen Preisen), Getränkeausschank und Toiletten gab es reichlich, und nirgendwo gab es irgendwelche Schlangen – die Wassertoiletten und die “Andenken-Stoffbändchen-Stelle” mal ausgenommmen. Wunderbar! Und fast zu schön, um wahr zu sein. Wenn das Festival für diese Anzahl an Besuchern ausgelegt war, dann: Alle Daumen hoch! So macht es richtig Spaß, und das ist echt mal Service! Allerdings fürchte ich fast, dass mehr Besucher erwartet/erhofft worden waren. Und das wäre schade – insbesondere für alle die, die das tolle Angebot des Festivals nicht angenommen haben, denn wie schon geschrieben: Organisation und Bands haben absolut gestimmt, das “Flair” auch, und der Preis ist für das, was geboten wird, voll und ganz gerechtfertigt.

 
“Hand hoch: Wem ist kalt?”

Das PublikumAber nach soviel Lob muss auch Kritik erlaubt sein: Was ist denn das für ein $@#%§-Sommer? (frei nach Flix)

Kurz gesagt: Es war arschkalt. Von morgens bis nachts. Am Samstag kam zwar immer wieder die Sonne raus, was sehr sehr gut tat, aber zum wirklich aufwärmen reichte das auch nicht (nur zum Sonnenbrand im Gesicht…).
Aber: ES BLIEB TROCKEN! Wie oben schon geschrieben: In der Wüste regnet es nicht, und das Serengeti blieb fast vollständig verschont. Nur einen einzigen kleinen Regenguss gab es, und den in einer Umbaupause, sodass man sich ins Partyzelt oder auf den Zeltplatz retten konnte. Und danach machten die Schleusen auch schon wieder dicht, und es hielt bis zum frühen Sonntagmorgen.

 
Circle Pit, Wall of Death und Staublunge

MoshpitAllerdings habe ich bis zuletzt nicht verstanden, wie ein vorab eigentlich gut durchnässter Boden SO stauben kann… Im ersten Wellenbrecher war es vor Staub teilweise kaum auszuhalten; wichtigstes Utensil im Mosh-Pit war ein Tuch vorm Gesicht; und selbst die Securities stürzten sich wie Raubtiere auf die feuchten Reinigungstücher, da man den Schmutz einfach nicht mehr loswurde.

Das Publikum ließ sich davon aber nicht abschrecken – zumindest nicht die, die vorne feiern wollten. Vor der Bühne war eigentlich immer gute Stimmung und viel Bewegung, und durch die Wellenbrecher war der “Pogo-Bereich” und der “Steh-Bereich” auch gut voneinander abgetrennt. Beste Voraussetzungen also für Circle Pits und Walls of Death!

Was allerdings auffällig war: Wenige Bands konnten das komplette Publikum begeistern. Meist war nur der Bereich vor dem ersten Wellenbrecher wirklich involviert. Bei den größeren Bands reichte der Enthusiasmus bis zum zweiten Wellenbrecher. Dahinter war durchaus Interesse zu verzeichnen; aber nicht mehr als das, und das war schade. Das Publikum wirkte teilweise doch sehr nach reinen Konsumenten – aber zu einem richtig guten Konzert gehören immer zwei Seiten. Die Bands auf der Bühne lieferten alle ihren Teil; das Publikum leider nicht immer. Schade!

 
Musik, Musik, Musik!

AdeptNun aber genug Vorgeplänkel, jetzt zu den Bands und zur Musik! Die ersten beiden Bands am Freitag, Distance in Embrace und Your Demise, habe ich leider verpasst. Zu Pascow war ich dann auf dem Gelände; die habe ich früher schon ein paar Mal gesehen und fand sie nicht schlecht. Ähnlich auch diesmal, leider waren allerdings die Texte völlig unmöglich zu verstehen, was den Auftritt doch deutlich abwertete.

Als nächstes im Programm kamen War from a Harlots Mouth. Allerdings werde ich hier mal von meiner Gewohnheit, chronologisch von allen Bands zu berichten, abweichen. Konzertberichte sind immer subjektiv, und ich kann nicht mit allen Musikrichtungen etwas anfangen; insbesondere Hardcore reißt mich einfach nicht vom Hocker. Daher widme ich mich lieber ausführlicher den Bands, mit denen ich musikalisch mehr anfangen kann. Was definitiv nicht die Auftritte der anderen Bands abwerten soll!

War from a Harlots Mouth war eine der Bands, die bei mir mit ihrem Metalcore nicht punkten konnten, ähnlich wie am nächsten Tag Adept aus Schweden. Die hatten zusätzlich noch die schwere Aufgabe, als erstes die Ereignisse in Norwegen am Wochenende anzusprechen – was mich dann sowieso erst mal außer Gefecht setzte. =:-(

Boy Hits Car (auch am Samstag) gehören zwar nicht in die Hardcore-Ecke, sondern spielen Alternative Rock, konnten mich aber auch nicht wirklich überzeugen.

Caliban am Freitag und Agnostic Front am Samstag zogen ordentlich Publikum vor die Bühne. Die Stimmung bei beiden war fantastisch, und obwohl ich bei beiden Bands davon ausgegangen bin, dass sie mich nicht weiter interessieren würden, wurde ich positiv überrascht. Wenn ich auch nicht wirklich viel mit der Musik anfangen konnte, so war ich von der Energie beeindruckt – die, die von der Bühne kam, und die, die die Kiddies im Moshpit aufbrachten.

 
“Orgien! Wir wollen Orgien!”

WohnraumheldenPsychologisch ist es natürlich voll und ganz unklug, den Bericht mit den Bands zu beginnen, die man eher uninteressant fand. Also springen wir jetzt doch gleich mal zum anderen Extrem; und dieses hört auf den Namen “Wohnraumhelden“. Oder am Samstagmorgen auch auf den Namen “Frühschoppen formerly known as Wohnraumhelden”!

Eine geniale Idee, eine Liedermacher(klein)gruppe in den Umbaupausen auftreten zu lassen! Schade, dass dies nur am Freitag möglich war; dafür durften die beiden am Samstagmorgen den Frühschoppen bestreiten. Egal ob freitags in den Pausen oder samstags auf der Hauptbühne: Die beiden, unterwegs im Namen der Göttin der Musik, wussten zu begeistern! Mal ging’s um Fleisch, mal um gemiedenes Sonnenlicht, um Metrosexualität, Rock, Rauch und natürlich Helden. Sehr unterhaltsam das Ganze, und mit den entsprechenden Ansagen und Interaktionen (die auch schon morgens um 12 funktionierten) konnte es gar nicht langweilig werden. Diverse Circles of Love (nein, der wurde nicht von K.I.Z. erfunden!), SloMo-Pogo beim Frühschoppen (danke an alle Teilnehmer, der Anblick war KÖSTLICH!), “Stage”diven inkl. Bierholen (“Stage” in Anführungszeichen, da die beiden auf einem Mini-Lastwägelchen mit ausklappbarer Vorbühne auftraten), eine 1-Euro-Kraft an den Drums (auch bekannt als Drumcomputer) und eine atemberaubende Lightshow in Form eines Blinklichts – wer das verpasst hat, kann sich gepflegt in den Hintern beißen.

