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20040525 Die Ärzte (Köln)

Tuesday, May 25th, 2004
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Fotos

So, als alte Frau schafft man ja keine zwei Konzerte hintereinander vorne im Getümmel, also begaben wir uns heute mal auf die Gallerie. Durch nette Menschen sogar ganz nach vorne, hey, das war ganz super und toll und lieb und überhaupt! *freu*

Ähm ja, dafür hab ich vorher mein Hirn an der Garderobe abgegeben, ich weiß nicht mehr wirklich viel vom Konzert. Aber dafür ist mein Köln1-Bericht ja richtig schön lang… *gg*

Erstmal zur Setlist: Die war auf beiden Konzerten relativ gleich, es gibt aber einige Stücke, die ausgetauscht werden. Hier also mal der Versuch einer “allgemeinen” Setlist (1 bedeutet: nur beim ersten Köln-Konzert gespielt, 2: nur beim zweiten): Nicht allein, Radio brennt, Ignorama(1)/Alleine in der Nacht(2), Angeber, Geld, Hurra, Richtig schön evil, Ein Mann, Deine Schuld, Ich weiß nicht ob es Liebe ist(1)/Komm zurück(2), T-Error(1)/Ruhig angehen(2), Gwendoline, Mondo Bondage, Geisterhaus, 1/2 Lovesong, Meine Freunde(1)/Hütchenspiel(2), Die klügsten Männer der Welt, Nichts in der Welt, WAMMW, Popstar, Sommer nur für mich(1)/Sommer Palmen Sonnenschein(2), Die Nacht, Revolution(1)/Rebell(2), Schunder-Song – ZUGABE – Dinge von denen, Unrockbar, Schrei nach Liebe – UNPLUGGED – Biergourmet, Zitroneneis, Frank’n’Stein, Monsterparty – UMBAUPAUSE – Der Graf(1)/Manchmal haben Frauen(2), Elke, Westerland, Zu spät.

– Zuerst mal wurden wir alle namentlich begrüßt – sonst könnten sie ja keine vier Stunden füllen… =;-)
– Dann redeten sie erstmal nur noch Englisch, denn das war ihr erstes englischsprachiges Konzert. Und wir sollen doch bitte verzeihen, wenn ihr Englisch nicht perfekt ist… *g* Ach ja, und für Farin war es das erste Mal in Köln!
– “Sinnlos, aber Ärzte!”
– “Für das nächste Lied brauchen wir eure Hilfe! Bleibt einfach hier!” *rofl*
– Aber manchmal sind DÄ auch nicht die beste Band der Welt, sondern nur die dritt- oder viertbeste. Vielleicht so 20 Sekunden während dem Konzert. Aber so im Mittel…
– “Und jetzt ein Lied für alle Unsichtbaren!” – nämlich Geisterhaus.
– Rods Flügel ist übrigens in Wirklichkeit ein U-Boot! Aber sogar aus einem U-Boot kann Rod noch tolle Töne rausholen… *g*
– Zu “Dinge von denen” kamen Bela und Farin diesmal in Alufolie gehüllt zurück auf die Bühne. Aber Rod sang tapfer weiter… =;-)
– Auch diesmal artete der Unplugged-Teil wieder ziemlich aus. Wie Farin schon feststellte: “Unplugged sind wir ein bißchen anders”… Erst kam Belas Lied. “Sagt es uns ehrlich, ob es euch gefällt! Ihr seid doch unsere Freunde!”. Und es kam an, sogar besser als Farins Zitroneneis… Aber Farin war ja auch mal Zitroneneis-süchtig, und konnte nur geheilt werden durch Pistazieneis.
– Den Syllable-Jive können ja nur ganz wenige Menschen überhaupt spielen, DÄ haben ein Patent drauf angemeldet, und Premiere hatte diese Musikrichtung in… “Ingolstadt in Transylvanien?” Bela ist einfach ZU ehrlich… *rofl*
– Bela kotzte diesmal nicht in des Grafen Sag, sondern legte sich ganz einfach zur der schönen Gräfin dazu. Und die Gräfin holte dann ihre Handschellen und ihre Lederpeitsche hervor, und plötzlich war Gwendoline schon wieder da… *g*
– Am Ende mußten sie noch kurz marschieren. Hirn, was war das nochmal? *lol*
– Na ja, und dann schrieben DÄ kurzerhand eine neue Köln-Hymne: “Wir wissen, was ihr wölln – Köln! Köln!” und so weiter, und so fort… *rofl* Was sich nicht alles auf Köln reimt, wenn man sich nur richtig anstrengt! *wunder*
– “Doch die beste Stadt, das sei mir verziehn, ist immer noch: Berlin! Berlin!”
– Übrigens war Farin auch mal Westerland-süchtig. So lange, bis Rod ihn auf Amrum aufmerksam machte… *g*

Tse, und am Ende beschwerte sich Bela doch tatsächlich, daß auf der einen Gallerie-Seite nichts losgewesen wäre. Pfaaah, das nehm ich Dir übel, aber echt jetzt! *grr* =;-) … weiterlesen!