 
“Wir passen hier nicht rein, und genau deshalb sind wir hier richtig!”

Mad SinAber die beiden waren natürlich nicht das einzige Highlight, da gab es noch viele mehr. Die erste Überraschung war in meinen Augen The Creepshow. Wie die Sängerin bemerkte, traten sie am Freitag zwar viel zu früh auf und das Publikum war noch nicht wirklich warm; aber die Band ließ sich davon nicht beeindrucken und lieferte eine 1-A-Psychobilly-Punk-Show ab. Bands mit Kontrabass machen ja sowieso immer Spaß, und wenn die Frontfrau dann auch noch ins Publikum hüpft, kann man nur noch mitfeiern.

Die Kontrabass-Regel wurde am nächsten Tag auch von Mad Sin bestätigt. Auch die lieferten wie immer einen super Auftritt ab und machten Laune – leider fehlte ihnen offenbar der “Hingucker” (zugegeben: Creepshow-Sarah macht natürlich schon mehr her als Mad-Sin-Klöfte… *hüstel*). Das Resultat war ein mäßig begeistertes Publikum bis auf ein paar Fans vor der Bühne. Sehr sehr schade! Das bewog die Band dann auch zur Aussage, dass sie eben deshalb beim Festival dabei sein müssen, weil sie nicht ins Line-Up passen. Der Großteil des Publikums war da aber leider nicht sehr flexibel, und das, wo man bei einer Psychobilly-Show doch eigentlich tanzen MUSS!

Auch nicht unbedingt ins Bild passte die Letzte Instanz. Im Gegensatz zu Mad Sin kamen die jedoch sehr gut beim Publikum an und waren in gewisser Weise der “Eisbrecher” am Freitag. Als sie forderten “Kniet nieder”, ging der komplette erste Wellenbrecher auf die Knie, und auch das “Erhebet euch” wurde befolgt. Nur dass sie das Serengeti ständig als “Bielefeld” bezeichneten, kam allgemein nicht allzu gut an.

 
“Es mag kein Punk oder Metal sein, aber ihr müsst doch zugeben, dass es Spaß macht, oder?”

K.I.Z.Es gab aber auch noch andere Bands, die nicht in das typische Metal- oder Punk-Schema passten. Allen voran House of Pain (von denen auch das obige Zitat stammt). Ja, auch ich brauchte erst eine Erinnerung, wer das denn ist. Aber “Jump around” kennt einfach jeder, und man muss kein Rap-Fan sein, um dazu einen tierischen Spaß zu haben – wie House of Pain bei ihrem Auftritt eindrucksvoll bewiesen. Und auch wenn offenbar viele der Besucher dieses Konzert als Auszeit zwischen Agnostic Front und Skindred nutzten und die Resonanz auf House of Pain daher doch sehr mau war, lieferten die “alten Herren” voll und ganz ab.

Auch K.I.Z. waren erwartet “anders”. Ihr Auftritt wurde von vielen heiß erwartet, und auch der Regenschauer in der Umbaupause konnte die Stimmung nicht trüben. K.I.Z. waren eine der wenigen Nachmittagsbands, die vorab mit Sprechchören gefordert wurden. Ihr Auftritt wurde gefeiert; ich persönlich hätte mir allerdings mehr durchgeknallte Feierlaune erhofft. Stattdessen gab es teilweise doch eher primitive Ansagen (wo oft nicht klar war, was Ironie sein sollte und was einfach doof war). “Drogen sind böse – werft sie auf die Bühne, wir vernichten sie für euch!” mag ‘ne lustige Ansage sein, aber Rapper, die mit Kippe in der Hand auf der Bühne stehen, sich Bier überkippen und erzählen, wie sie vor dem Konzert die Dixies “inspiriert” haben, wie das auch Peter Maffay (der mit den Freundschaftsbändchen) immer macht… äh ja. Die Mucke war okay, die Stimmung gut, und für die Ansagen bin ich vermutlich einfach zu alt. =;-)

KraftklubA propos zu alt – Kraftklub fand ich hingegen richtig gut, auch wenn ich nicht zur Zielgruppen-Generation gehöre. Eine wilde Mischung aus Indie und Rap, dazu gute Texte. “Wir sind zu jung für Rock’n'Roll! Unsere Eltern kiffen mehr als wir – wie soll man rebellieren, egal wo wir hinkommen, unsere Eltern waren schon eher hier.” Für die Uhrzeit war auch richtig was los vor der Bühne, und die Jungs machten ordentlich Stimmung.

Für mich die größte Überraschung des Festivals waren jedoch Rotfront. Ein multikulturelle Band, Lieder auf Deutsch, Englisch, Ungarisch und Russisch, eine wilde Mischung aus Gypsy, Klezmer, Ska und Rap, bei der man definitiv nicht stillstehen KANN. Und nächstes Jahr treten sie für die Emigrantski Republic beim Eurovision Songcontest an (behaupten sie zumindest =;-)). Meine Stimme haben sie! Und die von allen Kiddies vor der Bühne ganz sicher auch, denn alle hatten einen Heidenspaß.

 
“Are you ready to bounce, Sir?”

SkindredAuch Skindred waren eine Überraschung – allerdings wohl nur für Besucher wie mich, die zum ersten Mal beim Serengeti waren. Laut Programmheft muss der letztjährige Auftritt der Band phänomenal gewesen sein. Und angesichts des diesjährigen Auftritts glaube ich das sofort! Vom ersten Song an wurde die Band abgefeiert ohne Ende, die Crowdsurfer kamen im Sekundentakt, und wenn tatsächlich mal jemand wagte, kurz stillzustehen und nicht mitzumachen, wurde er persönlich aufgefordert (siehe Zitat). Dementsprechend hüpfte der ganze Platz, und ich bereute innerhalb von Sekunden, dass ich letzte Woche doch kurzfristig aufs Anthrax-Konzert verzichtet habe – da spielten nämlich nicht nur Fozzy als Vorgruppe, sondern auch Skindred. Und die haben beim Serengeti sicher nicht nur mich als neuen Fan gewonnen.

Am Freitag spielten an gleicher Position Pennywise. Die sind natürlich Urgesteine des Punks; hier gab es also keinerlei Überraschungen, sondern ein solides Konzert, das insbesondere die älteren Besucher voll und ganz überzeugte. Pennywise zeigten sich dabei gewohnt engagiert und lobten immer wieder das europäische Publikum.

 
“Bullet loves you!” vs. “Was kriegt ihr hier für eine Scheiße?”

DIE Bands des Festivals waren für mich (und nach dem, was ich gehört habe, auch für viele andere) die jeweiligen Co-Heads: WIZO am Freitag und Bullet for my Valentine am Samstag. Unterschiedlicher können Bands fast nicht sein; aber beide Bands legten atemberaubende Konzerte hin und wurden bejubelt ohne Ende – und zwar voll und ganz zu Recht!