20040524 Die Ärzte (Köln)

Monday, May 24th, 2004
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Ähem. Gut, es ist ja bekannt, daß auf Ärzte-Konzerten der Hirnschwund um sich greift. Und daß gerade Köln-Konzerte da absolute Highlights sind. Aber fürs erste Köln-Konzert reicht der Begriff “Hirnschwund” wirklich nicht mehr aus. Zumindest bei den drei alten Herren (äh, also, bzw. dem alten Mann, dem jungen Mann und dem Gott) auf der Bühne muß man da schon von Komplett-Amputation reden…

Es gibt wieder mal ‘nen Bericht in Stichpunkten, sonst werd ich nie fertig. Und ich hoffe mal, daß ich die beiden Köln-Konzerte nicht allzusehr durcheinanderbringe…

Zur Setlist: Die Setlist scheint auf allen Konzerten mehr oder weniger gleich zu sein, mit einigen Stücken, die nach Belieben ausgetauscht werden. Genaueres dazu im Bericht zum zweiten Konzert, hier hab ich auch so genug zu schreiben… =;-)

Übrigens fand ich die Vorgruppe absolut genial, gut, daß ich die noch öfter sehe!

– In “Radio brennt” spielte Bela als Lieblingslied “Gruppensex im Altersheim” ein, was Farin schon beim zweiten (!!) Lied zum Verzweifeln brachte.
– Nach den ersten Stücken wurden wir begrüßt, und DÄ stellten sich als “die lustigen Ärzte” vor und kündigten an, daß wir jetzt 6 Stunden lang gerockt werden würden. Also, bzw. nicht gerockt, denn sie haben vorher Streichhölzer gezogen, um zu entscheiden, ob viel geredet oder viel gespielt wird, und nu ja, es wird halt viel geredet. (Ach??? *lol*)
– Nach Geld stellte Farin fest, daß Bela es schafft, aus “Geld” ein zweisilbiges Wort zu machen, nämlich “Gel – t”. Bela betonte dann, daß t ja so ein schöner Buchstabe wäre, und sie fingen an, Wörter mit t aufzuzählen… *rofl*
– Bela kündigte “Ich weiß nicht, ob es Liebe ist” an, so von wegen mal ein bißchen ruhiger, romantisch, etc. Und als er gerade darauf rauswollte, daß jetzt also eine Ballade kommt, quatschte ihm Rod dazwischen: “Jetzt kommt ein Trash Metal Stück!” =;-) Was Farin beantwortete mit “Oh wie schade, ewig schade, jetzt singt Farin eine Ballade!” Das mußte Rod dann einsehen und kündigte ein “Großod” an.
– Und dann war natürlich auch mal das Publikum dran, mit einer La Ola, was sonst. Erst die Galerie, und als der Innenraum dann auch wollte, meinte Farin: “Nee, laßt mal, euch glaub ich, daß ihr das könnt.” Dann kam er aber noch auf die Idee, wir könnten das ja auch in Gedanken machen, so, wie sie ihre Stücke üben. Und das klappte auch recht gut! *gg* Daraufhin spielten DÄ das nächste Lied einfach auch in Gedanken. “Lui, mach mal dunkel. Stellt euch das Licht einfach vor!” Beantwortet wurde das Ganze dann natürlich durch einen ausgiebigen und ausufernden Gedankenapplaus!
– Irgendwie waren DÄ nicht so wirklich zufrieden mit den Reaktionen des Publikums (ich kann’s nicht so wirklich beurteilen, da ich seit langem mal wieder echte Ohrstöpsel angetestet hab). Also wurde uns kurzerhand erklärt, wie genau wir das zu machen haben: Erst mal einen Arm hoch, dann den anderen Arm hoch, dann den einen rhythmisch rüberbewegen…
– Aber irgendwann stellten sie dann fest, daß sie mit ein bißchen Schleimen viel besser ankommen. Bela philosophierte über Kölsch, was ihm sofort Sprechchöre einbrachte, das kapierte Farin natürlich sofort und er schleimte ein bißchen mit. Nur Rod hielt sich zurück, dafür gab’s dann aber auch Sprechchöre… *g*
– Beim Schundersong wandelte Bela kurzerhand das “mitten in die Fresse rein” um in “mitten in die Schnüss”, was dann gewisse Lachkrämpfe auf der von uns gesehen linken Bühnenseite verursachte… =;-)
– Vor “Der Graf” oder “Die Nacht” oder so stellte Farin Bela vor: “Der Fürst der Finsternis, der Mann, wegen dem das Wort mit V im Lexikon steht!” – Bela und Rod versuchten dann rauszukriegen, um welches Wort es wohl geht… Vampyr? Vosferatu? Oder doch eher Volkswagen? Aber egal. “Lui: Dunkelheit ab!”
– DÄ gibt es ja schon, seit die Dinosaurier ausgestorben sind. Woran sind die nur ausgestorben?!? Genau. *lol* Aber laut Bela war das total zuvorkommend von DÄ, denn die Viecher wären ja nur nervig, in der Straßenbahn und so… *rofl*
– Beim Seitenwechsel hielt Bela Rod kurz zurück: “Moment, hier muß erst noch gereinigt werden für den Gott!”
– Den übertriebenen Lokalpatriotismus der Kölner werde ich wohl nie verstehen. Völlig unaufgefordert wurde mittendrin ständig “Viva Colonia” oder “Kölle alaaf” oder was auch immer gesungen?!?