WIZOZu WIZO braucht man wohl kaum etwas sagen, denn die sind Kult. Zurzeit eher in der Versenkung, aber umso mehr Spaß macht dann ein solch seltenes Konzert wie dieses (das einzige in Deutschland diesen Sommer). Das Besondere daran – vielleicht auch nur für mich, aber ich fand es eindrucksvoll -: Die Herren liefern ja gerne mal totalen Schwachsinn ab. Und dann stehen da haufenweise Menschen um die 30 im Publikum, die jeden Scheiß mitmachen, jedes Wort mitgrölen, und strahlend wildfremden Menschen in die Arme fallen, während sie von Attentaten, goldenen Scheißestücken oder geschlachteten Schweinen singen. Wie mag das nur auf Unbeteiligte wirken?! Keine Ahnung, denn Unbeteiligte gab es zumindest im ersten Wellenbrecher beim WIZO-Konzert nicht. Sondern nur glückselige, freudestrahlende Fans. WIZO versprachen, dann jetzt wirklich mal mit dem neuen Album weiterzukommen (“Wenn wir nur vorher an unsere Arbeitsscheue gedacht hätten…”), brachten das Publikum dazu, ihre T-Shirts in die Luft zu schwenken (“Helikopter – Hubschrauber!”) und sprachen sich politisch klar aus (“Wir sind gegen Grauzone!” – noch ein Zwergenaufstand, anyone? Nein, den Bandnamen schreibe ich hier nicht). Und nahmen sich bei allem so herzlich wenig ernst – als Axel im Katzenkostüm über die Bühne hüpfte und neben mir gerade einer zweifelnd sagte: “Also, jetzt haben sie mich abgehängt”, kam auch von der Bühne ein “Was kriegt ihr hier eigentlich für eine Scheiße?” Oh ja. Aber schöne, nostalgische Scheiße… =:-D
Die komplette Setlist kriege ich nicht mehr zusammen, aber dabei waren definitiv: Hey Thomas, Kopfschuss, Gute Freunde, W8iting 4 U, Quadrat im Kreis, Kopf ab Schwanz ab Has, Goldenes Stück Scheiße, Raum der Zeit, Hund, Nix und niemant, Diese Welt und ein neues Lied, Egal was war. Als Zugabe folgte dann natürlich noch das Lied, wegen dem sie viel Ärger hatten, was aber einfach extremst wichtig ist: Der Käfer. Gefolgt von Kein Gerede und Die letzte Sau, versteht sich.

Bullet for my ValentineUnd nun der Sprung zum Samstagabend. Gleiche Zeit, gleicher Slot, aber Metal statt Punk, Wales statt Deutschland und ein deutlich jüngeres Publikum bei Bullet for my Valentine. Auch hier war das Publikum sehr enthusiastisch, und die Band lieferte ein energievolles und beeindruckendes Konzert. Statt mit Kult-, Nostalgie- und Spaßfaktor überzeugten Bullet durch ihre wundervollen Lieder und perfekte Darbietung (diese Gitarre!!), und auch sie wurden zu Recht gefeiert. Wenn auch ganz anders als WIZO, logisch. Was bei Skindred angefangen hatte, wurde bei Bullet fortgesetzt, und die Securities im Graben hatten alle Hände voll zu tun, die Crowdsurfer aufzusammeln. Schade war allerdings, dass das gesamte Publikum doch eher leise war, obwohl man sehen konnte, dass alle begeistert bei der Sache waren. Bullet mussten sich jeden Applaus erarbeiten; sie wirkten dabei aber durchaus zufrieden mit dem Konzert und betonten mehrfach: “Bullet loves you!”
Die Lieder (laut Setlist): Your betrayal, Pleasure and pain, Waking the demon, The last fight, 4 words (to choke upon), Say goodnight, Scream aim fire, Hand of blood, Tears don’t fall, Creeping death, Alone, Begging for mercy

 
“It’s past our bedtime!”

Die Headliner hatten nach den Co-Heads dann jeweils eine sehr schwere Aufgabe. Denn erstens war es kalt und zweitens müsste man um die Uhrzeit ja längst im Bett liegen und Serien-Wiederholungen gucken (Zitat Bad Religion)! Dennoch lieferten sowohl In Extremo als auch Bad Religion absolut beeindruckende und voll und ganz Headliner-würdige Auftritte ab; leider vor einem kleineren (im Vergleich zum Co-Head) und relativ lethargischen (oder auch “eingefrorenen”) Publikum. Beiden Bands merkte man an, dass sie wirklich arbeiten mussten, um das Publikum für sich zu gewinnen. In Extremo ließen sich professionell nichts anmerken, Bad Religion rutschten ein wenig in den Sarkasmus ab und strichen vermutlich sogar ein paar Songs aus der Setliste.

In ExtremoIn Extremo hatte ich ja vor einigen Wochen schon bei Rock im Park gesehen; und obwohl der Auftritt dort um einiges größer war als beim Serengeti, fuhren sie diesmal genau die gleiche bombastische und professionelle Show auf. Sehr eindrucksvoll! Musikalisch ja sowieso, denn auch wenn man die Lieder nicht oder kaum kennt, sind sie sehr mitreißend; und auf der Bühne passiert ständig etwas. Feuerwerk und Flammenwerfer toppen das Ganze dann noch. Wirklich schade, dass die gesamte Resonanz ein wenig mau war, aber das lag sicher nicht am Auftritt, denn der war fantastisch!

Bad Religion am nächsten Abend dann ganz anders, aber genauso toll. Auf der Bühne nichts als “Normalos”, keine Show, keine Kostüme, keine Flammenwerfer. Nur Musik. Aber – ähnlich wie bei WIZO – spielte auch hier wieder der Kult-Faktor rein, und der Teil des Publikums, der mit Bad Religion aufgewachsen ist, hing an Greg Graffins Lippen. Die neueren Lieder schienen den meisten unbekannt zu sein (und da schließe ich mich ein), die alten wurden dafür gefeiert. Zumindest in den vorderen Reihen; weiter hinten war leider totale Funkstille. Daher auch ein relativ abrupter Abgang der Band, bevor sie dann noch zu zwei Zugaben zurückkamen – wobei die Zugaben kaum gefordert wurden, und das, obwohl das Publikum vor der Bühne blieb und offensichtlich noch mehr erwartete. Aber reiner Konsum funktioniert leider nicht… dennoch, die Zugaben bekamen wir. Und trotz mauer Stimmung haben Bad Religion mich nach einem doch eher schwachen Konzert bei Rock am See 2008 wieder voll und ganz überzeugt. (Und sie haben Generator gespielt!! Haaach… =:-))

 
Fazit

BühneTja, was kann man nun für ein Fazit ziehen? Mein persönliches Fazit: Schöööööön war’s! Der Kultfaktor bei WIZO und Bad Religion, die beeindruckenden Konzerte von In Extremo und Bullet for my Valentine, die Überraschungen von Rotfront, Letzte Instanz und Skindred, tolle “kleine” Konzerte von Mad Sin, Kraftklub und den Wohnraumhelden… Dazu ein top-organisiertes Festival mit einer quasi unglaublich guten Infrastruktur.
Einziges Minus dabei ein teilweise lethargisches Konsumenten-Publikum, was aber sicher auch zu einem großen Teil am Wetter lag – denn wer den ganzen Tag gefroren hat, will abends einfach nicht mehr klatschen. Ging mir ähnlich. Aber wenn ich schon friere, dann doch zumindest aus gutem Grund; und den hab ich durch wundervolle Konzerte bekommen!