– A propos Köln: Die Standard-Köln-Sachen (also Dom, Düsseldorf, Hosen, Altbier, …) fanden natürlich auch statt, aber für Zugereiste ist das halt nicht sooo interessant. *g*
– “Und tschüß! Zugaben gibt’s dann morgen…” *rofl*
– Stimmte aber nicht. Sie kamen brav wieder und spielten “Dinge von denen”. Zuerst natürlich nur Rod, wie immer, Bela und Farin ritten dann auf Besen bzw. sonstigen Stangen ein… ?!? *gg*
– Der Unplugged-Teil uferte komplett aus. Und wenn ich komplett schreibe, dann meine ich _komplett_… *lol* Ich krieg leider nicht mehr viel zusammen, aber es wurde mehr gequatscht als gespielt. Los ging es mit einem Werk von Bela, opus 43 im Knöchelverzeichnis, in a-Moll… *rofl*
– Nebenbei wurden DÄ ständig vom Publikum unterbrochen, das ja, wie schon erwähnt, köllsche Hymnen singen mußte. Kommentar Farin: “Braucht ihr uns als Publikum dafür, oder können wir auch einfach gehen?” Aber Bela applaudierte dann mal ganz brav… *g* Dafür machte er bei der Erklärung des Syllable-Jive einen entscheidenden Fehler: Er führte nämlich vor, daß man eigentlich jedes Lied als Syllable-Jive spielen kann, sogar “mer losse den Dom in Kölle”…
– Aus Biergourmet wurde spontan Kölsch-Gourmet, und manchmal, aber nur manchmal, haben Monster ein kleines bißchen Party gern! Außerdem hat Bela eine Allergie gegen Zitroneneis, aber die Story kriegten DÄ nicht so ganz zu Ende, da das Publikum mal wieder am singen war… *lol*
– Sie bekamen das Publikum aber dann wieder unter Kontrolle, indem sie es Worte nachsprechen ließen. Bei “Gebt mir ein V! Gebt mir ein O! Gebt mir ein Ralberg!” klappte das noch nicht so ganz, bei Rods Vorschlägen schon eher, also folgerte Farin, daß es wohl nur bei schmutzigen Worten klappt. Also mußten wir noch “Penis!” und “Vagina!” schreien, bis Bela einwandte, daß das ja wohl keine schmutzigen Worte wären. Also halt “ungewaschener Penis!”… =;-)
– “Wäre Elton John so auch so berühmt geworden?” *lol*
– “Farin, ich will ein Kind von dir!” – “Och nee, das sächselt dann…” *rofl*
– Rod ist übrigens Siegfried und Roy, gut zu wissen. *lol* Und beim Anfang von WAMMW räkelte Bela sich auf seinem Flügel… hach. *g*
– Und Bela führt seine Freundin nicht in die Jazz-Bar aus, sondern in die Rockbar. =;-) Farin war der Anfangsapplaus für Unrockbar aber irgendwie zu gering, also täuschte er erstmal an, “Der lustige Astronaut” zu spielen und schwenkte dann zu Unrockbar über… =;-)
– Vor Westerland beschlossen DÄ, mal eine Runde “Reise nach Jerusalem” zu spielen. Wenn die Musik aufhört, sollten sich alle sofort hinsetzen, wer’s nicht tut, fliegt raus, und das machen sie so lange, bis keiner mehr da ist (oder bis alle genug Platz haben, um sich hinzusetzen, würd ich jetzt mal sagen *gg*). Spontan beschlossen sie dann, selber mitzuspielen. Ein Bild für Götter… *rofl*
– Und dann kam “Zu spät”… Ich krieg’s nicht mehr zusammen, aber während FU die Mädels immerhin rumkriegt, ist Bela ständig am Wichsen, wie man im Hotel ja immer h&oum
l;ren würde. Bela: “Ja, ich bediene mich meiner Hand, aber
immerhin lausche ich nicht an der Wand!” Das konnte Farin dann nicht auf sich sitzen lassen und konterte, dann wieder Bela, und so weiter, und so fort. Das Ganze endete damit, daß Belas Hände komplett verkrustet sind, weil er sie die ganze Tour über noch nicht gewaschen hat.
– Und direkt danach standen die drei Hand in Hand auf der Bühne und verabschiedeten sich – aber Farin hatte sicherheitshalber dann doch dafür gesorgt, daß zwischen seiner und Belas Hand noch ein Handtuch war… *rofl*
– Kleine Bemerkung am Rande: Ich LIEBE das Security-Ballett am Anfang von Schrei nach Liebe… *rofl*

So, lang genug. *gg*
Eine Sache würd ich aber gern noch loswerden: Kinners, ein bißchen gesunder Menschenverstand im Publikum schadet echt nicht! An die Nietenarmbänder hab ich mich ja mittlerweile gewöhnt, obwohl ich den Sinn echt nicht verstehe (okay, zum Drängeln mögen sie von Nutzen sein, aber sonst?!?). Aber was ich in letzter Zeit immer wieder seh, sind Leute, die sich vorne nicht verlieren wollen und daher halt das ganze Konzert über “Händchen halten” – egal, wie viele Leute dazwischen stehen. Mal ganz abgesehen davon, daß das für die “Dazwischenstehenden” nicht gerade angenehm ist – es sollte doch eigentlich nicht so schwer zu sehen sein, daß das scheißgefährlich ist? Ein Schub von der falschen Seite, und der Arm ist durch… manchmal hilft es, das Gehirn einzuschalten, auch wenn die drei Zombies auf der Bühne auch ohne durchkommen… *gg* … weiterlesen!

15.4.2004 Kaizers Orchestra (Prime Club, Köln)

Thursday, April 15th, 2004

4 days, 4 concerts – now the tour would really start! To wit, in Cologne in the Prime Club. There were many nice people waiting at the entrance already, and though I had planned to see the concert from further back this time (it must be stupid to see the same faces in front every night… *g*), I accidentally ended up in the first row anyway – big mistake! =;-) Of course it was extremely cool, but actually, it was a little TOO close to the center of the action. Somehow I was busy avoiding shoes, knees and microphone cables throughout the concert… and it was a little wet… *g* But still it was too good a place to give up on it. Who cares about a stiff neck? =;-)
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16.12.2003 Kaizers Orchestra (Prime Club, Köln)

Tuesday, December 16th, 2003

On the next day, Kaizers played their concert in Cologne! Luckily this was easy to manage – just a two-hour drive at night from Heidelberg to Saarbrücken, rising early the next morning to dutifully go to university, and after that just a quick three hours to Cologne – autobahn, I love you… *gg*
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20010327 Die Ärzte (Köln)

Tuesday, March 27th, 2001
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Fotos

Wie war das: Wenn man die besten Konzerte einer Tour sehen will, muß man auf das erste Konzert, das letzte Konzert – und nach Köln! Das haben die drei mal wieder bestätigt… und wie! Die Band, die nicht von der Bühne gehen wollte… *g*
Na ja, von vorne. Angefangen haben sie diesmal ‘ne Viertelstunde zu spät, wahrscheinlich waren sie noch zu gestreßt von ihrem Auftritt bei Harald Schmidt. =;-) Dann ging’s gleich los mit den ersten Liedern, und mal noch ein kleines Wort zum Publikum: Die Stimmung war ja echt super, insofern reg ich mich ja nicht wirklich auf. Aber ich HASSE es, wenn Leute unbedingt während dem Konzert nach vorne wollen, wenn es einfach nicht geht! Diese Einstellung “Ich will vor, und wie, da steht schon jemand?!” ist einfach ziemlich brutal… Mit anderen Worten, eng war kein Ausdruck mehr für das Konzert… =:-(
Das war aber auch schon der einzige Kritikpunkt! Der Rest war einfach nur genial!!!

Mal wieder ein Versuch, die Setlist zusammenzukriegen (Reihenfolge immer noch ziemlich beliebig *g*):
Schrei nach Liebe, Super Drei, Der Optimist, Ohne Dich, Gute Zeit, Schunder Song, Frank’n’Stein, Angeber, Gib mir Zeit, Geh mit mir, Yoko Ono, Geld, Mondo Bondage, 1/2 Lovesong, Dein Vampyr, Leichenhalle, Baby ich tu’s, N 48,3, Meine Freunde, Mädchen, Mach die Augen zu, Ein Sommer nur für mich, Ignorama, Radio brennt (mit “Was hat der Junge doch für Nerven”), Langweilig, BGS, Elke (mit “Onprangering”), Revolution, Madonna’s Dickdarm, Ist das alles, Manchmal haben Frauen, Wie es geht, Westerland, Die Instrumente des Orchesters, Rock Rendezvous, Zu spät, Gute Nacht, Teenagerliebe, Du willst mich küssen, Hütchenspiel, Ein Lied für dich, Roter Minirock, Yoko Ono.
Neu dabei war “Mädchen”, und ‘ne ganze Menge aus dem letzten Zugabenteil… =;-)

Mit Sprüchen haben sie von Anfang an nur so um sich geschmissen, viel ist leider nicht hängengeblieben, aber es war genial….
Farin sagte irgendwas von Köln, Bela: “Wie, Köln?” – Farin: “Die Stadt, in der wir sind!” – Bela: “Ach, die bei Düsseldorf?” – Publikum: “Buuuuh!” – Rod: “Die haben hier doch den längsten Tresen der Welt!” usw.
Vor Frank’n’Stein wollte Bela wissen, was wir von künstlichen Menschen halten. Farin: “So wie Kylie?” (und noch ungefähr 20 andere, die ich nicht mehr weiß… *g*) Kylie Minogue spielte nämlich gleichzeitig nebenan im E-Werk… das bekamen wir auch nachher noch zu spüren, als wir Kylie rufen mußten, damit sie mal noch kurz rüberkommt… hat aber nix gebracht…
Irgendwann stellte Farin die Theorie auf, daß man in Köln nur das Wort mit F sagen muß, “schon rasten die aus!”. Rod: “Freibier!”. Bela: “Ficken!”. Und dann Bela nochmal: “Farin!”. Und da rastete das Publikum dann endgültig aus… *lol*