It’s July. Maximum temperatures around 15 degrees (yes, Celsius!). So much rain that other festivals had to be cancelled completely. But it doesn’t rain in the desert, and so Serengeti could take place as planned!

 
Off to the desert

the festival groundsSo I set my sails for Bielefeld on Friday morning. I had packed what I needed: warm clothes, wellies, and a couple of WIZO and Bad Religion CDs for the drive, to refresh the lyrics. No problem finding the festival grounds; the festival was clearly marked, and the parking fees were announced in advance. I was surprised that the parking seemed rather small – great, that looked like the festival was a bit smaller than expected, especially considering the bands that would play there! And since I’m not so fond of huge festivals because you just feel like a tiny grain in a sea of spectators, this let the anticipation grow even more. And rightfully so – because on the one hand, the festival was in no way inferior to the big festivals when it came to the organization and the bands, but on the other hand it was cozy, comfortable, and relaxed. And that’s the perfect mixture!

However – and unfortunately I lack the background information here – it felt almost “too” relaxed. The festival site wasn’t too big, as mentioned, but it was huge considering how many people were there. So it never got too crowded. There were barriers in the front, but they were hardly ever closed on the side (at least from what I’ve noticed), because it hardly happened that it got too crowded in the front. There were plenty of food booths (with a good selection and fair prices), bars, and toilets, and no queues at all – okay, not counting the water toilets and the place where you could get the fabric festival arm band. Awesome! And almost too good to be true. If the festival was actually planned to host this number of visitors, then: Thumbs up! That’s the way it’s gotta be, great service, and really enjoyable! However, I fear that the organizers expected (or at least hoped for) more visitors. And that would be a shame – especially for all those who didn’t accept the offer of such a nice festival, because as I wrote before: Both organization and bands were great, the atmosphere as well, and the price was absolutely justified for what was offered.

 
“Hands up: Who’s cold?”

The audienceBut after so much praise, I guess I can also voice my criticism: What the hell is up with this $@#%§ summer?

To put it shortly: It was freezing cold. All day, from morning to night. On Saturday, th sun actually came out a few times (and that felt REALLY good), but it didn’t suffice to actually warm up. It WAS sufficient for a sunburn in the face though…
But: THERE WAS NO RAIN! As stated before: It doesn’t rain in the desert, and the Serengeti was spared the rain almost entirely. There was only one tiny rain shower, and that happened during a break between two bands, so everybody could get back to the campground or into the party tent for a couple of minutes. And that was it, it remained dry for the rest of the festival and until Sunday morning.

 
Circle pit, wall of death, and black lung

mosh pitHowever, I didn’t manage to find out how the ground (which had gotten more than enough rain before the festival) could be as dusty as it was… In front of the stage the dust was almost unbearable at times; the most important thing in the mosh pit was a cloth over the mouth; and even the securities descended on a pack of wet wipes like hyenas, because it was just impossible to get the dirt off.

But the audience didn’t let that ruin the fun – at least not the people in the front who wanted to celebrate. In front of the stage, there was always a good crowd and an enthusiastic atmosphere, and because there were barriers, there was a clear split between the “pogo pit” and the “standing area”. Thus perfect conditions for circle pits and walls of death!

What was striking, however: Only very few of the bands could capture the entire audience. Usually, only the ones in front of the first barrier got really involved in the concert. The larger bands managed to get cheers up until the second barrier. Further back, people were interested in what was happening; but not more than that, and that was a pity. The audience seemed quite a bit like pure consumers – but for a really good concert, both sides must be involved. The bands on stage all delivered their part, the audience didn’t always. A pity!

 
Music, music, music!

Agnostic FrontBut enough about the things surrounding the festival, let’s talk bands and music now! I missed the first two bands on Friday, Distance in Embrace and Your Demise, so I can’t report about them. I arrived at the festival grounds in time to see Pascow; I’d seen them before a couple of time, and I thought they were quite nice. And this time it was pretty much the same – nothing special, but not bad. Unfortunately, it was impossible to actually understand anything the singer was singing, and that ruined the concert a bit.

Next up were War from a Harlots Mouth. However, this time I won’t report chronologically (like I usually do). Concert reviews are always subjective, and I just don’t have opinions about every style of music. Especially hardcore is a style I just don’t care for. So this time, I’ll rather report more about the bands that I really liked. Which doesn’t mean the other bands are bad, of course! They’re just not my style.

War from a Harlots Mouth, playing metalcore, was one of the bands that couldn’t really score in my opinion, much like Adept from Sweden the day after. On top, Adept had to face the hard task to be the first to address the events in Norway that weekend – which put me out of action for a while anyway. =:-(

Boy Hits Car (also on Saturday) don’t play hardcore but alternative rock, but they didn’t convince me.

Caliban on Friday and Agnostic Front on Saturday managed to draw quite an audience to the stage. The atmosphere at both gigs was fantastic, and although I assumed for both bands that I wouldn’t really care for them, I was pleasantly surprised. Even though the music wasn’t my style, I was impressed by the energy – the one on stage and the one by the kiddies in the mosh pit.

 
“Orgies! We want orgies!”

WohnraumheldenPsychologically, it’s of course absolutely unwise for me to start the report with those bands that I found rather boring. So we’ll jump to the other extreme right now; and that one goes by the name of “Wohnraumhelden” (“Living Room Heroes” or something like that). On Saturday morning however, they went by the name “Frühschoppen formerly known Wohnraumhelden”.

A brilliant idea to have a (small) songwriter group play during the breaks! Too bad that this was only possible on Friday; but at least the two were allowed to play the “Frühschoppen” (“brunch concert”) on Saturday morning. No matter if during the breaks on Friday or on the main stage on Saturday: The two musicians, on a mission on behalf of the goddess of music, knew how to excite the audience! Singing about meat, shunning sunlight, metro-sexuality, rock, smoke, and of course heroes. Always very entertaining, and with all the talk and interaction (which also worked at 12 in the morning) inbetween, nobody could be bored. There were a few Circles of Love (no, it wasn’t invented by K.I.Z!), slo-mo pogo at the Frühschoppen (thanks to all participants, that was AWESOME to watch!), “stage”diving to get beer (“stage” in quotes because the two played on a tiny truck with a foldable stage in front), a 1 Euro extra on the drums (also known as a drum machine), and a stunning light show in the form of a flashing light – all who missed out on this should be kicking themselves now.

 
“We don’t fit in here, and that’s why we have to be here!”

The CreepshowOf course these two weren’t the only highlight, but there were many more. The first surprise in my eyes was The Creepshow. As the singer said, they were on way too early on Friday and the crowd wasn’t really warmed up yet; but the band didn’t let that stop them, and they delivered a 1st class psychobilly-punk show. Bands with a stand-up bass are always fun anyway, and if in addition, the lead singer hops into the audience, you just have to join the party.

The stand-up bass rule was confirmed the next day by Mad Sin. As always, they delivered a great and enjoyable gig – unfortunately, they obviously lacked the “eye-catcher” (granted, Creepshow’s Sarah was more of a treat than Mad Sin’s Klöfte… *uhem*). The result was an audience that was only moderately enthusiastic, except for a few fans in front of the stage. Too bad! That’s what caused the band to explain that the reason they must be part of this festival is that the don’t fit into the lineup. But it seemed that the majority of the audience wasn’t flexible enough for that. A pity, since you can’t do anything but dance at such a psychobilly show!

Another band that didn’t necessarily fit in was Letzte Instanz. However, in contrast to Mad Sin, they were received very well by the audience; and in a way they were the “icebreaker” on Friday. When they demanded the audience to “Kneel down”, everyone in front of stage did, and of course the audience followed the “Rise again” as well. The only thing that wasn’t received to well was them calling the Serengeti festival “Bielefeld” all the time…

 
“It might not be punk or metal, but you must admit it’s fun, right?”

House of PainThere were more bands that didn’t fit the typical metal or punk scheme. For example House of Pain (who were responsible for the quotation above). Yes, I also needed a reminder who House of Pain is. But everybody knows “Jump around”, and you don’t need to be a rap fan to enjoy that song – something House of Pain managed to prove impressively during their performance. And even though it seemed that many of the visitors used this concert to take a break, between Agnostic Front and Skindred, and thus the response to House of Pain was rather meager, the “old guys” delivered a great show.

K.I.Z. were also “different”, as expected. A big part of the audience was eagerly awaiting their performance, and not even the rain shower in the break before their gig could dampen the mood. K.I.Z. was one of the few afternoon bands that people were calling out for before the concert. The audience loved their gig; personally, I would have hoped for more crazy party mood. Instead, there was some rather primitive talk between the songs (and often it wasn’t clear what was supposed to be irony and what was just plain out stupid). “Drugs are evil – throw them on the stage, we’ll destroy them for you!” might be good trash talk, but coming from rappers with cigarette in hand, pouring beer over themselves and telling how they “inspired” the toilets before the concert to make sure they are okay, just like Peter Maffay always does it (and they actually mixed up Peter Maffay with another guy there)… uh yeah. The music was okay, the atmosphere was good, and probably I’m just too old to deem the announcements funny. =;-)

RotfrontSpeaking of too old – I really liked Kraftklub, even though I don’t belong to the target generation. A wild mix of indie and rap, plus good lyrics. “We’re too young for rock’n'roll! Our parents smoke more pot than we do – how should we rebel, no matter where we go, our parents have been there before. ” They were playing pretty early on Saturday, but for that time, there was quite a crowd in front of the stage, and the audience liked what they saw.

The biggest surprise of the festival for me, however, was Rotfront. A multicultural band, songs in German, English, Hungarian, and Russian, a wild mix of gypsy, klezmer, ska, and rap. No way to stand still! And next year they’ll play at Eurovision Songcontest for the Emigrantski Republic (at least that’s what they claimed =;-)). And they’ll get my vote! And the one of all the kiddies in front of the stage as well I guess, because they all had a lot of fun.

 
“Are you ready to bounce, Sir?”

SkindredSkindred were another surprise – but probably only for visitors like me who attended Serengeti for the first time. According to the festival info, their performance last year must have been phenomenal. And judging from this year’s concert, I have no doubts that this is true! Right from the first song, the audience was celebrating. Crowd surfers were coming in all the time, and if someone actually dared to stand still for a moment instead of joining in, they got a personal invitation (see quote). Accordingly, the whole place was jumping, and within seconds I regretted that I had passed on the Anthrax concert last week – because they had not only Fozzy as support, but also Skindred. And I’m sure they didn’t win only me as a new fan at Serengeti!

At the same position on Friday, Pennywise were playing. They are the founding fathers of punk, so there were no surprises here; but a solid concert that impressed especially the older visitors, of course. As usual, Pennywise played a committed concert and continued to praise the European audience.

 
“Bullet loves you!” vs. “What kinda shit are you getting here?”

THE bands of the festival for me (and from what I’ve heard for many others as well) were the respective co-heads: WIZO on Friday and Bullet for my Valentine on Saturday. Bands can hardly be further apart; but both bands played amazing concerts, and both got great reactions from the audience – fully justified, of course!

WIZOI guess I don’t have to say much about WIZO, because they’re a classic. At least for Germans. At the moment, they aren’t really active, but that means that such a rare concert like this one (the only one in Germany this summer) is even more fun. The remarkable thing about it – and perhaps only for me, but I found it really impressive -: Those guys tend to deliver total bullshit. And then there’s tons of people in their 30s in the audience who join in with anything, who are screaming and singing along to every word, and embrace strangers, gleaming with joy, while singing about bombings, golden pieces of shit, or slaughtered pigs. How does that look to outsiders?! I got no idea, because there weren’t any outsiders at the WIZO concert, at least not in the front. But only excited fans, gleaming with joy. WIZO promised that they would really get to work on a new album now (“If only we had considered before that we detest any kind of work…”), made the audience swing their T-shirts in the air (“Helikopter – Hubschrauber!”), and voiced their political standing (“We are against any gray area!”). And above all, WIZO really didn’t take themselves serious. Just consider Axel jumping around on stage in a cat costume, and just when a guy next to me says: “Well, now they lost me somewhere”, they asked on stage: “What kinda shit are you getting here?”. Oh, yes. But beautiful, nostalgic shit… =:-D
I can’t give the complete setlist now, but these songs were definitely played: Hey Thomas, Kopfschuss, Gute Freunde, W8iting 4 U, Quadrat im Kreis, Kopf ab Schwanz ab Has, Goldenes Stück Scheiße, Raum der Zeit, Hund, Nix und niemant, Diese Welt, and a new song, Egal was war. And of course they played a song as encore that had gotten them into a lot of trouble, but it is just so extremely important: Der Käfer. Followed by Kein Gerede and Die letzte Sau, of course.

Bullet for my ValentineJumping to Saturday night now. Same time, same slot, but metal instead of punk, Wales instead of Germany, and a much younger audience for Bullet for my Valentine. Again, the audience was very enthusiastic, and the band delivered an energetic and impressive concert. Instead of a cult factor, nostalgia, and madness, Bullet impressed by their wonderful songs and perfect performance (this guitar!). And they were rightfully celebrated. Although very differently from WIZO, as figures. What had begun with Skindred was continued during Bullet’s concert, and the securities in front of the stage were more than busy picking out the crowd surfers. It was a pity though that the whole audience was rather quiet, even though it was obvious that everyone was following along. Bullet had to work hard for each applause; but they seemed quite happy with the concert and stressed several times that “Bullet loves you!”
The songs (according to the setlist): Your betrayal, Pleasure and pain, Waking the demon, The last fight, 4 words (to choke upon), Say goodnight, Scream aim fire, Hand of blood, Tears don’t fall, Creeping death, Alone, Begging for mercy

 
“It’s past our bedtime!”