Bei der Geisterstunde ist mir diesmal zum ersten Mal aufgefallen, daß die drei wirklich gut schauspielern… Leichenhalle war richtig “bedrohlich” (na ja… *g*), die drei wurden so von unten angeleuchtet, Farin blickte starr geradeaus (wenn er nicht gerade Akkorde suchen mußte… *hüstel*). Echt super!
Leichenhalle endete in “In Zaire”. Fragt mich nicht von wem, ich glaube, irgendwo JBO gehört zu haben…

Vor “Yoko Ono” meinten DÄ, die Stimmung wäre wohl irgendwie nicht so gut (auf welchem Konzert waren die denn bitte schön???). Auf jeden Fall würden wir zu wenig klatschen, und es ginge ja nicht an, daß während dem Konzert mitten in der Menge Bier verkauft werden kann (es ist immer so ein Typ durchgelaufen, mit einem Tablett voll Bier – mitten durch die pogende Menge!!!). Yoko Ono wurde dann zu einem Test, ob wir auch laut genug klatschen. Taten wir, und daraufhin beschlossen sie, immer, wenn es zu leise wird, Yoko Ono zu spielen… es wurde dann auch noch einige Male angespielt, und einmal auch komplett in einer Reggae-Version ausgespielt… *g*

Gegen Ende meinte Farin dann, er hätte eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die schlechte: nur noch zwei Lieder. Aber die gute: die sind beide von ihnen! Also, wenn man jetzt sagt, daß “Blowing in the wind” von ihnen ist… *lol* Und sie spielten Blowing in the wind, wir gröhlten brav mit, und nachher sagte Bela: “Ich wußte, sie würden es tun!” War das ‘ne Wette, oder wie?

Dann ging’s an die Zugaben, und wie schon in Mannheim klappte auch diesmal Madonna’s Dickdarm nicht richtig… *grummel* Farin verdrehte wieder die zweite und vierte Strophe und Saarbrücken kam viel zu spät dran… aber man glaubt kaum, wie fies der grinsen kann… =;-)
Bei Elke: “Es fing an, als sie mich anrief…” In dem Moment kam Bela, und es entwickelte sich – so ungefähr – folgender Dialog: “Ach Bela, schon wieder verwählt? Wolltest Du nicht die 0190er Nummer anrufen?” – “Hab ich doch!” – “Ach so, Du willst wichsen…” Und dann in extrem gelangweiltem Tonfall: “Ja, ja, ich bin ja so geil, hach, bin ich geil…” =;-)
Irgendwo rappte Farin auch noch wild rum, könnte bei Elke gewesen sein, oder bei irgendeinem anderen Stück…

Und dann ging’s los… *lol* Dann kam nämlich der offiziell letzte Zugabenblock. Zuerst “Die Instrumente des Orchesters”, dann “Rock Rendezvous”, beide mit jeweils mindestens 20 Strophen… Es war ja sooo cool!
Die Instrumente des Orchesters waren noch relativ “normal”, ich konnte mir aber kaum was merken. Eine Strophe von Farin war:

Bela, du denkst ich hätt dich gern
doch das liegt mir wirklich fern
Weißt Du, mit wem ich Dich betrog?
Mit Kyle Minogue!

Vorher meinte Bela noch irgendwas mit: “Cool sind nur Schlagzeuger und Bassist, der Gitarrist macht eh nur Mist!”. Den Rest weiß ich nicht mehr… =:-/
Bei Rock Rendezvous fanden sie diesmal absolut kein Ende. Erst die obligatorischen drei Strophen: “Farin, ich will Deine Fußnägel schneiden!”, dann mußte Farin noch eine Strophe loswerden – weil sich nämlich zufällig “Liebesschwüre” auf “Pediküre” reimt… *lol*
Dann fiel aber allen dreien am Ende kein Reim mehr ein, und so wollten sie nicht aufhören… dachten sich also noch eine Strophe aus, und wo man schon mal dabei war… =;-)
Als sie “endlich” wirklich am Ende waren, meinte Bela: “Ich könnte noch weitermachen…”, und Farin erwiderte: “Ich auch”. Bela: “Dann los!” und fing an zu spielen, Farin wußte darauf aber nur noch ein “Bela, uh äh hmm….” *lol* Immmer diese leeren Versprechungen! Konnte er natürlich nicht auf sich sitzenlassen und dichtete doch noch was, Bela auch wieder und so weiter und so fort… Mist, ich weiß echt nix mehr. Aber wenn jemand irgendwo ‘nen Mitschnitt hat, verspreche ich, das mal alles komplett aufzuschreiben! Also her mit den Mitschnitten… *bettel*
Rock Rendezvous tauchte von da an immer wieder auf, in Zu Spät, in Gute Nacht… immer halt! *lol*
Irgendwann kam noch ‘ne Strophe über Rod, von wegen Hamster rektal einführen und so, das ist ja ärm, mit ‘nem Hamster im Gedärm, und wenn man nicht aufpaßt, kann man da dran sterb’m…
Und was man nicht alles mit Fußnägeln machen kann! Sie in der Garderobe zusammenrechen, sie abbrechen, mit ihnen zechen, dafür blechen, mit ihnen sprechen, was weiß ich… =;-)