The headliners definitely had a hard task to accomplish after the co-heads. On the one hand because it was freezing cold, and on the other hand because everyone should have been in bed by that time, watching re-runs (quote Bad Religion)! Nevertheless, both In Extremo and Bad Religion delivered absolutely stunning and fully headliner-worthy gigs; but unfortunately in front of a smaller (compared to the co-heads) and relatively lethargic (or “frozen”) audience. It was obvious that both bands had to work hard to win over the audience. In Extremo didn’t let that show at all, very professionally; Bad Religion slipped a bit of sarcasm into their performance, and it seemed like they actually cut some songs from their setlist.

Bad ReligionI had seen In Extremo a few weeks ago at Rock im Park, and although that performance was a lot bigger than the one at Serengeti, they delivered the same bombastic and professional show. Very impressive! They are great musically, and even if you do not or barely know the songs, In Extremo are exciting to see, and there’s constantly things happening on stage. Add in fireworks and flamethrowers to top the whole thing. Really a shame that the audience was quiet and quite lame, but that definitely wasn’t due to the performance, because that was awesome!

Bad Religion the next night, quite different, but equally great. They are so normal on stage; no show, no costumes, no flamethrowers. Only music. But – similar to WIZO – they are a classic; and the part of the audience that grew up with Bad Religion was hanging on Greg Graffin’s lips. Most people (me included) didn’t really know the new songs, but everyone loved the old ones. At least in the front rows; further in the back there was dead silence. That seemed to cause a pretty abrupt end of the concert, before they came back for two encores – even though hardly anyone was shouting for encores. Really strange, since people remained in front of the stage waiting for more; they just didn’t clap or shout. But pure consumption does not work… yet, we got the encores. And despite the quiet atmosphere, Bad Religion managed to absolutely convince me again, after a rather weak concert at Rock am See 2008. (And they played Generator! Haaach… =:-))

 
Conclusion

stageWell, so what’s the conclusion? My personal conclusion: Soooooo nice! The cult factor of WIZO and Bad Religion, the impressive concerts of In Extremo and Bullet for my Valentine, the surprises of Rotfront, Letzte Instanz, and Skindred, great “small” concerts of Mad Sin, Kraftklub, and Wohnraumhelden… In addition, a very well-organized festival with an almost unbelievably good infrastructure.
The only negative point was a partially lethargic consumer audience, but I assume that this was at least partially due to the weather – because if you’re freezing all day, you just don’t want to clap anymore at night. I felt the same. But when I’m freezing anyway, then at least for a good reason; and I got that one through wonderful concerts!

06-07.08.2010 Mini-Rock-Festival (Horb am Neckar)

Monday, August 9th, 2010
06-07.08.2010 – Photos Mini-Rock-Festival (Horb am Neckar)

Das Mini-Rock-Festival in Horb war in den letzten Jahren ein wunderschönes kleines, teilweise leicht improvisiert wirkendes (was aber absolut positiv zu verstehen ist!) Festival mit einem durchweg tollen, alternativen Line-Up. Für dieses Jahr stand ein Umzug und damit eine Vergrößerung des ganzen Festivals an. Fettes Brot als Headliner am Samstagabend stellten die bisherigen Headliner klar in den Schatten, und das Gelände bot nun bis zu 12.000 Besuchern Platz, statt wie bisher “nur” maximal 8.000.

Die BühneEine solche Vergößerung geht ja leider gerne mal nach hinten los, wenn damit der Charme eines Festivals verloren geht oder wenn die Organisation den größeren Aufwand einfach nicht stemmen kann. Im Falle Mini-Rock waren diese Befürchtungen aber zum Glück völlig unbegründet!

Schon der erste Eindruck vom Gelände war äußerst positiv – sehr weiträumig (das Konzertgelände wirkte mindestens doppelt so groß wie beim alten Gelände, und die Campingplätze waren deutlich geräumiger), gleichzeitig aber trotzdem übersichtlich, so dass die Besucher Platz hatten, sich zu verteilen, dass man aber trotzdem von überall eine gute Sicht zur Bühne hatte und sich auch hinten noch “nah dran am Geschehen” fühlte. Der Boden vor der Bühne, der vom Dauerregen vor dem Festival (an beiden Festivaltagen blieb es durchgehend trocken) aufgeweicht war, war großzügig mit Stroh abgedeckt, so dass die Gummistiefel zu Hause bleiben konnten. Und nachdem das Stroh am ersten Abend willkommenes, wenn auch unangenehmes Wurfmaterial war und am zweiten Tag aufgrund des schönen Wetters eh nicht mehr gebraucht wurde, wurde es fein säuberlich wieder aufgesammelt. Lange Warteschlangen gab es weder am Einlass noch an den Essens- und Getränkeständen. Beim Essen war die Auswahl nicht allzu groß – aber es reichte zum sattwerden, und bei einem Festival dieser Größenordnung würde ich eher mit weniger als mit mehr Auswahl rechnen.

Stroh-EinsammelnAn der Organisation gab es also nichts zu bemängeln – wobei ich sagen muss, dass ich weder gezeltet noch auf dem offiziellen Festivalparkplatz geparkt habe, so dass ich zum Camping und zum Shuttlebus nichts sagen kann. Dass eine Parkgebühr von 8 Euro pro PKW nicht gerade gut ankommen würde, war zu erwarten – zumal ja das Festivalticket dieses Jahr fast 20 Euro mehr kostete als noch 2009, und damals war das Parken inklusive. Teurer ist das Festival durch den Umzug also auf jeden Fall geworden – aber es wurde auch deutlich aufgewertet und wirkte deutlich professioneller.

Gleichzeitig war das Festival aber weiterhin typisch “das Mini-Rock”. (Wobei Mini-Rock jetzt eigentlich ein Understatement ist. Aber “Medium-Rock” klingt ja doof, und “Maxi-Rock” wäre zum Glück noch übertrieben. =;-)) Ich kann nicht genau in Worte fassen, wo der Charme des Festivals liegt – teilweise sicher in der Tatsache, dass das Line-Up sehr gemischt ist und sich daher Punk-, Pop-, Hardcore-, Ska- und HipHop-Bands abwechseln. Das bedeutet natürlich auch, dass wohl kaum einer der Zuschauer sich für alle Bands begeistern kann und viele vermutlich auch nur einen Bruchteil der Bands überhaupt kennen. Dementsprechend “geht man halt mal gucken” und lässt sich bei Gefallen von der Musik hinreißen. Gedrängel vor der Bühne gab es höchstens bei den Headlinern, sonst konnte man auch ganz vorne unbedrängt tanzen.