Bei Zu Spät tauchte kurz nochmal Daylight auf, sonst hätten wir das ja gar nicht gehört bei dem Konzert, und das ging ja nicht…
Dann gab’s noch eine Abstimmung, wie das Konzert war (Okay? Gut, könnte aber grundsätzlich auch noch besser sein? Super?), und dann noch Gute Nacht (mit einer Strophe Rock Rendezvous natürlich), und weg w
aren sie…

Dachten jedenfalls alle. Auf einmal spazierte Farin wiede
r auf die Bühne, sagte: “Bela wollte nochmal!” schnappte sich die Gitarre und spielte glaub ich Teenagerliebe. Rod spielte dabei Keyboard, wollte scheinbar nicht den Baß umhängen, keine Ahnung. Am Ende von Teenagerliebe fing er dann an mit “Jump” von Van Halen. Das wurde natürlich auch noch gespielt, und der Text landete mittendrin bei… erraten, Rock Rendezvous natürlich!
Dann kamen noch Roter Minirock, Ein Lied für dich, Du willst mich küssen und Hütchenspiel. Das letzte wieder mit dem Reggae-Mittelteil, den die Fans aber scheinbar besser kennen als DÄ… wir sollten singen, und die drei haben riesige Augen gemacht, als wir auf einmal nicht “Nie wieder Hütchenspiel” nachgesungen haben, sondern “No Hütchen, no Spiel!”

Am Ende lief Bela dann zu Farin und stellte den Gitarrensender ab, damit der bloß nicht noch weiterspielt… *lol*
Aber dann sah er plötzlich wieder diesen Bier-Menschen mitten in der Menge, und meinte nur: “Los, noch einmal Yoko Ono, einmal noch das Bier umhauen…” Und die anderen beiden hingen wieder die Instrumente um, es gab eine ultraschnell-Version von Yoko Ono, das Bier flog, und dann verabschiedeten sie sich endgültig… Wooow! Was für ein Konzert!
Drei Stunden Rock… *schwärm*

Danach warteten wir noch zwei geschlagene Stunden in der Kälte, aber Autogramme gab’s keine mehr. Farin meinte aus dem Bus raus noch, daß wir nicht sauer sein sollten, aber Bela würde definitiv keine Autogramme geben, Rod dann auch nicht, und wenn, dann sollten sie ja alle drei da sein oder keiner. Schon okay, muß ja nicht jedesmal sein! Und das Konzert entschädigte für alles!!! … weiterlesen!

20000819 Die Ärzte (Köln, Alter Wartesaal)

Saturday, August 19th, 2000
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Fotos

“Die Ärzte stellen ihre neue CD vor” – und zwar in Köln. Klar, da mußte ich hin! Nachdem die letzten Köln-Konzerte ja immer absolut spitze waren und man mittlerweile auch die Fans dort kannte… keine Frage!
Also fuhren wir (sprich Susi, ®ebell und Melanie – alles Saartanische PfÄns) samstags morgens los Richtung Köln. Dort angekommen, erwischten wir erst mal die falsche Abfahrt – es hätte uns eigentlich auffallen müssen: Wir fuhren im strahlenden Sonnenschein von der Autobahn ab, das konnte ja nicht stimmen! =;-)
Als wir dann nach viel Sucherei die richtige Abfahrt gefunden hatten, fing es an zu schütten – ok, jetzt waren wir richtig! Also erstmal das Auto abgestellt und mit der Straßenbahn in die Stadt.
Mittlerweile war es wieder trocken, also konnten wir unser Kofferradio mitnehmen, schließlich wollten wir am Nachmittag noch das Ärzte-Radio verfolgen (und natürlich mitschneiden… *g*). Kaum waren wir am Dom angekommen, fing es an… zu schütten natürlich! Schließlich waren DÄ in der Stadt, und es war “sintflutartiger Regen” vorhergesagt. Und das stimmte absolut! Nun ja, wir standen unter den Domtreppen ja halbwegs im Trockenen – und konnten sogar schon das Ärzte-Radio empfangen. Zwar sehr verrauscht, aber man konnte die Lieder zumindest erkennen. Leider lief nichts sehr seltenes – viele bekannte Stücke, dann “Shit Piece” – das kannte ich vorher noch nicht, und die Lieder von der Terrorgruppe-Maxi.
Als der Regen nicht aufhören wollte, setzten wir uns vor den Wartesaal. Aber dort wollten wir natürlich nicht den Nachmittag verbringen (auch wenn die erste Reihe das wohl gemacht hat! *kopfschüttel*), und als es endlich etwas trockener wurde, machten wir uns auf den Weg Richtung Rhein und Messegelände. Sofort fiel uns auf dem Rhein ein Schiff auf, auf dem zwei große aufblasbare Figuren hingen. Diese waren schnell identifiziert – einmal Gwen in Fleisch und Blut, einmal ein Gwen-Skelett. Das war also das “Ärzte-Schiff”, die “Aventura” aus Hamburg, auf der DÄ während der Popkomm wohnen sollten. Farin war auch schnell entdeckt, er saß vorne auf dem Deck und gab ein Interview. Und unser Radio-Empfang war mittlerweile auch deutlich besser – was allerdings ziemlich unnötig war: Im Radio liefen die Satanischen Pferde, und die brauchte man ja nicht mitzuschneiden.
Nach ‘ner kurzen Mittagspause am Rheinufer mit Blick auf’s Schiff und Musik von “100,0 – das Ärzte-Radiooooo!” (mittlerweile liefen immer abwechselnd Ärzte- Lieder und Coverversionen von der GötterDÄmmerung) wanderten wir dann zurück zum Dom zum Chattreffen.
Diesmal waren sehr viel mehr Leute da als beim Chattreffen vor dem letzten Köln-Konzert, aber das war ja auch nicht sehr schwierig… *g* Leider war die Sache ziemlich unübersichtlich, so daß man nie genau wußte, wer jetzt eigentlich wer ist… =;-) Dort wurden dann noch die Tribut-CDs verteilt. Die sind echt super! Dickes Lob an alle, die mitgemacht haben, und natürlich vor allem an Synthex!
Also machten wir uns relativ bald auf, unser Zeug ans Auto zu bringen. Das Radio hätten wir uns eigentlich sparen können – zumindest am Samstag nachmittag lief nichts Interessantes im Ärzte-Radio… =:-(
Auf dem Weg zur Straßenbahn kamen wir noch am Ringfest dabei, und dort lief uns plötzlich Tobi Schlegl über den Weg. Er war sehr freundlich, machte sofort Fotos mit uns und meinte, er wäre natürlich auch abends auf dem Ärzte-Konzert.
Irgendwann hatten wir es dann auch wieder zurück zum Wartesaal geschafft, der mittlerweile seinem Namen alle Ehre machte, denn mittlerweile warteten schon viele Fans. Für einige Passanten war das scheinbar der Clou des Tages… man kam sich fast vor wie im Zoo! =;-) Na ja, vielleicht wollten sie auch nur die Ärzte-Lieder hören, die gesungen wurden. *g*
Gegen viertel nach acht war dann endlich Einlaß – natürlich zu spät, aber das war ja zu erwarten… =;-) Der Wartesaal selbst war sehr klein – eigentlich zu klein für die Menge von Leuten. Und da es den ganzen Tag schon sehr schwül gewesen war, war innerhalb von fünf Minuten der komplette Sauerstoff aufgebraucht und durch Feuchtigkeit ersetzt – wenn die Decke ein bißchen niedriger gewesen wäre, hätte es wahrscheinlich drinnen angefangen zu regnen! =;-)
Es waren mehrere große Kameras aufgebaut, schließlich wurde das Konzert von Viva aufgezeichnet. Gegen halb zehn ging es dann los: Zuerst lief in voller Lautstärke “Fly on the Wings of Love”… dann kamen endlich DÄ auf die Bühne und spielten Dauerwelle vs. Minipli, dann Super Drei und dann Schunder-Song.
Glaube ich. So genau weiß ich das nicht mehr, denn Sauerstoffmangel wirkt sich negativ auf’s Gedächtnis aus… *g*
Daher versuche ich auch gar nicht, eine Setlist aufzuschreiben. Wahrscheinlich ist es einfacher, die Lieder aufzuzählen, die DÄ wider Erwarten nicht gespielt haben: Es fehlte Madonna’s Dickdarm (ist ja auch unfair, das Publikum vor die Wahl zwischen Madonna’s Dickdarm und einem neuen Lied zu stellen! *grummel*), Rebell (tja, da war der Text wohl ein bißchen schwierig! *gg*) und Gute Nacht. Und wenn ich mich richtig erinnere, haben sie auch Westerland nicht gespielt!
Gleich zu Beginn fragte Farin, ob wir vielleicht den Sauerstoff hätten, der auf der Bühne fehlte… Nein! Den hatten wir ganz bestimmt nicht… *seufz* Aber so hatte Farin gleich eine gute Ausrede: “Wenn wir nicht weitersingen, dann liegt das nicht daran, daß wir den Text nicht können, sondern daß wir keine Luft kriegen!” Ach so! Na, daran lag’s in Ungarn aber nicht… =;-)