MatschmenschenAllerdings – und das ist mein einziger Kritikpunkt am Festival, für den aber die Macher absolut nichts können und der sich auch nicht durch die Vergrößerung ergeben hat, sondern vorher schon ganz genauso war: Ein Großteil des Publikums hat definitiv Koordinationsschwierigkeiten und/oder noch nie etwas von Distanzzonen gehört. Mag jetzt seltsam klingen, und ich nehme auch klar diejenigen aus, die aufgrund von Alkohol/sonstigen Drogen sowieso nicht mehr wissen, wo sie hinlaufen, aber ich habe noch kein anderes Festival erlebt, wo ich so oft und penetrant von Leuten umgerannt/angerempelt wurde wie beim Mini-Rock. Man kann alleine dastehen, rund herum anderthalb Meter Platz, und trotzdem wird man von jedem zweiten, der vorbeikommt, angerempelt, oder ein anderer stellt sich einem direkt vor die Nase. Ich weiß absolut nicht, woran es liegt, dass das für mich gerade fürs Mini-Rock-Festival “typisch” geworden ist – vielleicht einfach daran, dass das Gelände viel Platz bietet und daher nie gerammelt voll ist/war, und da fällt es dann natürlich besonders auf.

Das ist aber durchaus verschmerzbar. Mit der Zeit wird man immer besser im Ausweichen. =;-) Natürlich gab es auch andere Kritikpunkte bezüglich des Publikums – hauptsächlich, dass ständig Dinge Richtung Bühne geworfen wurden. Ob das nun am ersten Abend das Stroh war oder sonst Becher und Schuhe – eigentlich sollte mittlerweile jeder wissen, dass das extrem schlechter Stil ist. Aber sowas hat man nunmal immer. Und genauso gab es die wunderschönen Aspekte eines Festivalpublikums: verträumt tanzende Fans vor der Bühne, bunte Kostümierungen, Begeisterung auch für völlig unbekannte Bands.

Nun aber, nach langer Vorbetrachtung, zum eigentlichen Festivalbericht! An beiden Tagen kam ich leider erst zur zweiten Band aufs Gelände, kann daher also über die ersten Bands nicht berichten – sorry dafür.

Freitag, 6. August

The JerksLos ging es am Freitag mit The Jerks. Die Stuttgarter Alternative-Rocker konnten leider nicht allzu viele Zuschauer vor die Bühne locken, obwohl die Musik absolut vielversprechend war. Die Band wirkte sehr routiniert und störte sich auch nicht daran, dass noch nicht allzu viel los war. Die Zuschauer, die da waren, feierten dafür auch richtig, es gab sogar erste Crowdsurfing-Versuche. Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass das irgendetwas mit The Jerks zu tun hatte; im Gegenteil, das Publikum schien sich leider eher wenig dafür zu interessieren, was auf der Bühne passierte.

ScumbucketAls nächste Band waren dann Scumbucket an der Reihe. Und im Gegensatz zu den Jerks war hier klar, dass sie Fans im Publikum hatten. Das merkte man nicht nur daran, dass der Altersschnitt im Publikum wie auf der Bühne merklich nach oben ging, sondern hauptsächlich daran, dass begeistert mitgegangen und -gesungen wurde. Auch wenn auch hier das Publikum sehr überschaubar war…
In eigener Sache sie mir noch kurz die Bemerkung erlaubt, dass es für einen Skambankt-Fan (wie mich) total irritierend ist, wenn auf der Bühne eines deutschen Festivals plötzlich “Skamba…cket” angekündigt wird. =;-)

The Black Box RevelationDanach kam dann eine Band, von der ich noch nie auch nur den Namen gehört hatte, nämlich The Black Box Revelation. Offenbar ging das aber nur mir so, denn die beiden Belgier kamen sehr gut an. Nur mit Gitarre und Schlagzeug brachten die beiden das Publikum zum Tanzen und Feiern.

CalibanZum Auftritt von Caliban wurde es auf dem Gelände dann erstmals richtig voll. Da ich mit Hardcore überhaupt gar nichts anfangen kann, kann ich den Auftritt nicht bewerten, aber das Publikum hatte seinen Spaß mit diversen Walls of Death und Circle Pits – und zwar nicht nur vorne vor der Bühne, sondern über das halbe Gelände, was schon eindrucksvoll war, auch wenn man wie ich mit der Musik nichts anfangen konnte. Und dass der Sänger aussah wie Sheamus, nur mit schwarzen Haaren, ist total unsachlich und gehört daher nicht in diesen Bericht. =;-)

Life of AgonyAls nächstes spielten Life of Agony, die ich vorab unwissenderweise in eine ähnliche Ecke wie Caliban gesteckt hatte. Damit lag ich aber völlig falsch – die Amerikaner präsentierten melodiösen Metal und eine absolut professionelle Show. Die Musik gefiel mir sehr gut, die Show selbst war allerdings in meinen Augen ein wenig zu professionell – typisch amerikanisch eigentlich. Die Band wirkte ein wenig desinteressiert und schien mir einfach nur ihr Programm herunterzuspielen. Vielleicht hatten sie ein größeres Publikum erwartet, vielleicht sind sie es gewöhnt, dass auch ein Festivalpublikum sie kennt und mitsingen kann – keine Ahnung. Auf jeden Fall spielten sie ihr Konzert und verschwanden schon zehn Minuten zu früh ohne Zugabe. Schade.

JohnosseHeadliner des Abends waren dann The Sounds aus Schweden. Auch hier hatte ich ein wenig das Gefühl, dass die Band mit höheren Erwartungen an das Konzert herangegangen ist. Aber bei einem Festival mit einem solch gemischten Programm wie dem Mini-Rock, wo es außerdem ein großes “Stammpublikum” gibt, kann nunmal auch der Headliner nicht erwarten, dass das Publikum alle Lieder kennt und mitsingen kann. Dass dem nicht so war, schien Frontfrau Maja ein wenig zu irritieren. Die Band schaffte es zwar, das Publikum zu begeistern, aber auch hier wirkte es für mich eher nach professionell heruntergespieltem Konzert als nach Spaß auf der Bühne.



Samstag, 7. August

KleinstadtheldenDer nächste Tag begann dann im strahlenden Sonnenschein mit den Kleinstadthelden. Die vier Jungs aus dem Norden hatten offenbar einige Fans im Publikum, die begeistert mitfeierten – obwohl es zu dieser Uhrzeit noch nicht viele Zuschauer aufs Konzertgelände verschlagen hatte. Die Band verteilte jedenfalls eine “1 plus Sternchen” für das Publikum und versprach, die Zeugnisse nachher am Merchstand auszustellen.