Aber sie hatten die Texte wirklich gelernt, sie kamen nur gaaaaanz selten mal raus! =;-) Sogar Motherfucker 666 klappte… und das, obwohl Farin sich den Text auf die Netzhaut geschrieben hatte, “aber die Netzhaut ist gerissen!”. *g*
Von der neuen Platte spielten DÄ eigentlich nur “Wie es geht”, aber dafür noch zwei Stücke von der Single, nämlich “Poser, du bist ein…” und “Die Instrumente des Orchesters”. Dafür stellten sie ihre neue CD aber vor: Die CD kam rein, erzählte, daß sie “Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer” heißt, 19 Stücke enhält und ein Booklet mit Texten und ganz vielen tollen Bildern (und zwar weder von den Toten Hosen noch von der Kelly Family, sondern von den Ärzten!) dabei ist.
Der Unsichtbare tauchte an dem Abend noch einige Male auf. Zum Beispiel bei Vermissen, Baby (“Sex mit Unsichtbaren, was halten Sie davon?”) und bei Hey Huh, wo wir statt “heyhey” den Albumtitel singen mußten.
Textveränderungen gab es viele, aber ich kann mich nicht mehr dran erinnern… *seufz* Na ja, einige hört man ja beim Viva-Konzert-Zusammenschnitt. Gut war vor allem das “Kaninchen auf der Stange” bei Wie es geht… *lol*
Insgesamt war die Stimmung etwas… na ja, seltsam. Eigentlich schon super, aber es war doch viel zu eng und viel zu heiß – da fehlte oft die Energie zum Klatschen! =;-) Ständig wurde nach Wasser geschrieen, aber Farin meinte nur: “Kriegt Ihr nicht. Dann schwitzt Ihr noch mehr und kippt um. Das ist der Saunaeffekt. Es ist uns also lieber, wenn Ihr verdurstet, als wenn…” – Und dann guckte er etwas verwirrt, schnappte seine Wasserflasche und gab sie ins Publikum… *g*
Mitten in Schopenhauer spielten DÄ dann “Großer Bruder”. Nu ja, kein Kommentar…
In Radio brennt bauten sie diesmal “It’s my life” von Bon Jovi ein… oder versuchten es zumindest! Es war nicht so leicht zu erkennen… erst klang es für mich wie “It’s my life” – aber das von Dr. Alban, vor einigen Jahr
en. Mittendrin brach Bela ab und meinte: ”
Wenn drei Rockstars mittleren Alters, aber noch recht rüstig, auf einmal so auf der Bühne stehen…” (guckt ziemlich entgeistert – das muß man gesehen haben! *lol*) “… dann heißt das: Sie können den Text nicht!” Ich frag mich nur… wenn sie das Stück einbauen wollen, dann könnten sie doch auch überlegen, wie der Text geht – oder?!? Ich versteh’s nicht… Na ja, also mußten wir die letzten paar Minuten vergessen, die Kameras sollten zurückspulen und sie versuchten es nochmal… Diesmal brachte allerdings Rod die anderen beiden mit “Geronimos Cadillac” aus dem Konzept.
Beinahe hätte ich diesmal endlich einen Stick gefangen… die Richtung stimmte hundertprozentig, nur leider mußte ich gerade nach unten gucken, um sicherzustellen, daß eine gewisse Dame vor mir noch lebte (gell, xxx*? – – – *Name von der Redaktion unkenntlich gemacht! *gg*). Daher hab ich ihn nicht gefangen, sondern voll gegen den Kopf gekriegt… *stirnreib* Schade!
Hmmm… was spielten sie sonst noch? Also, Zitroneneis z.B., und Hütchenspiel (Farin’s persönliches “Nights in white Satin”, aber für Cpt. Karg…), Frankenstein, Für immer, Teenagerliebe, Ekelpack (mit neuem Intro) usw… wie gesagt, ich krieg die Lieder eh nicht mehr alle zusammen. Irgendwann kam auch noch “Hey ho, let’s go” und danach ein Cover – könnte Ramones gewesen sein, aber ich bin mir nicht sicher.
Der Anfang von Elke wurde diesmal wie das Intro von “Hey Huh” gespielt, und was auf dem Friedhof war, hab ich vergessen… (Echt! Allen Ernstes… *grübel* Also, am Ende meinte Farin dann irgendwas “bis ich platz”, aber ich weiß echt nicht mehr… Mist! Bin dankbar für jeden Hinweis… *g*)
Zweimal kamen sie für Zugaben wieder, aber dann spielten sie als letztes Lied “Zu Spät” und verschwanden, ohne noch “Gute Nacht” zu singen. Schade! Aber wahrscheinlich waren sie wirklich am Ende… wie alle Fans! =;-)
Dabei hatte Bela ganz am Anfang angekündigt, das Konzert würde zwei bis sechs Stunden dauern… es waren ziemlich genau zwei. Zu Beginn nahm Bela wohl fälschlicherweise an, er könnte während dem Konzert atmen! *g*
Das Konzert war wieder mal super, allerdings fehlte der erwartete Knüller… =;-) Wer weiß, vielleicht hatten sie ja noch was geplant, aber es ging einfach nicht… war ein bißchen schade. Hundert Leute weniger, und das Konzert wäre wahrscheinlich noch besser geworden. Aber so hat es sich auf jeden Fall auch gelohnt!
Nach dem Konzert kamen DÄ dann noch raus zum Autogramme schreiben. Aber obwohl Andy meinte, wie sollten nicht drängeln, alle kämen dran, verschwanden die drei schon ziemlich bald wieder und ich hab keine Autogramme mehr gekriegt… *seufz* Und dann wurden sie auch gleich in Taxis bugsiert und waren weg.
Wir machten uns dann schnell auf den Heimweg, verpaßten natürlich gerade so unsere Straßenbahn und mußten die U-Bahnstrecke laufen. Aber egal… morgens um 6 Uhr waren wir dann wieder in Saarbrücken! Zwar hundemüde, aber absolut zufrieden! =;-) … weiterlesen!

01.04.2000 Die Ärzte (Köln, Kantine)

Saturday, April 1st, 2000
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Das gibt es nicht. Das gibt es einfach nicht. Ich versteh nicht, wie sich eine Band jeden Abend auf’s Neue selbst toppen kann – das geht doch gar nicht! Dachte ich zumindest bis heute – aber es geht sehr wohl. Berlin war super, Leipzig und Fulda waren noch viel besser, und Köln war der Hammer!
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