YakuziWeiter ging es mit den lokal sehr beliebten Yakuzi, die wie immer ihren eigenen Fanblock dabeihatten. Oder aber den gemeinen Mini-Rock-Zuschauer mittlerweile zum Yakuzi-Fan erzogen haben, was auch nicht weiter verwunderlich wäre. =;-) Im Konzert wussten sie jedenfalls mit ihrer Spielfreude zu überzeugen (wie immer), und auch wenn meiner Meinung nach die Setlist nicht wirklich ideal war (ich fand, dass viele “untypische” Stücke dabei waren – aber es ist schließlich immer noch die Band selbst, die definiert, was “typisch” ist =;-)), kamen sie bestens an, und das Publikum bekam schon früh am Nachmittag genügend Möglichkeit zum Tanzen. Höhepunkt war natürlich wie immer der “Wutbauch”, der im Publikum – auch wie immer – begeistert niedergemetzelt wurde. Die Hymne “One to all” wurde am Ende des Konzertes dann lautstark mitgesungen – noch ein Zeichen dafür, dass das Mini-Rock von einem Haufen Yakuzi-Fans besucht wurde und die Band daher durchaus eine spätere Spielzeit verdient gehabt hätte.

The Blackout ArgumentEs folgte The Blackout Argument aus München, die mich sehr stark an Disco Ensemble erinnerten. Allerdings ohne “das gewisse Etwas” – wobei ich den Finger nicht drauf legen konnte, was denn dieses mysteriöse Etwas war. Die Musik klang sehr ähnlich, Sänger Raphael könnte jederzeit als Kopie von Miikka von Disco Ensemble durchgehen, und auch in Energie und Kraft standen sie ihren Vorbildern (wie ich jetzt einfach mal unterstelle =;-)) in nichts nach. Trotzdem waren die Publikumsreaktionen eher mau. Das geforderte Circle Pit war zwar groß, aber von maximal zehn Leuten bevölkert, die dann mal zwei Runden Dauerlauf machten. Hmm… ein durchwachsener Auftritt, warum auch immer.

Stomin' SoulsDanach kam dann für mich die Überraschung des Festivals: Stompin’ Souls. Von dieser schwedischen Band hatte ich noch nie etwas gehört, aber sie überzeugten mich innerhalb weniger Minuten mit ihrem tanzbaren Rock. Bei den (wieder mal recht wenigen) anwesenden Zuschauern schien die Band gar nicht mal so unbekannt zu sein – und insgesamt sehr beliebt. Dementsprechend wirkte die Band beim Konzert auch sehr spielfreudig und hinterließ einen absolut positiven Eindruck. Einzig die Ansagen von Frontmann Thomas waren verbesserungswürdig. “And now we play something different… another song!” Nun ja… =;-) Kann natürlich auch einfach daran gelegen haben, dass er die Ansagen auf Englisch machen musste. Hin und wieder rutschte er dabei auch (versehentlich?) ins Schwedische.

Karamelo SantoDass Karamelo Santo dann der erste Headliner des Abends sein würden, war von Anfang an klar und bestätigte sich, als sich der Platz vor der Bühne pünktlich zu ihrem Auftritt füllte. Wie zu erwarten wurde dem Mini-Rock bei immer noch tropischen Temperaturen ordentlich eingeheizt mit argentinischem Skapunk. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht schreiben – die Energie auf der Bühne übertrug sich sofort aufs Publikum und es wurde ausgelassen getanzt und gefeiert. Genau so, wie es bei einer Band wie Karamelo Santo sein muss!

JohnossiAuch Johnossi wurden vom Publikum heiß erwartet. Sobald die beiden (auch hierbei handelte es sich wieder um eine Band bestehend aus “nur” Schlagzeug und Gitarre) auf die Bühne kamen, wurden sie gefeiert und umjubelt – leider nur für wenige Sekunden, denn dann verabschiedete sich die Gitarre von John… was bei einer Zwei-Instrumente-Band natürlich fatal ist. Nach kurzer Unterbrechung schien das Problem behoben – allerdings nur bis zur Hälfte des zweiten Songs, wo die Gitarre wieder den Dienst versagte. Es war mehr als nachvollziehbar, wie sehr sich John darüber ärgerte… die beiden verließen erst einmal die Bühne, und nach fünf Minuten war dann zum Glück auch alles gerichtet. Allerdings hatte es natürlich wertvolle Spielzeit gekostet. Der Rest des Konzertes konnte dann wie geplant ablaufen, allerdings wirkten die beiden ein wenig gereizt, und so ganz konnte der Funke nicht überspringen, auch wenn das Publikum die Songs absolut abfeierte.

Fettes BrotUnd dann war es Zeit für den Höhepunkt des Festivals: Fettes Brot! Trotz der Verzögerung bei Johnossi und des nicht gerade unaufwendigen Bühnenaufbaus kamen sie fast pünktlich auf die Bühne. Der Platz vor der Bühne war – wie zu erwarten – gut gefüllt, und die Stimmung war bestens. Auch wie zu erwarten wurden natürlich die Hits von allen gefeiert und lauthals mitgegröhlt, während die eher unbekannteren/älteren Stücke eher “interessiert verfolgt” wurden. Kurz gesagt also ein typisches Festivalkonzert. =;-) Fettes Brot waren gut aufgelegt, rissen (natürlich!) diverse Witze zum Thema Minirock, improvisierten lustig vor sich hin und brachten die Highlights ihrer Hallentour. Ein absolut würdiger Abschluss für ein tolles Festival!

PublikumZuguterletzt noch ein kurzes Fazit: Das Mini-Rock hat den Sprung zum “Medium-Rock” definitiv geschafft, ohne dabei an Charme einzubüßen. Die Organisation läuft top und wirkt noch professioneller als bei der kleinen Ausgabe. Ausbaumöglichkeit gäbe es eventuell noch in Form einer zweiten Bühne, so dass zwei Bühnen abwechselnd bespielt werden können und somit die Aufbauzeiten überbrückt werden – allerdings ist dies natürlich noch mal ein großer Schritt, der vielleicht auch gar nicht gewünscht ist. In meinen Augen sollte das Festival erst mal einige Jahre im Ausmaß von diesem Jahr weitermachen und somit dem Publikum die Möglichkeit geben, sich an das veränderte Festival anzupassen. Denn ein wenig wirkt es so, als wäre das Publikum in Gedanken noch beim “alten” Festival, bei dem es mehr ums Festival an sich als um die Bands ging. Jetzt, in dieser Größe, wäre es wünschenswert, wenn sich auch mehr Zuschauer für die Bands interessieren würden und bei den ersten Bands des Tages nicht gähnende Leere vor der Bühne herrschen würde. Denn das ist für die auftretenden Bands natürlich schade – das Programm war durchaus hochwertig, und jede einzelne der Bands hätte ein großes Publikum verdient gehabt. Bei den Headlinern (zu denen ich jetzt jeweils die letzten drei Bands des Tages zähle) war dann alles so, wie es bei einem Festival dieser Größenordnung aussehen muss. Also Daumen hoch fürs Mini-Rock – wir sehen uns nächstes Jahr!

06-07.08.2010 – Photos Mini-Rock-Festival (Horb am Neckar)

Monday, August 9th, 2010
06-07.08.2010 – Photos Mini-Rock-Festival (Horb am Neckar)